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Er hebt den Geringen aus dem Staub empor, aus dem Schmutz erhöht er den Armen, um ihn sitzen zu lassen bei Edlen; und den Thron der Ehre lässt er sie erben. Denn dem HERRN gehören die Säulen der Erde, und auf sie hat er den Erdkreis gestellt.
1. Samuel 2,8
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Könnt ich`s irgend besser haben
als bei dir, der allezeit
soviel tausend Gnadengaben
für mich Armen hat bereit?
Könnt ich je getroster werden
als bei dir, Herr Jesu Christ,
dem im Himmel und auf Erden
alle Macht gegeben ist?
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Frage:
Aus dem Staub emporgehoben?
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Zum Nachdenken: Gott ist ein allmächtiger Gott. Und keiner gleicht Ihm. Gott selbst regiert alles auf Erden und nichts geschieht gegen Seinen Willen. Das erkenne ich wohl. Denn ER hat mich auserwählt und aus dem Staub hervorgehoben. Ich selbst bin es nicht wert; aber zaghaft öffne ich Ihm immer wieder mein Herz und vertraue Ihm. Ich bin bedürftig Sein Wort zu erfassen und ich bin bedürftig Seine Vergebung zu erlangen. Ich bin bedürftig Seinen Willen für mein Leben zu erkennen.
Gott selbst beschenkt mich nach Seinem weisen Ratschluss und Er überschüttet mich mit Seiner unergründlichen Liebe. Ich darf mich Ihm immer mehr anvertrauen und alles für mich von Ihm erwarten. Dazu gehört auch der Thron der Ehre, der mir als mein Erbteil zugedacht ist. Ich wache und bete, dass ich würdig empfunden werde alsbald entrückt zu werden. |
| Gebetsgedichte und Gedichte über das Gebet | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gebetgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Betgemeinde, heilige dichGebetlied zu 2. Chr. 29,28
Und die ganze Gemeinde betete an; und der Gesang der Sänger und das Drommeten der Drommeter währte alles, bis das Brandopfer ausgerichtet war. 2. Chr. 29,28 (Luther 1912) |
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1. Betgemeinde, heilige dich
mit dem heilgen Öle,
Jesu Geist ergieße sich
dir in Herz und Seele.
Lass den Mund alle Stund
von Gebet und Flehen
heilig übergehen.
2. Kann ein einiges Gebet
einer gläub´gen Seelen,
wenn´s zum Herzen Gottes geht,
seinen Zweck verfehlen?
Was wird´s tun, wenn sie nun
alle vor ihn treten
und zusammen beten.
3. O der unerkannten Macht
von der Heilgen Beten!
Ohne das wird nichts vollbracht
so in Freud als Nöten.
Heiliget das Gebet,
das zu Gott sich schwinget;
betet, dass es dringet.
4. Das Gebet hat Christi Gunst,
wo man´s ernstlich übet;
und das ist der Heilgen Kunst;
bitten, wie er´s liebet,
dass gescheh je und je,
wie er´s vorgenommen
auf sein endliches Kommen.
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(Gebetlied, Autor: Christoph Karl Ludwig von Pfeil (1712 - 1784))
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