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Gedenke nicht an die Sünden meiner Jugend und an meine Übertretungen; gedenke aber an mich nach deiner Gnade, um deiner Güte willen, o Herr!
Psalm 25, 7
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Lehre mich, Herr, deine Wege,
zeige deinen Willen mir,
daß ich nicht mehr irren möge;
führe du mich selbst zu dir!
Gott, du siehest mein Vertrauen;
sicher kann ich auf dich bauen,
deine Vatertreue ist ewig,
wie du selber bist.
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Frage:
Jesus ist doch barmherzig, geduldig und gnädig?
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Zum Nachdenken: Eigentlich weiß ich, dass Jesus barmherzig, geduldig und gnädig ist. Und doch muss ich mir dessen immer wieder bewusst werden. Gerade wenn ich abdrifte und meinen eigenen Wegen nachgehe, wenn ich nicht nach Ihm und Seinem Willen frage, muss ich mir in meinem Herzen vor Augen führen, dass ER gütig ist. Bei Ihm habe ich alles was ich zum Leben brauche. ER ist nicht der böse Gott, vor dem ich mich verstecken muss.
Nein, ER kennt mich und meine Bedürfnisse wie kein anderer Mensch. Und deswegen strecke ich mich nach Ihm aus. Ich erwarte Seine Hilfe und sein Beistand, weil ER es gut mit mir meint. Als wahres Gotteskind hat ER mir zugesprochen, dass alle Sünden die ich bereut und vor Ihn gebracht habe, vergeben und vergessen sind. Ich bete zu Jesus, dass ER mir besonders in Zeiten der Not und Bedrängnis Seine Nähe und Hilfe spüren lässt. |
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| Gott ist mein LiedFreudenlied zu Psalm 28,7
Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hofft mein Herz, und mir ist geholfen. Und mein Herz ist fröhlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied. Psalm 28,7 (Luther 1912) |
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1. Gott ist mein Lied,
er ist der Gott der Stärk,
Herr, ist sein Nam,
und groß sind seine Werke,
und alle Himmel sein Gebiet.
2. Er will und spricht´s
so sind und leben Welten;
und er gebeut, so fallen
durch sein Schelten
die Himmel wieder in ihr Nichts.
3. Licht ist sein Kleid,
und seine Wahl das Beste.
Er herrscht als Gott,
und seines Thrones Feste
ist Wahrheit und Gerechtigkeit.
4. Unendlich reich,
ein Meer von Seligkeiten,
ohn Anfang Gott,
und Gott in ewgen Zeiten!
Herr aller Welt, wer ist dir gleich?
5. Was ist und war im Himmel,
Erd und Meere,
das kennet Gott,
und seiner Werke Heere
sind ewig vor ihm offenbar.
6. Er ist um mich,
schafft, daß ich sicher ruhe;
er schafft, was ich vor
oder nachmals tue,
und er erforschet mich und dich.
7. Er ist dir nah, du sitzest
oder gehest, ob du ans Meer,
ob du gen Himmel flöhest,
so ist er allenthalben da.
8. Er kennt mein Flehn
und allen Rat der Seele;
er weiß, wie oft
ich Gutes tu und fehle,
und eilt mir gnädig beizustehn.
9. Er wog mir dar,
was er mir geben wollte;
schrieb auf sein Buch,
wie lang ich leben sollte,
da ich noch unbereitet war.
10. Nichts, nichts ist mein,
das Gott nicht zugehöre.
Herr, immerdar soll
deines Namens Ehre,
dein Lob in meinem Munde sein.
11. Wer kann die Pracht
von deinen Wundern fassen?
Ein jeder Staub, den du hast
werden lassen, verkündigt
seines Schöpfers Macht.
12. Der kleinste Halm
ist deiner Weisheit Spiegel.
Du Lust und Meer,
ihr Auen, Tal und Hügel,
ihr seid sein Loblied und sein Psalm.
13. Du tränkst das Land,
führst uns auf grüne Weiden,
und Nacht und Tag
und Korn und Wein
und Freuden empfangen
wir aus deiner Hand.
14. Kein Sperling fällt, Herr,
ohne deinen Willen,
sollt ich mein Herz
nicht mit dem Troste stillen,
daß deine Hand mein Leben hält?
15. Ist Gott mein Schutz,
will Gott mein Retter werden,
so frag ich nichts
nach Himmel und nach Erden
und biete selbst der Hölle Trutz.
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(Freudenlied, Autor: Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769))
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