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Wenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.
Kolosser 3,4
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Jesum laß ich nicht von mir,
geh Ihm ewig an der Seiten;
Christus wird mich für und für
zu der Lebensquelle leiten.
Selig, wer mit mir so spricht:
Meinen Jesum laß ich nicht!
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Frage:
Wie kann es sein, dass mein Leben mit Jesus anderen verborgen ist?
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Zum Nachdenken: Irgendwie ist doch die lebendige Beziehung, die ich zu Jesus haben darf, meiner Umwelt und meinen Mitmenschen verborgen. Bestenfalls spüren meine Mitmenschen, dass ich anders reagiere auf irdische Themen. Sie wundern sich vielleicht, dass ich nicht alles, was der Zeitgeist zu bieten hat, mitmache; dass ich mich absondere. Damit erfahre ich aber Ablehnung, Spott und stehe in mancherlei Anfechtung. Das ist sehr bitter.
Aber ich erlebe in dem Austausch mit Jesus und durch Sein Wort Ermutigung und einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Er für mich bereithält. Es schmerzt, wenn andere aus der eigenen Familie nicht den nötigen Ernst in ihrem Herzen haben und sich Jesus nicht anvertrauen wollen. Andererseits bin ich dankbar, dass ich immer zu Jesus fliehen und mich bei Ihm bergen kann.
Gott selbst wird sich dieser Welt sehr bald offenbaren und für viele Mitmenschen kommt Er zum Gericht. |
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| Gott Lob, die Stund ist kommenBestattungslied, Melodie: O Welt, ich muß dich lassen zu Phil. 1,23
Denn es liegt mir beides hart an: ich habe Lust, abzuscheiden und bei Christo zu sein, was auch viel besser wäre; Phil. 1,23 (Luther 1912) |
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1. Gott Lob, die Stund ist kommen,
da ich werd aufgenommen
ins schöne Paradeis!
Ihr Eltern dürft nicht klagen;
mit Freuden sollt ihr sagen:
Dem Höchsten sei Lob, Ehr und Preis!
2. Kurz ist mein irdisch Leben;
ein bessers wird mir geben
Gott in der Ewigkeit.
Da werd ich nicht mehr sterben,
in keiner Not verderben;
mein Leben wird sein lauter Freud.
3. Gott eilet mit den Seinen,
lässt sie nicht lange weinen
in diesem Tränental.
Ein schnell und selig Sterben
ist schnell und glücklich Erben
des schönen Himmels Ehrensaal.
4. Die Welt mag Netze stellen;
mich wird sie nun nicht fällen,
sie wird mir tun kein Leid.
Denn wer kann den verletzen,
den Christus wird versetzen
ins Schloß vollkommner Sicherheit!
5. Zuvor bracht ich euch Freude;
jetzt, nun ich von euch scheide,
betrübt sich euer Herz.
Doch wenn ihr´s recht betrachtet
und, was Gott tut, hoch achtet,
wird sich bald lindern aller Schmerz.
6. Gott zählet alle Stunden,
er schlägt und heilet Wunden,
er kennet jedermann.
Nichts ist jemals geschehen,
das er nicht vorgesehen;
und was er tut, ist recht getan.
7. Wenn ihr mich werdet finden
vor Gott, frei aller Sünden,
in weißer Seide stehn
und tragen Siegespalmen
in Händen und mit Psalmen
des Herren Ruhm und Lob erhöhn,
8. da werdet ihr euch freuen;
es wird euch herzlich reuen,
dass ihr euch so betrübt.
Wohl dem, der Gottes Willen
gedenket zu erfüllen
und ihm sich in Geduld ergibt!
9. Ade, nun seid gesegnet!
Was jetzund euch begegnet,
ist andern auch geschehn;
viel müssen´s noch erfahren.
Nun, Gott woll euch bewahren!
Dort wollen wir uns wiedersehn.
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(Bestattungslied, Autor: Johann Heermann (1585-1647))
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