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Er kommt, um die Erde zu richten! Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist.
Psalm 98,9
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Lass uns eins sein, Jesu Christ,
wie du mit dem Vater bist,
in dir bleiben allezeit,
heute wie in Ewigkeit.
Erbarm Dich, Herr!
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Frage:
Wie kann ich im Gericht Gottes bestehen?
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Zum Nachdenken: Gottes Schöpfung ist wunderbar. Es ist ein besonderes Vorrecht, in Gottes Schöpfung zu leben. Alles, was ich in ihr erlebe, kommt von Gott. Das führt mich zu einer demütigen Dankbarkeit und ich darf Gott loben und preisen. Und doch muss ich erkennen, dass alles der Vergänglichkeit unterworfen ist. Die Vergänglichkeit hat ein Ziel, das Gericht Gottes. Gott wird den Erdkreis richten.
Niemand kann sich dem Gericht Gottes entziehen. Dann kommt es für jeden Menschen darauf an, welche Gerechtigkeit auf ihn angewendet wird. Die eigene Gerechtigkeit oder Gottes Gerechtigkeit, die in Jesus Christus zu finden ist. Ich klammere mich an Jesu Gerechtigkeit, denn wenn ich in das Gericht komme, schaut Gott auf Jesus, der vollkommen gerecht ist. Ich bin ein Lump und mir bleibt nichts anderes, als mich an Jesus Christus zu klammern, damit ER mich durchbringt. |
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| Gott ist mein HortBibellied, Melodie: Ach Gott und Herr, wie groß und schwer zu 2. Sam. 22,3
Gott ist mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils, mein Schutz und meine Zuflucht, mein Heiland, der du mir hilfst vor dem Frevel. 2. Sam. 22,3 (Luther 1912) |
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1. Gott ist mein Hort,
und auf sein Wort soll meine Seele trauen.
Ich wandle hier, mein Gott,
vor dir im Glauben, nicht im Schauen.
2. Dein Wort ist wahr;
laß immerdar mich seine Kräfte schmecken,
laß keinen Spott, o Herr mein Gott,
mich von dem Glauben schrecken.
3. Wo hätt ich Licht,
wo fern mich nicht dein Wort
die Wahrheit lehrte?
Gott, ohne sie verstünd ich nie,
wie ich dich würdig ehrte.
4. Dein Wort erklärt der Seele Wert,
Unsterblichkeit und Leben.
Zur Ewigkeit ist diese Zeit
von dir mir übergeben.
5. Dein ewger Rat, die Missetat
der Sünder zu versühnen,
den kennt ich nicht,
wär mir dies Licht nicht
durch dein Wort erschienen.
6. Nun darf mein Herz in Reu
und Schmerz der Sünde nicht verzagen.
Nein, du verzeihst, lehrst meinen Geist,
ein gläubig Abba sagen.
7. Mich zu erneun, mich dir zu weihn,
ist meines Heils Geschäfte.
Durch meine Müh vermag ich´s nie,
dein Wort gibt mir die Kräfte.
8. Herr, unser Hort, laß uns dies Wort,
denn du hast´s uns gegeben.
Es sei mein Teil, es sei mein Heil
und Kraft zum ewgen Leben.
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(Bibellied, Autor: Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769))
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