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Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben, Gutes und Böses zu unterscheiden.
Hebräer 5,14
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Stärk in mir den schwachen Glauben,
laß dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
daß es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.
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Frage:
Wie kann denn Wachstum im Glauben gelingen?
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Zum Nachdenken: Gott ist es, der dem Menschen Sinne gegeben hat, um sensibel die Umwelt wahrzunehmen. Als ich noch jung in der Nachfolge stand, war meine Wahrnehmung und Unterscheidung für das Böse und Gute noch nicht besonders ausgeprägt. So mancherlei Versuchung zur Sünde habe ich nicht widerstanden. Gott der Herr hat mir aber Glaubenswachstum geschenkt. Durch sein Wirken an meinem Herzen ist meine Beziehung zu Ihm fester geworden. Und der in mir wohnende Heilige Geist schärft meine Sinne, damit ich etlichen herannahenden Versuchungen widerstehen kann.
Durch das Wort Gottes wächst die Erkenntnis, was der Wille Gottes ist. Meine Nachfolge bleibt nicht in den Kinderschuhen stecken. Nicht Milch, sondern eine feste Speise, nämlich das Wort und Wirken Gottes, werden zunehmend die Basis für eine treue Nachfolge. |
| Verheißungen und Zusagen Gottes | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Verheißungen Gottes-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Gelobet sei Israels GottVerheißungslied, Melodie: Vom Himmel hoch, da komm ich her zu 1. Chr. 16,36
Gelobet sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und alles Volk sagte Amen! und: Lobe den HERRN! 1. Chr. 16,36 (Luther 1912) |
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1. Gelobet sei Israels Gott, der Herr,
der sein Volk in der Not,
und da es gänzlich war versucht,
mit großen Gnaden hat besucht.
2. Er hat uns seinen Sohn gesandt.
Der allen Zorn ganz abgewandt
und uns erlöset kräftiglich,
des kann Israel freuen sich.
3. Da mit uns schon war alles aus,
in seines Dieners Davids Haus
hat er ein Horn der Seligkeit gesetzt
zum Trost der Christenheit,
4. als uns vor Zeiten machte kund
der heiligen Propheten Mund;
dadurch er uns hat angemeldt,
er woll uns retten als ein Held.
5. Der Feinde Trutz, des Hassers Hand,
ob sie vor Zorn gleich sind entbrannt,
woll er zerbrechen als der Mann,
der Tod und Teufel zwingen kann.
6. Hierzu hat ihn sein Herz bewegt,
das sich mit Gnad und Güte trägt;
er hat an seinen Bund gedacht,
vorlängst mit Abraham gemacht.
7. Wie auch an dieses, was er hat
geschworen ihm an Eides Statt,
zu geben denen, die da sind
von ihm gezeugt, auch Kindes Kind,
8. auf dass, wenn mir erlöset sein
vom Teufel, Tod und Höllenpein,
ihm dienete sein Leben lang
ein jeder ohne Furcht und Zwang,
9. Gerecht und heilig in der Welt
nach solcher Art, die ihm gefällt,
nicht, wie es Menschen Witz erdenkt,
damit man sich vergebens kränkt.
10. Du Kindlein, du wirst ein Prophet
des Höchsten heißen, der da geht
vor seinem Herren stets voran
und macht ihm richtig seine Bahn.
11. Du wirst verkündigen das Heil,
an dem der Mensch soll haben teil,
dem seine Sünd und Missetat
der fromme Gott vergeben hat.
12. Aus herzlicher Barmherzigkeit,
kraft deren uns in unserm Leid
der Aufgang aus der Höh besucht.
Das ist der Liebe Gab und Frucht.
13. Auf dass, die er im Finstern findt,
und die ins Todes Schatten sind,
des Lichtes Kinder können sein
durch seinen hellen Glanz und Schein.
14. Dass ihre Füße richtig stehn
und auf dem Weg des Friedens gehn,
ja endlich allesamt zugleich
mit Freuden gehen ins Himmelreich.
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(Verheißungslied, Autor: Johann Heermann (1585-1647))
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