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Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin!
Epheser 4,30
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Gib dem Glauben Kraft und Halt,
Heilger Geist, und komme bald
mit den Gaben siebenfalt.
Führ uns durch die Lebenszeit,
gib im Sterben dein Geleit,
hol uns heim zur ewgen Freud.
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Frage:
Wie kann ich denn den Heiligen Geist kurz vor der Entrückung noch betrüben?
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Zum Nachdenken: Zunächst muss ich mir bewusst machen und werden, dass mich Jesus Christus durch meine Wiedergeburt mit dem Heiligen Geist versiegelt hat. Der Heilige Geist ist das Unterpfand meiner Errettung. Er lebt und wirkt in meinem Herzen. Und ich werde durch Ihn darauf aufmerksam, dass ich immer wieder sündige. In Gedanken, Worten und Werken, die nicht dem Willen Gottes entsprechen, betrübe ich den Heiligen Geist.
Aber wieso mache ich das? Jesus, der mich erlöst hat, hat alles für mich getan. Unmittelbar vor der Entrückung will ich nicht selbstgerecht und selbsttäuschend leben. Ich will mich vielmehr ausrichten auf die baldige Entrückung und ich möchte für würdig empfunden werden meinem Heiland zu begegnen; nicht in Sünde, sondern in freudiger Erwartung der Ewigkeit. |
| Sehnsucht nach der himmlischen Heimat, Pilgerschaft | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Himmelssehnsuchtlieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| O Jerusalem, du schönePilgerschaftslied, Melodie: Tut mir auf die schöne Pforte zu Jesaja 52,1
Mache dich auf, mache dich auf, Zion! Zieh deine Stärke an, schmücke dich herrlich, du heilige Stadt Jerusalem! Denn es wird hinfort kein Unbeschnittener oder Unreiner zu dir eingehen. Jesaja 52,1 (Luther 1912) |
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1. O Jerusalem, du schöne,
da man Gott beständig ehrt
und das himmlische Getöne:
„Heilig, heilig, heilig!“ hört;
ach, wann komm ich doch einmal hin
zu deiner Bürger Zahl?
2. Muß ich nicht in fremden Hütten
unter Kampf und Widrigkeit,
da schon mancher Christ gestritten,
führen meine Lebenszeit,
da oft wird die beste Kraft
durch die Tränen weggerafft?
3. Ach wie wünsch ich dich zu schauen,
Jesu, liebster Seelenfreund,
bald auf deinen Salemsauen,
wo man nicht mehr klagt und weint,
sondern in dem höchsten Licht
schauet Gottes Angesicht!
4. Komm doch, führe mich mit Freuden
aus der Fremde hartem Stand;
hol mich heim nach vielem Leiden
in das rechte Vaterland,
wo dein Lebenswasser quillt,
das den Durst auf ewig stillt.
5. O der auserwählten Stätte
voller Wonne, voller Zier!
Ach daß ich doch Flügel hätte,
mich zu schwingen bald von hier
nach der neuerbauten Stadt,
welche Gott zur Sonne hat!
6. Soll ich aber länger bleiben
auf dem ungestümen Meer,
da mich Wind und Wetter treiben
durch so mancherlei Beschwer:
ach so laß in Kreuz und Pein
Hoffnung meinen Anker sein!
7. Alsdann werd ich nicht ertrinken:
Christus ist mein Arm und Schild,
und sein Schifflein kann nicht sinken,
wär das Meer auch noch so wild;
ob gleich Mast und Segel bricht,
läßt doch Gott die Seinen nicht.
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(Pilgerschaftslied, Autor: Friedrich Konrad Hiller (1651 - 1726))
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