Himmelssehnsucht

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.04.2024

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Wir haben den Geist aus Gott empfangen

Wir haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt ist.

1. Kor. 2,12

Es gibt so viele Dinge im Leben,
die unseren Wohlstand heben.
Jedoch das Wertvollste im Leben
wird uns einfach so gegeben!
Was wir uns nicht kaufen können,
das kann uns nur unser Schöpfer gönnen.
Als Größtes gibt ER all denen Befreiung,
die SEINE Gnade annehmen zur Rettung!

Frage: Fallen Dir Beispiele ein, was wir uns nicht kaufen können und uns die Welt nicht geben kann?

Wie wunderbar: Jesus Christus schenkt in Wahrheit erfülltes Leben, jetzt und über den Tod hinaus. Das kann uns die Welt natürlich nicht geben! Der Heilige Geist macht Gotteskinder auf das aufmerksam, was Gott ihnen schenkt: Liebe, Freude, und vieles mehr, welches im Glauben wirksam wird! (Gal.5,16-26)

Sehnsucht nach der himmlischen Heimat, Pilgerschaft

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Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Himmelssehnsuchtlieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)


- Blockanzeige 21 bis 40 -


Ich freu mich auf den Himmel


Ich freu mich auf den Himmel,
dort wird es herrlich sein.
Es wird ein strahlend Leuchten,
in seinem Thronsaal sein.

Ich freu mich auf den Himmel,
dort endet alle Not.
Kein Hader, nein nur Friede,
wird sein an diesem Ort.

Ich freu mich auf den Himmel,
denn mit dem Engelchor,
werde ich jubilieren;
es klingt an Gottes Ohr.

Ich freu mich auf den Himmel,
wo alle Menschen gleich;
die Liebe Gottes spüren,
in seinem Vaterreich.

Ich freu mich auf den Himmel,
dort wird es herrlich sein,
denn Gott hat uns vergeben,
und lädt uns alle ein.

(Autor: Christina Telker)

  Copyright © by Christina Telker, www.christliche-gedichte.de
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Ich hab von ferne


1. Ich hab von ferne, Herr,
deinen Thron erblickt
und hätte gerne
mein Herz vorausgeschickt
und hätte gern mein müdes Leben,
|:Schöpfer der Geister, dir hingegeben,:|

2. Das war so prächtig,
was ich im Geist gesehn;
du bist allmächtig,
drum ist dein Licht so schön.
Könnt ich an diesen hellen Thronen
|:doch schon von heute an ewig wohnen!:|

3. Nur bin ich sündig,
der Erde noch geneigt;
das hat mir bündig
dein Heilger Geist gezeigt.
Ich bin noch nicht genug greinigt,
|:noch nicht ganz innig mit dir vereinigt.:|

4. Doch bin ich fröhlich,
dass mich kein Bann erschreckt;
ich bin schon selig,
seitdem ich das entdeckt.
Ich will mich noch im Lieben üben
|:und dich zeitlebens inbrünstig lieben.:|

5. Ich bin zufrieden,
dass ich die Stadt gesehn;
und ohn Ermüden
will ich ihr näher gehn
und ihre hellen, goldnen Gassen
|:lebenslang nicht aus den Augen lassen.:|

(Autor: Johannes Timotheus Hermes (1738 - 1821)



Ich weiß nicht, wann Christus, mein König, erscheint


1. Ich weiß nicht, wann Christus, mein König, erscheint,
mich zu sich zu rufen, da niemand es meint!
Doch ich weiß ja, der kommende Heiland ist mein,
und das wird unendlich mich freu´n.

Chor:
O das wird unendlich mich freu´n!
O das wird unendlich mich freu´n!
Denn ich weiß ja, der kommende Heiland ist mein,
und das wird unendlich mich freu´n!

2. Ich weiß nicht, wie droben der Engelchor singt,
und wie dort das himmlische Saitenspiel klingt,
doch ich weiß, dort wird Christus das A und O sein,
und da stimm´ ich jubelnd mit ein.

Chor:
O, da stimm´ ich jubelnd mit ein!
O, da stimm´ ich jubelnd mit ein!
Denn ich weiß, dort wird Jesus das A und O sein,
und da stimm´ ich jubelnd mit ein!

3. Ich weiß nicht, wie Gottes Behausungen sind,
und weiß nicht, welch' Namen Er gibt seinem Kind;
doch ich weiß, Er hat alles bereitet gar fein,
und das soll genügend mir sein!

Chor:
O, das soll genügend mir sein!
O, das soll genügend mir sein!
Denn ich weiß, Er hat alles bereitet gar fein,
und das soll genügend mir sein!

(Autor: Ernst Heinrich Gebhardt (1832-1899))



Jerusalem droben, du Schöne



1. Im Himmel, da gibt’s keine Tränen,
nicht Müdigkeit, Trübsal und Schmerz,
nicht Herzen gebrochen und blutend,
kein seufzendes, klagendes Herz.
Die Wolken, die hier oft so dunkel,
erscheinen im Himmel nicht mehr;
vom himmlischen Glanze umfunkelt,
ist alles so herrlich und hehr.

Refrain:
Jerusalem droben, du Schöne,
ich bin auf dem Wege dahin,
wo jubelnd die Schar der Erlösten
die himmlischen Reihen durchzieh’n.
Ein Heimweh nach oben erfasst mich
zur Heimat, die Gott uns erbaut.
O wie wird uns geschehen,
wenn Jesus wir sehen
in der herrlichen goldenen Stadt.


2. Im Himmel darf niemand bezahlen,
denn alles dort oben ist frei;
die Kleider dort nicht mehr veralten,
stets fleckenlos, glänzend und neu.
Wir werden nicht hungern, nicht dürsten,
nicht seufzen in Armut und Not;
stets reichlich von Gütern des Himmels
genießen wir droben von Gott.

Refrain:
Jerusalem droben . . .

3. Kein Trauerband hängt an den Türen,
kein Leichenzug dort sich bewegt.
Kein Friedhof liegt dort an den Hügeln;
kein Liebling ins Grab wird gelegt.
Die Alten in ewiger Jugend,
verwandelt im Augenblick schnell,
von übernatürlichem Glanze
sie leuchten in Ewigkeit hell.

Refrain:
Jerusalem droben...


Rechte für Bearbeitung: Rudolf Janzen, VCLM Waldbröl
(Ewigkeitslied, Autor: aus dem Russischen; Deutsch: J.P.)

(Autor: Gerhard A. Spingath)

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Jerusalem, du hochgebaute Stadt

zu Psalm 137,6


1. Jerusalem, du hochgebaute Stadt,
wollt Gott, ich wär in dir!
Mein sehnend Herz so groß Verlangen hat
und ist nicht mehr bei mir.
Weit über Berg und Tale,
weit über Flur und Feld
schwingt es sich über alle
und eilt aus dieser Welt.

2. O schöner Tag und noch viel schönre Stund,
wann wirst du kommen schier,
da ich mit Lust, mit freiem Freudenmund
die Seele geb von mir
in Gottes treue Hände
zum auserwählten Pfand,
dass sie mit Heil anlände
in jenem Vaterland.

3. O Ehrenburg, nun sei gegrüßet mir,
tu auf die Gnaden Pfort!
Wie große Zeit hat mich verlangt nach dir,
eh ich gekommen fort
aus jenem bösen Leben,
aus jener Nichtigkeit,
und mir Gott hat gegeben
das Erb der Ewigkeit.

4. Was für ein Volk, was für ein edle Schar
kommt dort gezogen schon?
Was in der Welt von Auserwählten war,
seh ich: sie sind die Kron,
die Jesus mir, der Herre,
entgegen hat gesandt,
da ich noch war so ferne
in meinem Tränenland.

5. Propheten groß und Patriarchen hoch,
auch Christen insgemein,
alle, die einst trugen des Kreuzes Joch
und der Tyrannen Pein,
schau ich in Ehren schweben,
in Freiheit überall,
mit Klarheit hell umgeben,
mit sonnenlichtem Strahl.

6. Wenn dann zuletzt ich angelanget bin
im schönen Paradeis,
von höchster Freud erfüllet wird der Sinn,
der Mund von Lob und Preis.
Das Halleluja reine
man spielt in Heiligkeit,
das Hosianna feine
ohn End' in Ewigkeit

7. mit Jubelklang, mit Instrumenten schön,
in Chören ohne Zahl,
dass von dem Schall und von dem süßen Ton
sich regt der Freundensaal,
mit hundertausend Zungen,
mit Stimmen noch viel mehr,
wie von Anfang gesungen
das große Himmelsheer.

(Autor: Johann Matthäus Meyfart (1590 - 1642))



Jesu, all´ die Deinen


1. Jesu, all´ die Deinen
lieben dein Erscheinen
in der Herrlichkeit.
Vormals bist du ihnen
in dem Fleisch erschienen;
das hat sie erfreut.
Kamst du dort nach deinem Wort,
so ist noch dem Wort zu trauen,
daß wir dich einst schauen.

2. Jetzt dich zu erkennen
und sich dein zu nennen,
ist schon heil´ge Lust.
Aber ein Verlangen,
dich einst zu empfangen,
schmerzet noch die Brust!
Und wer glaubt, erhebt sein Haupt
hier schon sehnend in die Höhe,
daß er dich einst sehe.

3. Jesu, dir mein Leben,
bin ich schon ergeben,
daß mein Herz dich ehrt,
weil du mir auch kamest
und mein Fleisch annahmest,
ob ich´s gleich nicht wert.
Gabst du mir nun Glauben hier,
gibt, daß ich mit gleichem Triebe
dein Erscheinen liebe.

4. Glaubt nur fort, ihr Seelen!
Ihr glaubt nicht aufs Fehlen;
lauft ohn´ Aufenthalt!
Kämpfet als die Seinen,
Jacob tat´s mit Weinen;
er erscheinet doch bald.
Kommt er euch, so kommt er reich;
er kann Kämpfer wohl belohnen:
Er gibt ihnen Kronen.

(Autor: Philipp Friedrich Hiller (1699 - 1769))



Jesu, wirst du bald erscheinen?


1. Jesu, wirst du bald erscheinen?
Ach! Wann bricht der Tag herein,
da die auserwählten Deinen
werden ewig bei dir sein?
Ach! Wir warten mit Verlangen
auf die Ruh´ nach aller Last,
um die Krone zu empfangen,
die du uns bereitet hast.

2. O ihr Seelen, die ihr gläubet,
seid ihm nur im Glauben treu;
wenn der Tag noch außen bleibet,
naht er täglich doch herbei.
Flieht die Sicherheit indessen,
und was Welt und Sünden sein,
sollt ihr meiden und vergessen,
zu entfliehn der Höllenpein.

3. Wandelt, wandelt doch im Lichte,
flieht den Weg der Finsternis!
Denn die Stunde zum Gerichte
ist gewiß und ungewiß.
Jesus wird gewißlich kommen,
aber wann? Da hat die Zeit
keine Greatur vernommen.
Darum wacht und seid bereit!

(Autor: Erdmann Neumeister (1671 - 1756))



Kennt ihr das Land, auf Erden liegt es nicht

zu Off. 21,4


1. Kennt ihr das Land, auf Erden liegt es nicht,
von dem das Herz in bangen Stunden spricht,
wo keine Träne, keine Träne fließt,
der Arme reich, wo stark der Schwache ist?
Kennt ihr es wohl?
Dahin, dahin lasst fest uns richten Herz und Sinn.

2. Kennt ihr das Land, wo ew´ger Friede wohnt,
wo treuen Herzen Gottes Liebe lohnt,
wo ird´sche Lust und Erdensorge schweigt
und Himmelswonn´ uns Herz herniedersteigt?
Kennt ihr es wohl?
Dahin, dahin lasst fest uns richten Herz uns Sinn.

3. Kennt ihr das Land, das noch kein Auge schaut,
dem nur der Glaube hoffend still vertraut?
Uns alle zieht dahin ein mächtig´ Band,
doch nur dem Reinen öffnet sich das Land.
Kennt ihr es wohl?
Dahin, dahin lasst fest uns richten Herz uns Sinn.

(Autor: Chr. Palmer, 1835)



Kommt, Brüder, steht nicht stille

zu Off. 14,13


1. Kommt, Brüder, steht nicht stille,
o, laßt uns vorwärts zieh'n,
seht nur, wie unser Leben
so rastlos eilt dahin!
Den Leib wird bald umfangen
der Erde dunkles Grab.
Drum weil's noch »Heute« heißet,
ergreift den Pilgerstab!

Chor:
In dem Himmel ist Ruh',
in dem Himmel ist Ruh'.
In dem Himmel, in dem Himmel,
in dem Himmel ist Ruh´.

2. Schon sind viel unsrer Lieben
im ober'n Kanaan;
Sie haben überwunden
und ruhen nun fortan,
wir haben noch zu kämpfen,
wie's uns verordnet ist;
Doch werden wir auch siegen
wie sie durch Jesum Christ.

3. Der große Herr und König
geht uns voran im Streit.
Er führt durchs Kreuz zur Krone,
durch Nacht zur Herrlichkeit.
O, laßt uns auf Ihn sehen
mit Wachsamkeit und Fleh´n,
bis wir als Überwinder
in Zion auch eingeh´n.

(Autor: Ernst Gebhardt (1832 - 1899))



Laß endlich an des Lammes Tisch

zu Offenbarung 22,1-2



Laß endlich an des Lammes Tisch
in Deinem Reich uns essen,
wo tausend Gaben mild und frisch
Du selbst uns wirst zumessen:
Da wird man schmecken Freud´ und Ehr´,
und wir, Herr, werden nimmermehr
zu preisen Dich aufhören.

(Autor: Johann Rist (1607 - 1667))



Laßt mich gehen


1. Laßt mich gehn, laßt mich gehn,
daß ich Jesum möge sehn!
Meine Seel ist voll Verlangen,
Ihn auf ewig zu umfangen
und vor seinem Thron zu stehn.

2. Süßes Licht, süßes Licht,
Sonne, die durch Wolken bricht:
o wann werd ich dahin kommen,
daß ich dort mit allen Frommen
schau dein holdes Angesicht?

3. Ach wie schön, ach wie schön
ist der Engel Lobgetön!
Hätt ich Flügel, hätt ich Flügel,
flög ich über Tal und Hügel
heute noch nach Zions Höhn!

4. Wie wird's sein, wie wird's sein,
wenn ich zieh in Salem ein,
in die Stadt der goldnen Gassen!
Herr, mein Gott, ich kann's nicht fassen,
was wird das für Wonne sein!

5. Paradies, Paradies,
wie ist deine Frucht so süß!
Unter deinen Lebensbäumen
wird's uns sein, als ob wir träumen.
Bring uns, Herr, ins Paradies

(Autor: Gustav Knak (1806 - 1878))



Mein ganzer Geist, Gott, wird entzückt

zu Apg. 7,55


1. Mein ganzer Geist, Gott, wird entzückt,
wenn er zu jenem Himmel blickt,
den Du für uns bereitet,
wo milde Vaterhand
aus neuen Wundern wird erkannt,
die Du daselbst verbreitet.
Mächtig
fühl´ ich
mich, erhoben,
Dich, zu loben,
der zum Leben
droben dort mich will erheben.

2. Was sind die Freuden dieser Zeit,
Herr, gegen, jene Herrlichkeit,
die dort bei Dir zu finden?
Du stellst uns hier auf Erden zwar
viel Wunder Deiner Güte dar
zu fröhlichem Empfinden;
Doch hier
sind wir
bei den Freuden
noch mit Leiden
stets umgeben –
dort nur ist vollkomm'nes Leben.

3. In Deinem hohem Heiligtum
erschallet Deines Namens Ruhm
von lauter frohen Zungen.
Da strahlt die Herrlichkeit des Herrn,
da schaut man sie nicht mehr von fern,
da wird sie ganz besungen.
Völlig
gibt sich
den Erlösten,
sie zu trösten,
der zu kennen,
den schon hier sie Vater nennen.

4. O, welche Schar ist dort vereint!
Die Frommen, die ich hier beweint,
die find' ich droben wieder.
Dort sammelt Deine Vaterhand,
die Deine Liebe hier verband,
Herr, alle Deine Glieder!
Ewig
werd' ich
Frei von Mängeln,
selbst mit Engeln
Freundschaft pflegen –
o, ein Umgang voller Segen!

5. Wie herrlich ist die neue Welt,
die Gott den Frommen vorbehält!
Kein Mensch kann sie erwerben.
O Jesu, Herr der Herrlichkeit,
Du hast die Stätt' auch mir bereit´t,
hilf mir sie auch ererben!
Laß mich
eifrig
danach streben,
also leben
auf der Erde,
dass ich dort Dein Erbe werde!

(Autor: J. Sam. Dietrich (1721-1797))



Mein Leben ist ein Pilgrimstand

zu Hebr. 11,16


1. Mein Leben ist ein Pilgrimstand;
ich reise nach dem Vaterland,
nach dem Jerusalem, das droben,
Gott selbst als eine feste Stadt
auf Bundesblut gegründet hat;
da werd ich meinen Gott stets loben.
Mein Leben ist ein Pilgrimstand;
ich reise nach dem Vaterland.

2. Der Sonne Glanz mir oft gebricht,
der Sonne, die mit Gnadenlicht
in unverfälschte Herzen strahlet;
Wind, Regen stürmen auf mich zu,
mein matter Geist findt nirgends Ruh;
doch alle Müh ist schon bezahlet,
wenn ich die güldne Himmelstür
mir stell in Glaub und Hoffung für.

3. Israels Hüter, Jesu Christ,
der du ein Pilgrim worden bist,
da du mein Fleisch hast angenommen,
zeig mir im Worte deine Tritt,
laß mich bei einem jeden Schritt
zu deinem Heil stets näher kommen.
Mein Leben flieht; ach eile du
mit deiner Gnad und Hilf herzu.

4. Durch deinen Geist mich heilig leit,
gib in Geduld Beständigkeit,
vor Straucheln meinen Fuß beschütze.
Ich falle stündlich, hilf mir auf;
zieh mich dir nach in meinem Lauf,
sei mir ein Schirm in Trübsalshitze.
Laß deinen süßen Gnadenschein
in Finsternis nie ferne sein.

5. Bin ich in diesem fremden Land
der blinden Welt schon unbekannt,
dort sind die Freunde, die mich kennen;
dort werd ich mit der Himmelsschar
dir jauchzend dienen immerdar
und in der reinsten Liebe brennen.
Mein Heiland, komm, o bleib nicht lang;
hier in der Wüste wird mir bang.

(Autor: Friedrich Adolf Lampe (1683 – 1729))



Mein Schifflein geht behende


1. Mein Schifflein geht behende
dem Friedenshafen zu;
der Lauf ist bald zu Ende,
es folgt die selge Ruh.
Ich sehe schon von weitem
des Leuchtturms hellen Schein;
ich will mich nur bereiten,
ich geh zur Ruhe ein.

2. O Schifflein, du mußt eilen;
ihr Segel, schwellet an!
Ich mag nicht länger weilen
auf stürmischer Meeresbahn.
Schon lange hör ich toben
die wilde Meeresflut;
geht´s auch durch schwere Proben,
doch faß ich neuen Mut.

3. Der Trübsal hohe Wellen
bedrohen stets mein Schiff;
oft scheint es zu zerschellen
an einem Felsenriff.
Es gibt der bösen Stunden
nur leider gar zu viel;
ich fühle mich gebunden-
wann kommt mein Schiff ans Ziel?

4. Getrost! In meinem Nachen
ist Jesus Steuermann;
ihn laß ich tun und machen,
und ich bin glücklich dran.
Ihm darf ich fest vertrauen
auch in der schwärzlichsten Nacht;
ich hoff, ich werde schauen,
wonach mein Herze tracht.

(Autor: Friedrich Samuel Dreger (1798 - 1859)



Meine Heimat ist dort in der Höh

zu Hebr. 13,14


1. Meine Heimat ist dort in der Höh,
wo man nichts weiß von Trübsal und Weh,
wo die heilge unzählbare Schar
jubelnd preiset das Lamm immerdar.
In der Höh, in der Höh,
meine Heimat ist dort in der Höh.

2. Viel Geliebte sind dort in der Höh,
wo ich sie einst verklärt wieder seh,
und dann bleiben wir immer vereint
dort, wo ewig die Sonne uns scheint.
In der Höh ...

3. Herr, ich freu mich, bis dort in der Höh,
ich vor dir, meinem Heilande, steh,
zieh mich dir nach, daß wo du nun bist,
auf dein Wort hin dein Diener auch ist.
In der Höh ...

4. Ja, bald werd ich dort sein in der Höh!
O mein Jesu, um eines ich fleh,
bring die meinen doch alle mit mir
zu der himmlischen Heimat zu dir.
In der Höh ...

(Autor: unbekannt)



Meines Lebens beste Freude


1. Meines Lebens beste Freude
ist der Himmel, Gottes Thron;
meiner Seele Trost und Weide
ist mein Jesus, Gottes Sohn.
Was mein Herze recht erfreut,
ist in jener Herrlichkeit.

2. Andere mögen sich erquicken
an den Gütern dieser Welt,
ich will nach dem Himmel blicken
und zu Jesu sein gesellt;
denn der Erde Gut vergeht,
Jesus und sein Reich besteht.

3. Reicher kann ich nirgends werden,
als ich schon in Jesu bin;
alle Schätze dieser Erden
sind ein schnöder Angstgewinn.
Jesus ist das rechte Gut,
das der Seele sanfte tut.

4. Glänzet gleich das Weltgepränge,
ist es lieblich anzusehn,
währt es doch nicht in die Länge,
und ist bald damit geschehn;
plötzlich pfleget aus zu sein
dieses Lebens Glanz und Schein.

5. Aber dort des Himmels Gaben,
die mein Jesus inne hat,
können Herz und Seele laben,
machen ewig reich und satt;
es vergeht zu keiner Zeit
jenes Lebens Herrlichkeit.

6. Rost und Motten, Raub und Feuer
schaden auch der Freude nicht,
die mein Jesus, mein Getreuer,
und sein Himmel mir verspricht.
Dort ist alles abgetan,
was die Seele kränken kann.

7. Einen Tag bei Jesu sitzen
ist viel besser, als die Welt
tausend Jahr in Freuden nützen;
aber ewig sein gestellt
zu des Herren rechter Hand
bleibt ein auserwählter Stand.

8. Trinken, essen, tanzen, springen
labet meine Seele nicht,
aber nach dem Himmel ringen
und auf Jesum sein gericht,
ist der Seele schönste Zier,
geht auch aller Freude für.

9. Ach so gönne mir die Freude,
Jesu, die dein Himmel hegt;
sei du selber meine Weide,
die mich hier und dort verpflegt,
und in dir recht froh zu sein,
nimm mich in den Himmel ein!

(Autor: Salomo Liscow (1640-1689))



Nach einer Prüfung kurzer Tage

zu Römer 8,18


1. Nach einer Prüfung kurzer Tage
erwartet mich die Ewigkeit.
Dort, dort verwandelt sich die Klage
in göttliche Zufriedenheit.
Hier übt der Glaube seinen Fleiß,
und jene Welt reicht ihm den Preis.

2. Hier such' ich's nur, dort werd' ich's finden;
Dort werd' ich heilig und verklärt
den ganzen Wert des Heils empfinden,
den unaussprechlich großen Wert;
Den Gott der Liebe werd' ich seh'n,
Ihn lieben, ewig Ihn erhöh'n!

3. Da werd' ich das im Licht erkennen,
was ich auf Erden dunkel sah;
Das wunderbar und heilig nennen,
was unerforschlich hier geschah;
Da schau' ich im Zusammenhang
des Höchsten Rat mit Preis und Dank.

4. Da werd' ich zu dem Throne dringen,
wo Gott, mein Heil, sich offenbart;
Ein Heilig! Heilig! Heilig! singen
dem Lamme, das erwürget ward;
Und Cherubim und Seraphim
und alle Himmel jauchzen Ihm.

5. Was seid ihr Leiden dieser Erden
doch gegen jene Herrlichkeit,
die offenbart an uns soll werden
von Ewigkeit zu Ewigkeit?
Wie nichts, wie gar nichts gegen sie
ist doch ein Augenblick voll Müh'!

(Autor: Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769))



Nimm mich heim


„Nimm mich heim“, war mein Gebet,
so hab öfters ich gefleht.
Ob in sel‘gen Freudenstunden,
oder tiefen Schmerzeswunden.

„Nimm mich heim“, ist mein Verlangen,
denn auf Erden ist‘s mir bange.
Möcht‘ zum Himmel gern eingehen
und den lieben Heiland sehen.

„Nimm mich heim“, so spricht mein Herze,
denn es ist voll Leid und Schmerze.
Doch in allen meinen Wegen
möcht‘ nach Gottes Will‘n ich streben.

„Nimm mich heim“ ist stets mein Sehnen,
will an Jesu Brust mich lehnen,
ewig sein mit Ihm vereint,
wo mehr keiner klagt und weint.

Alles könnte ich jetzt lassen,
um dann Jesu Hand zu fassen.
Bin bereit, von hier zu gehen,
meinen lieben Jesus sehen.

(Autor: Julia Steinbaron)

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Nun geht ein Lobgetön

zu Off. 7,9-10


1. Nun geht ein Lobgetön
durchs tiefe Tal der Erde;
Es kommt aus Gottes Höh´n,
daß Gott verherrlicht werde;
Es ist ein Wunderschall,
der tote Herzen schwellt,
und klingt im Widerhall
der Herzen durch die Welt.

2. Von jedem Menschenstamm,
von allen Völkerzungen
wird Gott und seinem Lamm
ein neues Lied gesungen;
Und jedes Volk ist schön,
ist ein besondrer Ton
im großen Lobgetön
vor Gottes hohem Thron.

3. Verschollen ist der Ruhm
der alten Nachtgebilde;
Kein Götzenheiligtum
entheiligt die Gefilde.
Gott hat sein Werk vollbracht,
die Lüge herrscht nicht mehr;
Sein ist das Reich, die Macht –
Gott in der Höh´ sei Ehr´!

(Autor: Joh. Peter Lange (1802 - 1884))



O Jerusalem, du schöne

zu Jesaja 52,1


1. O Jerusalem, du schöne,
da man Gott beständig ehrt
und das himmlische Getöne:
„Heilig, heilig, heilig!“ hört;
ach, wann komm ich doch einmal hin
zu deiner Bürger Zahl?

2. Muß ich nicht in fremden Hütten
unter Kampf und Widrigkeit,
da schon mancher Christ gestritten,
führen meine Lebenszeit,
da oft wird die beste Kraft
durch die Tränen weggerafft?

3. Ach wie wünsch ich dich zu schauen,
Jesu, liebster Seelenfreund,
bald auf deinen Salemsauen,
wo man nicht mehr klagt und weint,
sondern in dem höchsten Licht
schauet Gottes Angesicht!

4. Komm doch, führe mich mit Freuden
aus der Fremde hartem Stand;
hol mich heim nach vielem Leiden
in das rechte Vaterland,
wo dein Lebenswasser quillt,
das den Durst auf ewig stillt.

5. O der auserwählten Stätte
voller Wonne, voller Zier!
Ach daß ich doch Flügel hätte,
mich zu schwingen bald von hier
nach der neuerbauten Stadt,
welche Gott zur Sonne hat!

6. Soll ich aber länger bleiben
auf dem ungestümen Meer,
da mich Wind und Wetter treiben
durch so mancherlei Beschwer:
ach so laß in Kreuz und Pein
Hoffnung meinen Anker sein!

7. Alsdann werd ich nicht ertrinken:
Christus ist mein Arm und Schild,
und sein Schifflein kann nicht sinken,
wär das Meer auch noch so wild;
ob gleich Mast und Segel bricht,
läßt doch Gott die Seinen nicht.

(Autor: Friedrich Konrad Hiller (1651 - 1726))



Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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Was war der "Stern von Bethlehem"?

Was bedeutet das Fisch-Symbol auf manchen Autos?

Mit welchem Kurzgebet ist ewiges Leben im Himmel erlangbar?

Was bedeutet „in Jesus Namen" bitten?

Tod - und dann?

Was wird 5 Minuten nach dem Tode sein?
Prof. Dr. Werner Gitt

Glaubensvorbilder

George Whitefield

Wer kennt heute noch den Namen "George Whitefield" (1714-1770)? Dabei schenkte Gott die wohl größten Erweckungen in der englischsprachigen Welt unter seiner Verkündigung!
Was war der Schlüssel zu diesen Segensströmen?

George Whitefield - Ein Mann der Demut und ein Erwecker Englands und Amerikas

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