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Wehe euch Gesetzesgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die hineingehen wollten, habt ihr gehindert.
Lukas 11,52
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Jesus ist kommen, der starke Erlöser,
bricht dem gewappneten Starken ins Haus,
sprenget des Feindes befestigte Schlösser,
führt die Gefangenen siegend heraus.
Fühlst du den Stärkeren, Satan, du Böser?
Jesus ist kommen, der starke Erlöser.
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Frage:
Fehlt es in mancher Predigt an der Erkenntnis der göttlichen Wahrheit?
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Zum Nachdenken: Wenn ich eine Predigt höre, erkenne ich viel zu oft, dass von der Sünde, die die Ursache allen Verderbens ist, nicht die Rede ist. Auch das Erlösungswerk Jesu Christi am Kreuz von Golgatha, das der Schlüssel für das persönliche Seelenheil ist, wird nicht erwähnt.
Es mangelt offensichtlich an geistlicher Erkenntnis. Oder es scheint Menschen zu verschrecken, wenn Gottes Wahrheit und Liebe wider besserer Erkenntnis gepredigt werden. Eine gewaltige Verantwortung steht bei diesen Predigern. Wie oft sehnen sich aber Zuhörer danach, eine Lösung für ihre drohende Verdammnis in einer Predigt zu erfahren? Wie oft lauschen Sünder mit offenem Herzen nach der Liebe Gottes und dem einzig wahren Weg gerettet zu werden? Und mancher Prediger verbreitet nur Wohlfühlparolen die nicht zu Jesus Christus hinführen? Bloß was wird das Ziel sein für derartige Prediger? |
| Sehnsucht nach der himmlischen Heimat, Pilgerschaft | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Himmelssehnsuchtlieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Mein doppelter WohnsitzPilgerschaftsgedicht zu Philipper 3,20
Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, Philipper 3,20 (Schlachter 2000) |
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Den doppelten Wohnsitz, den haben nicht alle,
wir, Christen, erfreuen uns dieses Glücks,
denn Bürger des Himmels sind wir ja vor allem,
wir freuen uns darauf und schau‘n nicht zurück.
Als Gläubige sind dem Gesetz unterworfen
und leben und arbeiten wir in der Welt.
Doch müssen, als erstes, dem Herrn wir gehorchen,
hier gibt es so vieles, was uns nicht gefällt.
Nicht hier auf der Erde ist unsere Heimat,
sie ist beim Herrn Jesus, in Seinem Reich.
Daher kommt die Sehnsucht nach unserem Heiland,
was Er uns versprochen, dem gibt’s kein Vergleich.
Auf unserem Weg will uns Jesus begleiten.
Wir fühlen uns nie in der Welt wie daheim,
wir wissen Geschwister an unserer Seite,
ihr Glaube macht Mut und ermahnt obendrein.
Und wenn wir auch gegen den Strom müssen schwimmen,
sind manchen Gefahren hier ausgesetzt,
so wissen wir doch: wir sind Bürger des Himmels,
berufen zu sorgen für die, die verletzt.
Das Bürgerrecht fordert: verantwortlich handeln,
die wir ja das Ziel kennen, heute und hier,
die Aufgaben ernst nehmen, vorbildlich wandeln.
Bald sind wir zu Hause! Dahin streben wir!
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(Pilgerschaftsgedicht, Autor: Elisabeth Kasdorf, 2025)
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