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Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig, der wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt umhergeht und man nicht seine Schande sieht!
Offenbarung 16,15
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Bewahre mich, o Freund der Seele,
durch deine Macht zur Seligkeit;
hier gibt’s noch mördervolle Höhlen,
von außen Furcht, von innen Streit,
viel tausend Mängel und Gebrechen,
die Mut und Glauben können schwächen.
Gewiß ich würde noch gefällt bei so viel
Schlingen, Netz und Stricken,
damit der Feind sucht zu berücken,
wenn mich nicht Gottes Macht erhält.
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Frage:
Wo ist die brennende Flamme für Jesus?
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Zum Nachdenken: Es ist eine gewaltige Gefahr für meinen Glauben, wenn ich mich dieser Welt gleichstelle; wenn ich mich ungeniert in dieser sündigen, heuchlerischen Welt bewege und quasi mitmache in dem Verhalten der sündigen Weltmenschen um mich herum. Oder, wenn ich aufgefressen werde von den Sorgen um irdische Dinge oder weltlichen Mitmenschen.
Der Teufel will die Liebe zu Jesus und das Vertrauen erschüttern. Die Gefahr einzuschlafen ist real und wird genährt durch die feine Verführung um mich herum. Wo ist die brennende Flamme zu Jesus? Ich will meinen Glauben nicht in der Heuchelei verlieren und ich will keine fromme Maske tragen. Ich muss Wachsamkeit üben, mich von der Welt absondern und eifrig in der Nachfolge stehen. Gott selbst möge Seine Allmacht durch den Heiligen Geist in mir wirken lassen, dass ich nicht strauchle. |
| Endzeit, Jesu Wiederkommen | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Endzeitlieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Nun rüste dich, o ChristenheitEndzeitlied zu Markus 13,29
Also auch, wenn ihr sehet, daß solches geschieht, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist. Markus 13,29 (Luther 1912) |
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1. Nun rüste dich, o Christenheit,
Christus steht vor der Tür.
Was er der Welt einst prophezeit,
das geht nun alls herfür.
Gleich wie das ungestüme Meer
mit Wellen sich bewegt,
so tobt die Welt im Trotze sehr,
von Trug und Wahn erregt.
2. Es sehnt sich auch die Kreatur
im Dienst der Eitelkeit
und ängstet sich stets für und für,
wollt gerne sein befreit.
O König Himmels und der Erd,
richt auf dein ewig Reich,
nimm bald zu dir dein kleine Herd,
daß sie dir werde gleich.
3. Dieweil nun alls vorhanden ist,
was Christus hat verkündt,
und sein Gericht zu dieser Frist
sich naht wider die Sünd,
laßt uns gehorchen seiner Stimm,
stets wachen im Gebet,
daß uns nicht überfall sein Grimm
an so g´fährlicher Stätt.
4. Gott sucht jetzt heim mit mancher Rut
die böse, arge Welt;
den Frommen wendt er alls zu gut,
beschützt sie und erhält.
Dagegen aber stillt er bald
die mörderische Art,
tilgt plötzlich der Tyrannen G´walt;
sein´ Zorn er offenbart.
5. Ob er gleich etwas kommen läßt
auf seine kleine Schar,
so g´schieht doch alles ihr zum Best,
wie er bezeuget klar;
denn Christus steht ihr allzeit bei
in diesem Jammertal,
auf daß sie mög bestehen frei
vor schädlichem Unfall.
6. Drum rufen wir mit Zuversicht
und bitten alle gleich,
daran wir gänzlich zweifeln nicht,
er hörs im Himmelreich:
Mach Fried, o Herr, und still das Meer,
darauf dein Schifflein steht;
denn deiner Kirchen Angst ist schwer,
hilf, daß´s nicht untergeht.
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(Endzeitlied, Autor: Johannes Geletzki ( gest.1568 ))
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