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Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.
1. Johannes 1, 7
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Licht, das in die Welt gekommen,
Sonne voller Glanz und Pracht,
Morgenstern, aus Gott entglommen,
treib hinweg die alte Nacht;
zieh in deinen Wunderschein
bald die ganze Welt hinein!
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Frage:
Warum bin ich in der Nachfolge zuweilen unruhig?
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Zum Nachdenken: Ich muss mir immer wieder bewusst machen, dass ich aus dem Lichte Gottes heraustrete wenn ich meinen eigenen Wegen folge. Und das führt zunehmend zu einer Unruhe die nicht gut für mich ist. Wenn ich also die sichere und vom Lichte durchflutete Gegenwart Gottes verlasse, befinde ich mich in einer weltlichen Umgebung voller Verlockungen und Sünde.
In Seiner Gegenwart aber wird alle Sünde offenbart und ich erkenne, dass ich die Reinigung durch Jesu Blut und Gerechtigkeit brauche. Nur wenn ich im Lichte Gottes bleibe setzt sich meine Heiligung fort. Damit vollzieht sich auch die nötige Loslösung von Sünde, Selbstgerechtigkeit und Heuchelei. Gott möge durch den heiligen Geist bewirken, dass ich im Lichte seiner Gegenwart und in Gemeinschaft mit IHM fortwährend bleibe und zur Ruhe komme. |
| Verheißungen und Zusagen Gottes | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Verheißungen Gottes-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Es ist noch Raum!Verheißungslied, Melodie: Es ist genug! zu Matth. 22,9
Darum gehet hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet. Matth. 22,9 (Luther 1912) |
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1. „Es ist noch Raum!
Mein Haus ist noch nicht voll,
mein Tisch ist noch zu leer.
Der Platz ist da, wo jeder sitzen soll;
ach bringt doch Gäste her!
Geht, nötigt sie auf allen Sraßen;
ach habe viel bereiten lassen.
Es ist noch Raum.“
2. „Es ist noch Raum!“
So redet Gottes Lamm,
das deine Sünden trägt.
Sein Rücken hebt
den schweren Kreuzesstamm,
da ihn mein Jammer schlägt.
Die Sünden aller Sünder tragen,
das schreckt ihn nicht;
ich hör ihn sagen:
„Es ist noch Raum.“
3. Es ist noch Raum!
Das ist ihm nicht genug,
daß viele selig sind; er zöge gern
durch seinen Gnadenzug
ein jedes Menschenkind.
Er ruft mit heißem Liebesschalle:
„Mein Herz umfaßt die Sünder alle;
es ist noch Raum.“
4. Es ist noch Raum!
Die Arme Jesu sind
zum Tragen stark und weit;
die Hände stehn
für jedes Gnadenkind zum Heben ausgebreit.
Er will sie auf die Achseln legen
und ihrer als ein Hirte pflegen.
Es ist noch Raum.
5. Es ist noch Raum!
auch für das schwächste Kind,
das gar nicht gehen kann;
und derer auch, die alt und müde sind,
nimmt er sich treulich an.
O Kinder, kommt, er will euch wiegen;
ihr sollt ihm in den Armen liegen.
Es ist noch Raum.
6. Es ist noch Raum!
Ihr Faulen, hört es doch!
Wollt ihr nicht mehr hinein?
Er hat euch lieb,
er wartet immer noch;
ihr sollt ja selig sein.
Wie ungern will er euch verlieren,
wie gern ins Haus des Vaters führen!
Es ist noch Raum.
7. Es ist noch Raum!
O Sünder, schäme dich:
es ist kein Raum bei dir.
Dein Herz ist zu,
dein Herz verriegelt sich;
der Freund steht vor der Tür.
Dein Jesus kann kein Lager finden,
du hegest lieber Welt und Sünden;
da ist kein Raum.
8. Es ist noch Raum!
O Schande, wenn du satt,
nicht leer und hungrig bist!
Die reiche Hand, die tausend Gaben hat,
die unerschöpflich ist,
kann doch ihr Gut nicht auf dich schütten;
du willst ja noch nicht ernstlich bitten.
Da ist kein Raum.
9. Es ist noch Raum!
O Sünder, hör es an
und sag es Jesus nach.
Sei arm und leer,
wie er dich machen kann,
und fühle deine Schmach.
Sprich: Jesu, gibt, hier komm ich Armer;
ich habe nichts, o mein Erbarmer!
Ach da ist Raum!
10. Es ist noch Raum,
wenn hier kein Raum mehr ist,
wenn uns der Tod vertreibt.
Gott Lob, es glaubt,
es weiß ein wahrer Christ,
wo er auf ewig bleibt.
So mag ihn doch die Welt verjagen;
genug, was Jesu Lippen sagen:
„Es ist noch Raum.“
11. Es ist noch Raum:
ein Haus, das göttlich groß,
das viele Wohnung hat.
Da ruht man aus
und ißt in Abrams Schoß;
da wird der Glaube satt.
Die Schar, die Jesum angenommen,
wird da mit ihm zusammenkommen.
Da ist noch Raum.
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(Verheißungslied, Autor: Ernst Gottlieb Woltersdorf (1725 - 1761))
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