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Seid getrost und hocherfreut,
Jesus trägt euch, seine Glieder.
Gebt nicht statt der Traurigkeit:
Sterbt ihr, Christus ruft euch wieder,
wenn die letzt Posaun erklingt,
die auch durch die Gräber dringt.
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Frage:
Wie kommt ein Mensch zur Umkehr?
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Zum Nachdenken: Zuweilen beschäftigt mich der scheinbar selbstzufriedene Zustand mancher Mitmenschen. Sie leben und lieben sich selbst. Sie genießen ihr Leben; sind scheinbar glücklich und zufrieden. Manchmal kommt auch noch beruflicher Erfolg hinzu. Auch ihre Kinder sind erfolgreich in Schule, Studium und Beruf. Es irritiert mich, wenn weltliche Menschen nach irdischen Dingen streben; erfolgreich und zufrieden sind.
Aber ist dies alles nicht bloß eine Täuschung, eine Selbsttäuschung? In den Tiefen der Herzen vieler selbstzufriedener Mitmenschen herrscht eine abgrundtiefe Leere. Sie leben in dem Bewusstsein, dass das nicht alles gewesen sein kann. Jesus selbst gibt den lebensverändernden Impuls zur Umkehr. Er gebraucht dazu Nachfolger die durch ihren segensreichen Dienst Spuren hinterlassen. Jesus Christus überführt von Sünde und Gerechtigkeit. ER führt heraus aus der tödlichen Selbsttäuschung. Der Weg zur Umkehr ist frei. |
| Neujahrsgedichte und -Lieder / Jahreswechsel | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Neujahrsgediche und -Lieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Das Jahr ist nun zu EndeNeujahrslied, Melodie: Ach bleib mit deiner Gnade
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1. Das Jahr ist nun zu Ende,
doch, Herr, Dein Lieben nicht;
noch segnen Deine Hände,
noch scheint Dein Gnadenlicht.
2. Des Glückes Säulen wanken,
der Erde Gut zerstäubt,
die alten Freunde wanken, —
doch Deine Liebe bleibt.
3. Der Jugend Reiz vergehet,
des Mannes Kraft wird matt,
doch innerlich bestehet,
wer Dich zum Freunde hat.
4. Mein Tag ist hingeschwunden,
mein Abend bricht herein;
doch weil ich Dich gefunden,
so kann ich fröhlich sein.
5. Das Dunkel ist gelichtet,
das auf dem Grabe liegt;
das Kreuz ist aufgerichtet,
an dem Du hast gesiegt.
6. Du heilst der Sünden Schaden,
hilfst mir aus der Gefahr
und siehst mich an in Gnaden
auch in dem neuen Jahr.
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(Neujahrslied, Autor: Chr. Bahr (1795-1846))
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