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Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?
Lukas 18,7
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Versorg uns auch, o Herre Gott,
auf diesen Tag, wie`s uns ist Not,
teil uns dein` milden Segen aus,
denn unser Sorg richtet nichts aus.
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Frage:
Bete ich tatsächlich in der rechten Weise zu Gott?
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Zum Nachdenken: Wie zaghaft bete ich doch zu meinem Herrn. Und welche Kleinigkeiten bringe ich vor Ihn. Für meinen großartigen Gott aber ist kein Anliegen zu groß oder zu unbedeutend. Alles steht in Seinen Händen. Ich muss lernen die Erfüllung meiner Gebete Ihm zu überlassen. So wie ich irdische Dinge und Mitmenschen loslassen muss, so muss ich auch die Antwort Gottes auf meine Bitten loslassen.
Wer bin ich denn, dass ich Gott einen Wunschzettel an Bitten präsentiere und die Erfüllung meiner Bitten am besten sofort erwarte. Er will gebeten werden in großen und kleinen Dingen. Er will mir Erbarmung und Gnade schenken - und ich darf darauf vertrauen, dass Er es wohl machen wird; aber alles zu Seiner Zeit und nach Seinem Wohlgefallen. Ich möchte mehr beten lernen und geduldig abwarten. Ich möchte mehr Vertrauen, dass Er es gut mit mir meint. Und ich möchte endlich zur Ruhe kommen. |
| Osterlieder, Auferstehung Jesu | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Auferstehungslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Zween der Jünger gehn mit SehnenAuferstehungslied, Melodie: Jesu, meines Lebens Leben zu Lukas 24,13-35
Und siehe, zwei aus ihnen gingen an demselben Tage in einen Flecken, der war von Jerusalem sechzig Feld Wegs weit; des Name heißt Emmaus.... Lukas 24,13-35 (Luther 1912) |
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1. Zween der Jünger gehen mit Sehnen
über Feld nach Emmaus;
ihr Augen sind voll Tränen,
ihre Seele voll Verdruß,
man hört ihr Klageworte;
doch es ist von ihrem Orte
unser Jesus gar nicht weit
und vertreibt die Traurigkeit.
2. Ach es gehen noch manche Herzen
ihrem stillen Kummer nach,
sie bejammern ihre Schmerzen,
ihre Not und Ungemach;
manches wandert gar alleine,
daß es nur zur Gnüge weine;
doch mein Jesus ist dabei,
fragt, was man so traurig sei.
3. Wenn zwei Seelen sich besprechen,
so ist er der dritte Mann;
er bemerket die Gebrechen,
redet, was uns trösten kann.
Denn er kann uns nicht versäumen,
wie wir glaubenslos träumen,
er hat alles im Gesicht,
seine Treu verläßt uns nicht.
4. Jesus ist mir nachgegangen,
wenn ich meiner Eitelkeit
und der Sünde nachgehangen;
o der unglückselgen Zeit,
die man dergestalt verloren!
Doch er hat mich neu geboren,
Jesus hat an mich gedacht
und das Schäflein wieder bracht.
5. Hat sich eine Not gefunden,
so ließ er mich nicht allein;
Jesus stellt zur rechten Stunden
sich mit seinem Beistand ein.
Wenn ich mich bei ihm beschwere,
gleich als ob er ferne wäre,
o so ist er mehr als nah
und mit seiner Hilfe da.
6. Treuster Freund von allen Freunden,
bleibe ferner noch bei mir!
Kommt die Welt, mich anzufeinden,
ach so sei du auch allhier!
Will der Teufel mich betrügen,
laß in deinem Schutz mich liegen!
Komm, in meinem Geist zu ruhn:
was du willst, das will ich tun.
7. Bin ich traurig und betrübet,
so gib nur in meinen Sinn,
daß mich deine Seele liebet,
und daß ich der Deine bin.
Laß dein Wort mich feste gründen,
laß es auch mein Herz entzünden,
daß es voller Liebe brennt
und dich immer besser kennt.
8. Tröst auch andre fromme Seelen,
wenn sie tief in Kummer stehn;
wenn sie in verborgnen Höhlen,
Kammern, Feld und Wäldern gehen,
ihrem Kummer nachzusinnen,
daß sie satt sich weinen können,
so sprich ihrer Seele zu:
Liebes Kind, was trauerst du?
9. Kannst du bei der Welt nicht weilen,
ach so nimm mich auch mit dir,
laß mich deine Freuden teilen,
sei und bleibe stets bei mir!
Bleibe doch in unsrer Mitten,
wie dich deine Kinder bitten.
Dank sei dir, o lieber Gast,
daß du mich getröstet hast.
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(Auferstehungslied, Autor: Ludwig Neunherz (1653 - 1737)
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