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Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?
Lukas 18,7
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Versorg uns auch, o Herre Gott,
auf diesen Tag, wie`s uns ist Not,
teil uns dein` milden Segen aus,
denn unser Sorg richtet nichts aus.
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Frage:
Bete ich tatsächlich in der rechten Weise zu Gott?
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Zum Nachdenken: Wie zaghaft bete ich doch zu meinem Herrn. Und welche Kleinigkeiten bringe ich vor Ihn. Für meinen großartigen Gott aber ist kein Anliegen zu groß oder zu unbedeutend. Alles steht in Seinen Händen. Ich muss lernen die Erfüllung meiner Gebete Ihm zu überlassen. So wie ich irdische Dinge und Mitmenschen loslassen muss, so muss ich auch die Antwort Gottes auf meine Bitten loslassen.
Wer bin ich denn, dass ich Gott einen Wunschzettel an Bitten präsentiere und die Erfüllung meiner Bitten am besten sofort erwarte. Er will gebeten werden in großen und kleinen Dingen. Er will mir Erbarmung und Gnade schenken - und ich darf darauf vertrauen, dass Er es wohl machen wird; aber alles zu Seiner Zeit und nach Seinem Wohlgefallen. Ich möchte mehr beten lernen und geduldig abwarten. Ich möchte mehr Vertrauen, dass Er es gut mit mir meint. Und ich möchte endlich zur Ruhe kommen. |
| Gedichte und Lieder über Gottes Liebe | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesliebe-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Der Herr ist meine ZuversichtGottesliebelied, Melodie: Was Gott tut, das ist wohlgetan zu Psalm 46,2
Gott ist unsre Zuversicht und Stärke. Eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Psalm 46,2 (Luther 1912) |
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1. Der Herr ist meine Zuversicht,
mein einzger Trost im Leben.
Dem fehlt es nie an Trost und Licht,
der sich dem Herrn ergeben.
Gott ist sein Gott,
auf sein Gebot wird seine Seele stille,
ihm gnügt des Vaters Wille.
2. Wer wollte dir, Herr, nicht vertrauen?
Du bist des Schwachen Stärke.
Die Augen, welche auf dich schaun,
sehn deine Wunderwerke.
Herr, groß von Rat und stark von Tat,
mit gnadenvollen Händen
wirst du dein Werk vollenden.
3. Noch nie hat sich, wer dich geliebt,
verlassen sehen müssen;
du läßt ihn, wenn ihn Not umgibt,
doch deinen Trost genießen.
Des Frommen Herz wird frei von Schmerz,
der Sünder eitles Dichten pflegst du,
Herr, zu zernichten.
4. Drum hoff, o Seele, hoff auf Gott!
Der Toren Trost verschwindet,
wenn der Gerechte in der Not
das Herz des Schöpfers findet.
Wenn jener fällt, wenn jene zittern,
als Fels in Ungewittern.
5. Wirf nicht die große Hoffnung hin,
die dir dein Glaube reichet.
Verflucht sind, die zu Menschen fliehn,
verflucht, wer von Gott weichet.
Dein Heiland starb;
er, er erwarb auf seinem Todeshügel
dir deines Glaubens Siegel.
6. Sei unbewegt, wenn um dich her
sich Ungewitter sammeln.
Gott hilft, wenn Christen freudenleer
zu ihm um Gnade stammeln.
Die Zeit der Qual, der Tränen Zahl
zählt er, er wiegt die Schmerzen
und wälzt sie von dem Herzen.
7. Herr, du bist meine Zuversicht,
auf dich hofft meine Seele.
Du weißt, was meinem Glück gebricht,
wenn ich mich sorgend quäle.
Wer wollte sich nicht ganz auf dich,
Allmächtiger, verlassen
und sich im Kummer fassen?
8. In deine Hand befehle ich
mein Wohlsein und mein Leben.
Mein hoffend Auge blickt auf dich,
dir will ich mich ergeben.
Sei du mein Gott
und einst im Tod mein Fels,
auf den ich traue,
bis ich dein Antlitz schaue.
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(Gottesliebelied, Autor: Christoph Christian Sturm, 1740-1786)
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