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Er kommt, um die Erde zu richten! Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist.
Psalm 98,9
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Lass uns eins sein, Jesu Christ,
wie du mit dem Vater bist,
in dir bleiben allezeit,
heute wie in Ewigkeit.
Erbarm Dich, Herr!
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Frage:
Wie kann ich im Gericht Gottes bestehen?
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Zum Nachdenken: Gottes Schöpfung ist wunderbar. Es ist ein besonderes Vorrecht, in Gottes Schöpfung zu leben. Alles, was ich in ihr erlebe, kommt von Gott. Das führt mich zu einer demütigen Dankbarkeit und ich darf Gott loben und preisen. Und doch muss ich erkennen, dass alles der Vergänglichkeit unterworfen ist. Die Vergänglichkeit hat ein Ziel, das Gericht Gottes. Gott wird den Erdkreis richten.
Niemand kann sich dem Gericht Gottes entziehen. Dann kommt es für jeden Menschen darauf an, welche Gerechtigkeit auf ihn angewendet wird. Die eigene Gerechtigkeit oder Gottes Gerechtigkeit, die in Jesus Christus zu finden ist. Ich klammere mich an Jesu Gerechtigkeit, denn wenn ich in das Gericht komme, schaut Gott auf Jesus, der vollkommen gerecht ist. Ich bin ein Lump und mir bleibt nichts anderes, als mich an Jesus Christus zu klammern, damit ER mich durchbringt. |
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| Wer sich auf seine Schwachheit stütztSeelenheillied, Melodie: Was mein Gott will, gescheh allzeit
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1. Wer sich auf seine Schwachheit stützt,
der bleibt in Sünden liegen,
und wer nicht Gottes Kraft benützt,
wird sich gewiß betrügen;
den Himmelsweg und schmalen Steg
hat er nie angetreten;
er weiß auch nicht zu Gottes Licht,
was kämpfen sei und beten.
2. Was jetzt die Welt nur Schwachheit heißt,
ist ihrer Bosheit Stärke;
dadurch vermehrt der böse Geist
gar mächtig seine Werke.
Auf, Seele, auf, richt deinen Lauf
zur allmacht, die dich rettet!
Des Heilands Hand zerreißt das Band,
womit du angekettet.
3. Der erste Schritt im Christentum
heißt von der Sünd uns scheiden,
und bei dem wahren Glaubensruhm
muß man die Weltluft meiden.
Wenn Christi Geist die Seel entreißt
aus ihren Todesbanden,
so spürt sie Kraft, die Jesus schafft,
mit dem sie auferstanden.
4. Mein Heiland, fördere selbst dein Werk,
laß mich gekräftigt werden;
es ist Gerechtigkeit und Stärk
mein bestes Teil auf Erden!
Du machst gerecht uns, dein Geschlecht,
und willst zugleich uns stärken,
daß wir in dir des Glaubens Zier,
die Macht der Gnade merken.
5. Brich durch, o starker Gottessohn,
damit auch wir durchbrechen;
laß uns vor deinem Gnadenthron
nicht mehr von Schwachheit sprechen,
wenn deine Hand das teure Pfand
des Geistes uns gegeben,
dadurch wir frei von Heuchelei
im Streit stets siegreich leben!
6. Gib Kraft, wo keine Kraft mehr ist,
gib Kraft, wenn Satans Macht und List
uns schwächen will im Kämpfen!
Wenn uns die Welt viel Netze stellt,
gib Kraft, sie zu vernichten;
so wird in Not, ja selbst im Tod
uns deine Kraft aufrichten!
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(Seelenheillied, Autor: Bernh. Walter Marperger (1682 - 1746)
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