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Gedenke nicht an die Sünden meiner Jugend und an meine Übertretungen; gedenke aber an mich nach deiner Gnade, um deiner Güte willen, o Herr!
Psalm 25, 7
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Lehre mich, Herr, deine Wege,
zeige deinen Willen mir,
daß ich nicht mehr irren möge;
führe du mich selbst zu dir!
Gott, du siehest mein Vertrauen;
sicher kann ich auf dich bauen,
deine Vatertreue ist ewig,
wie du selber bist.
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Frage:
Jesus ist doch barmherzig, geduldig und gnädig?
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Zum Nachdenken: Eigentlich weiß ich, dass Jesus barmherzig, geduldig und gnädig ist. Und doch muss ich mir dessen immer wieder bewusst werden. Gerade wenn ich abdrifte und meinen eigenen Wegen nachgehe, wenn ich nicht nach Ihm und Seinem Willen frage, muss ich mir in meinem Herzen vor Augen führen, dass ER gütig ist. Bei Ihm habe ich alles was ich zum Leben brauche. ER ist nicht der böse Gott, vor dem ich mich verstecken muss.
Nein, ER kennt mich und meine Bedürfnisse wie kein anderer Mensch. Und deswegen strecke ich mich nach Ihm aus. Ich erwarte Seine Hilfe und sein Beistand, weil ER es gut mit mir meint. Als wahres Gotteskind hat ER mir zugesprochen, dass alle Sünden die ich bereut und vor Ihn gebracht habe, vergeben und vergessen sind. Ich bete zu Jesus, dass ER mir besonders in Zeiten der Not und Bedrängnis Seine Nähe und Hilfe spüren lässt. |
| Sehnsucht nach der himmlischen Heimat, Pilgerschaft | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Himmelssehnsuchtlieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Mein doppelter WohnsitzPilgerschaftsgedicht zu Philipper 3,20
Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, Philipper 3,20 (Schlachter 2000) |
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Den doppelten Wohnsitz, den haben nicht alle,
wir, Christen, erfreuen uns dieses Glücks,
denn Bürger des Himmels sind wir ja vor allem,
wir freuen uns darauf und schau‘n nicht zurück.
Als Gläubige sind dem Gesetz unterworfen
und leben und arbeiten wir in der Welt.
Doch müssen, als erstes, dem Herrn wir gehorchen,
hier gibt es so vieles, was uns nicht gefällt.
Nicht hier auf der Erde ist unsere Heimat,
sie ist beim Herrn Jesus, in Seinem Reich.
Daher kommt die Sehnsucht nach unserem Heiland,
was Er uns versprochen, dem gibt’s kein Vergleich.
Auf unserem Weg will uns Jesus begleiten.
Wir fühlen uns nie in der Welt wie daheim,
wir wissen Geschwister an unserer Seite,
ihr Glaube macht Mut und ermahnt obendrein.
Und wenn wir auch gegen den Strom müssen schwimmen,
sind manchen Gefahren hier ausgesetzt,
so wissen wir doch: wir sind Bürger des Himmels,
berufen zu sorgen für die, die verletzt.
Das Bürgerrecht fordert: verantwortlich handeln,
die wir ja das Ziel kennen, heute und hier,
die Aufgaben ernst nehmen, vorbildlich wandeln.
Bald sind wir zu Hause! Dahin streben wir!
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(Pilgerschaftsgedicht, Autor: Elisabeth Kasdorf, 2025)
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