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Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?
Lukas 18,7
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Versorg uns auch, o Herre Gott,
auf diesen Tag, wie`s uns ist Not,
teil uns dein` milden Segen aus,
denn unser Sorg richtet nichts aus.
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Frage:
Bete ich tatsächlich in der rechten Weise zu Gott?
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Zum Nachdenken: Wie zaghaft bete ich doch zu meinem Herrn. Und welche Kleinigkeiten bringe ich vor Ihn. Für meinen großartigen Gott aber ist kein Anliegen zu groß oder zu unbedeutend. Alles steht in Seinen Händen. Ich muss lernen die Erfüllung meiner Gebete Ihm zu überlassen. So wie ich irdische Dinge und Mitmenschen loslassen muss, so muss ich auch die Antwort Gottes auf meine Bitten loslassen.
Wer bin ich denn, dass ich Gott einen Wunschzettel an Bitten präsentiere und die Erfüllung meiner Bitten am besten sofort erwarte. Er will gebeten werden in großen und kleinen Dingen. Er will mir Erbarmung und Gnade schenken - und ich darf darauf vertrauen, dass Er es wohl machen wird; aber alles zu Seiner Zeit und nach Seinem Wohlgefallen. Ich möchte mehr beten lernen und geduldig abwarten. Ich möchte mehr Vertrauen, dass Er es gut mit mir meint. Und ich möchte endlich zur Ruhe kommen. |
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| Mensch, wo bist du?Seelenheilgedicht zu 1.Mose 3,9
Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? 1.Mose 3,9 (Luther 1912) |
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Der erste Mensch hat nicht auf Gottes Wort gehört.
Ihn hatte Eva, durch die List der Schlange, betört.
Adam, (Mensch), wo bist du? Gottes Ruf klingt voll Schmerz.
Großes Leid wird kommen in aller Menschen Herz.
Der Satan beherrscht von nun an das irdische Leben.
Er übernahm, was Gott den Menschen hatte gegeben.
Liegt auch der Sündenfall in der fernsten Vergangenheit,
bleibt der Mensch doch schuldig vor Gott und zur Sünde bereit.
Für immer? Unversöhnt und unerlöst für alle Zeit?
Gottes Liebe fand einen Weg, auf dem Er Heiligkeit,
Gerechtigkeit und Seine Wahrheit konnte erhalten,
und doch vergebende Barmherzigkeit für uns gestalten.
Gott gab sich selbst den Menschen in Seinem Sohn.
In Jesus Christus kam Er vom himmlischen Thron.
Wer gläubig den Blick auf Jesu Kreuz und Auferstehung lenkt,
dem wird Vergebung und ein neuer Anfang geschenkt.
Oh, Mensch, höre auf Gottes Wort, was Er zu dir spricht!
Verbirg dich vor dem himmlischen Vater nicht.
Jesus siegte über Sünde, Tod und des Satans Macht.
Unermeßlich groß ist Gottes Liebe, die über uns wacht.
Mensch, wo bist du? Noch dringt Gottes Ruf in die Welt.
Bis Gottes Gerechtigkeit Sein Gericht über uns hält.
In der großen Scheidung werden all die Menschen erkannt,
die Gott schon auf Erden "die Seinen" hat genannt.
Möchten wir nicht auch zu Gottes Kindern, den Seinen, zählen?
Jesus folgen, Seinen Weg, Wahrheit und das Leben wählen?
Wie herrlich ist die Hoffnung, die sich einmal erfüllt,
wenn Jesus Christus alle Sehnsucht unseres Herzens stillt!
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(Seelenheilgedicht, Autor: Ursula Wulf, 2009)
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