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Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben, Gutes und Böses zu unterscheiden.
Hebräer 5,14
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Stärk in mir den schwachen Glauben,
laß dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
daß es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.
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Frage:
Wie kann denn Wachstum im Glauben gelingen?
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Zum Nachdenken: Gott ist es, der dem Menschen Sinne gegeben hat, um sensibel die Umwelt wahrzunehmen. Als ich noch jung in der Nachfolge stand, war meine Wahrnehmung und Unterscheidung für das Böse und Gute noch nicht besonders ausgeprägt. So mancherlei Versuchung zur Sünde habe ich nicht widerstanden. Gott der Herr hat mir aber Glaubenswachstum geschenkt. Durch sein Wirken an meinem Herzen ist meine Beziehung zu Ihm fester geworden. Und der in mir wohnende Heilige Geist schärft meine Sinne, damit ich etlichen herannahenden Versuchungen widerstehen kann.
Durch das Wort Gottes wächst die Erkenntnis, was der Wille Gottes ist. Meine Nachfolge bleibt nicht in den Kinderschuhen stecken. Nicht Milch, sondern eine feste Speise, nämlich das Wort und Wirken Gottes, werden zunehmend die Basis für eine treue Nachfolge. |
| Gebetsgedichte und Gedichte über das Gebet | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gebetgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| O Du, vor dessen FeuerblickenGebetlied, Melodie: Wie groß ist des Allmächt´gen Güte
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1. O Du, vor dessen Feuerblicken
der Himmel und die Erde flieht!
Bedarfst Du, Herr, ein Schwert zu zücken,
Dir zu erkämpfen Dein Gebiet?
Du Lebensquell der Kreaturen,
welch ein Geringes ist es Dir,
zu schmücken abgestorb'ne Fluren
mit ew'gen Lebens Frühlingszier!
2. Gestorben scheinest Du den Sündern,
die taumelnd zum Verderben zieh'n;
Lebendig bist Du Deinen Kindern,
die unter Deine Flügel flieh'n.
Triumph des Lebens ist's, Dir leben
und Deines Lebens Zeuge sein.
O Du, der Wollen uns gegeben,
lass das Vollbringen auch gedeih'n!
3. Halt uns an Deiner Hand und gründe
uns fest hinein in Dich und tief,
dass unser Herz und Mund verkünde,
wir seien Dein lebend'ger Brief,
geschrieben an der Heiden Fülle,
des Geistes und der Liebe voll,
dass jeder Sünder ohne Hülle,
Herr, Deine Klarheit schauen soll!
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(Gebetlied, Autor: Albert Knapp (1798 - 1864))
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