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Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?
Lukas 18,7
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Versorg uns auch, o Herre Gott,
auf diesen Tag, wie`s uns ist Not,
teil uns dein` milden Segen aus,
denn unser Sorg richtet nichts aus.
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Frage:
Bete ich tatsächlich in der rechten Weise zu Gott?
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Zum Nachdenken: Wie zaghaft bete ich doch zu meinem Herrn. Und welche Kleinigkeiten bringe ich vor Ihn. Für meinen großartigen Gott aber ist kein Anliegen zu groß oder zu unbedeutend. Alles steht in Seinen Händen. Ich muss lernen die Erfüllung meiner Gebete Ihm zu überlassen. So wie ich irdische Dinge und Mitmenschen loslassen muss, so muss ich auch die Antwort Gottes auf meine Bitten loslassen.
Wer bin ich denn, dass ich Gott einen Wunschzettel an Bitten präsentiere und die Erfüllung meiner Bitten am besten sofort erwarte. Er will gebeten werden in großen und kleinen Dingen. Er will mir Erbarmung und Gnade schenken - und ich darf darauf vertrauen, dass Er es wohl machen wird; aber alles zu Seiner Zeit und nach Seinem Wohlgefallen. Ich möchte mehr beten lernen und geduldig abwarten. Ich möchte mehr Vertrauen, dass Er es gut mit mir meint. Und ich möchte endlich zur Ruhe kommen. |
| Loblieder und Anbetungslieder Gottes | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Anbetungslieder / Lobpreislieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Auf, auf, mein Geist den Herrn zu lobenAnbetungslied zu Kol. 3,16
Lasset das Wort Christi unter euch reichlich wohnen in aller Weisheit; lehret und vermahnet euch selbst mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen lieblichen Liedern und singt dem HERRN in eurem Herzen. Kol. 3,16 (Luther 1912) |
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1. Auf, auf, mein Geist den Herrn zu loben!
Erwecke dich und säume nicht;
Was in dir ist, das werd´ erhoben
zu Gott, Jehovah, meinem Licht!
O gebt, geschaffne Wesen alle
mit mir dem Herrn den ganzen Ruhm!
Er sei gelobt mit Jubelschalle
in dem lebend´gen Heiligtum!
2. Man sieht Ihn nicht, doch wohl zu sehen
ist Er, gibt man auf alles acht,
da sehen wir Ihn vor uns stehen
im Schmucke seiner Gottespracht.
Die Schöpfung rühmt des Schöpfers Ehre,
die ganze Erd´ und was sich regt,
im Himmel und im tiefen Meere
nur Ihn zu zeigen sich bewegt.
3. Was Gutes nur genannt kann werden,
was uns mit Lieblichkeit anlacht,
was in den Höhen und auf Erden
die höchste Schönheit, größte Pracht.
Das alles kommt aus seiner Fülle,
die sich nach seinem Sinn erschließt.
Er ist die wunderbare Quelle,
die ewig, ewig überfließt.
4. Was Er verheißt, dem kann man trauen,
denn Wort und Tat stimmt überein.
Man darf von Herzen darauf bauen,
sein Ja ist Ja, sein Nein ist Nein.
Er ist´s, der große Langmut übet,
doch endlich nahet sein Gericht.
Er ist die Lieb´, die ewig liebet,
und der es nie an Lieb´ gebricht.
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(Anbetungslied, Autor: Joh. Anastasius Freylinghausen (1670 – 1739))
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