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Freuen, ja, freuen will ich mich in dem HERRN! Jubeln soll meine Seele in meinem Gott! Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan, wie der Bräutigam sich nach Priesterart mit dem Kopfschmuck und wie die Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.
Jesaja 61,10
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Christi Blut und Gerechtigkeit,
das ist mein Schmuck und Ehrenkleid;
damit will ich vor Gott bestehn,
wenn ich zum Himmel werd eingehn.
Ich glaub an Jesum, welcher spricht:
Wer glaubt, der kommt nicht ins Gericht.
Gottlob, ich bin schon frei gemacht,
und meine Schuld ist weggebracht.
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Frage:
Wie kann ich vor Gott bestehen?
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Zum Nachdenken: Ich selber würde es trotz aller Anstrengung, trotz aller gut gemeinter Nachfolge niemals schaffen vor Gott zu bestehen. Immer wieder macht sich die Sünde in mir breit und bewirkt die Trennung zwischen mir und Gott. Gott sei ewiglich Dank, dass ER seinen Sohn, der ohne Sünde war, zur Sünde gemacht hat und die Trennung zu Gott aufgehoben hat. ER kleidet mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit und mit dem Kleid des Heils. Nur indem ich Jesus habe und seine Gerechtigkeit, ist meine Trennung zu Gott aufgehoben; ist mein Zugang zu dem Heiligen Gott frei; bin ich wieder versöhnt mit IHM. Gott schaut auf Jesus, wenn ER auf mich sieht und alles ist gut. Ich will mich in Jesus bergen und IHM danken allezeit. |
| Loblieder und Anbetungslieder Gottes | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Anbetungslieder / Lobpreislieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Mein Herz und Seel, den Herren hoch erhebetAnbetungslied zu Lukas 1,46
Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den HERRN, Lukas 1,46 (Luther 1912) |
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1. Mein Herz und Seel den Herren hoch erhebet,
den großen Gott, der ewig herrscht und lebet;
mein Geist in mir sich meines Heilands freut
und seinen Ruhm vermehret allezeit.
2. Denn er hat mich Elenden angesehen
und mein Gebet erhöret und mein Flehen;
es hat der Herr mich Armen nicht veracht,
er hat mit Gnad und Rettung mich bedacht.
3. Gott, dessen Macht nicht kann ergründet werden,
und dessen Nam im Himmel und auf Erden
hochheilig ist, hat große Ding getan an mir,
die ich nicht alle zählen kann.
4. In keiner Not hat er mich je verlassen,
Barmherzigkeit ist bei ihm ohne Maßen
und währet von Geschlecht fort zu Geschlecht,
wo man ihn fürcht und hoch hält seine Recht.
5. Er übt Gewalt mit seines Armes Stärke,
daß jedermann muß spüren seine Werke;
die stolz und hoch in ihren Herzen seind,
zerstreuet er, und ist denselben feind.
6. Er stößet, die gewaltig sind vor allen,
von ihrem Stuhl, daß sie erschrecklich fallen;
die Niedrigen erhebet er davor
und stellet sie ganz unverhofft empor.
7. Die Hungrigen, die ihn vor Augen haben,
erfüllet er mit Gütern und mit Gaben;
die Reichen läßt er leer beim Überfluß,
daß Not und Angst darauf erfolgen muß.
8. Er denket der Barmherzigkeit und Güte,
daß er fortan uns väterlich behüte
und seine Kirch im ganzen Erdenkreis
erhalt und schütz zu seines Namens Preis.
9. Die Treu, die er im neuen Bund und alten
geredet hat, die wird er ewig halten,
der Herr verläßt uns, seine Kinder nicht,
weil zu ihm steht all unsre Zuversicht.
10. Gott Vater, dir sei Dank gesagt und Ehre,
Herr Jesu Christ, den Glauben in uns mehre,
o heilger Geist, erneu uns Herz und Mund,
daß wir dein Lob ausbreiten jede Stund.
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(Anbetungslied, Autor: David Denicke (1603 - 1680))
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