Bestattungslieder

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 30.09.2023

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die Krone des Lebens

Selig ist, wer Anfechtungen erduldet. Denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott denen verheißen hat, die ihn lieben.

Jakobus 1,12

Geduld bringt Bewährung, Bewährung bringt Hoffnung.
Lebendiger Glaube hilft in mancherlei Anfechtung.
Nicht gemeint sind Beseitigungen von Rechtsfolgen,
sondern wie Glaube sich bewährt, auch Leid zu tragen.
Liebe zu Jesus ist Voraussetzung für den Erhalt der Krone,
wenn Gott Seine Getreuen einst belohnt vor Seinem Throne.

Frage: Bist Du bereit, wegen Deiner Gottesbeziehung Respektlosigkeit und Nachteile auf Dich zu nehmen?

Zur Bekräftigung: Jesus sagt: `Ich komme bald; halte, was du hast, damit niemand deine Krone nehme!`. ER hat für uns die blutige Dornenkrone getragen, damit Seine Kinder die goldene Krone verliehen bekommen: `So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen.` (Offb. 3,11; 1.Petr.5,4)

Bestattungslieder

1-20

Inhalt

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- Blockanzeige 21 bis 34 -


Machet kein Getümmel



1. Machet kein Getümmel,
weil ein Herze brach;
blickt dem Geist gen Himmel
stille betend nach!
Heilig ist die Stätte –
Ruh' gebietend weht
um ein Totenbette
Gottes Majestät.

2. Weg den wilden Jammer,
der zum Himmel schreit
und der Sterbekammer
Heiligtum entweiht!
Ehrt mit stillem Beugen
Gottes hohen Rat,
streut mit frommem Schweigen
edle Tränensaat

(Autor: Karl Gerok (1815 - 1890))



Mein Gott, ich weiß wohl

zu Psalm 90,12


1. Mein Gott, ich weiß wohl, daß ich sterbe;
ich bin ein Mensch, der bald vergeht,
und finde hier kein solches Erbe,
das ewig in der Welt besteht.
Drum zeige mir in Gnaden an,
wie ich recht selig sterben kann!

2. Mein Gott, ich weiß nicht, wann ich sterbe;
kein Augenblick geht sicher hin,
wie bald zerbricht doch eine Scherbe,
die Blume kann auch leicht verblühn:
Drum mache mich nur stets bereit
hier in der Zeit zur Ewigkeit!

3. Mein Gott, ich weiß nicht, wie ich sterbe,
dieweil der Tod viel Wege hält;
dem einen wird das Scheiden herbe,
sanft geht ein andrer aus der Welt.
Doch wie du willst, gib nur dabei,
daß einst mein Ende selig sei!

4. Mein Gott, ich weiß nicht, wo ich sterbe
und welcher Sand mein Grab bedeckt;
doch wenn ich dieses nur ererbe,
daß deine Hand mich auferweckt,
so senke man ins Grab mich ein,
die Erd ist allenthalben dein.

5. Nun, liebster Vater, wenn ich sterbe,
so nimm du meinen Geist zu dir!
Denn bin ich nur dein Kind und Erbe
und hab´ ich Jesum nur bei mir,
so gilt mir´s gleich und geht mir wohl,
wann, wie und wo ich sterben soll.

(Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))



Mein Jesus kommt


1. Mein Jesus kommt, mein Sterben ist vorhanden,
ich werde frei von dieses Leibes Banden.
Wie soll ich aber wohl und selig sterben,
dein Reich ererben?

2. Wie du, mein Jesus, bist am Kreuz gestorben
und hast dadurch das Leben uns erworben,
so laß auf deinen Tod mich auch
abscheiden zu deinen Freuden.

3. Und was du noch zuletzt hast ausgesprochen
und deines Vaters Herz damit gebrochen.
das will ich dir, indem die Augen brechen,
getrost nachsprechen.

4. Vergib, o Vater, denen die mich hassen,
die wider mich Neid, Eifer ausgelassen;
vergib doch, weil die Feinde nicht verstehen,
was sie begehen.

5. Vergib auch mir, o Vater, meine Sünde
und was ich jetzt noch Böses an mir finde;
ich bin von Fleisch und Blut oft übereilet
von dir geteilet.

6. Ich hab, Jesu, Seele, Leib und Leben
in meinem Testament dir übergeben,
du wirst die Meinen auch heut oder morgen
hier wohl versorgen.

7. Ich übergebe sie zu deinen Handen,
behüte sie vor Sünden, Schmach und Schanden;
du wirst, o Vater, diesen meinen Willen
an mir erfüllen.

8. Drauf wendet sich mein Herz von dieser Erden.
Dein Paradies das soll mir eigen werden,
dein Paradies, das schöne, das wird heute
mir stehn zur Beute.

9. Ach Jesu, zeige mir jetzt deine Güte,
gib mir ein himmeldringendes Gemüte,
daß ich ergreife dort zum Gnadenlohne
die schöne Krone.

10. Zwar Hölle, Teufel fangen an zu quälen
und streben mir nach meiner armen Seelen,
weil ich dein Wort in dieser Sündenhütten
hab überschritten.

11. Ich aber will die Seufzer tiefer fassen:
Mein Gott, mein Gott, du wirst mich nicht verlassen,
dieweil du selbst von Gott verlassen hingest
und mich umfingest.

12. Mein Herze dürstet nach dir und ich ächze,
ich seufze nach dem Himmel, ach ich lechze nach dir,
nach dir mit großem Durst, ich Armer,
du mein Erbarmer!

13. Ach laß mich nicht in meiner Not versinken,
laß mich die Kraft aus deinen Wunden trinken,
ich dürstet wie ein Hirsch, laß dich erblicken,
mich zu erquicken.

14. Jetzt kommt der Trost, mein Herz hat sich gelabet,
Jesu, mit deinem Blut bin ich begabet;
es ist vollbracht, was übrig ist gewesen,
ich bin genesen.

15. Nun ist vollbracht mein Leiden, Kreuz und Jammer;
mein schwacher Leib schläft sanft in seiner Kammer
und wartet nur, bis Jesus diese Glieder
mir gibet wieder.

16. Ich gebe dir den Geist in deine Hände,
o Jesu, löse nun des Lebes Bande!
Ich bleibe dir, ich sterbe deinem Namen.
Jesu, sprich Amen!

(Autor: Michael Hunold (1621 - 1672)



Mein Lauf, Gott Lob, ist bald vollbracht

zu 2.Timotheus 4,7-8


1. Mein Lauf, Gott Lob, ist bald vollbracht,
Welt, gute Nacht, wir müssen uns nun scheiden.
In Jesu Namen sanft und still
ich wandern will zur Seligkeit mit Freuden.
In dieser Welt war mir bestellt
nur Angst und Not, zuletzt der Tod,
jetzt endet sich mein Leben.

2. In Jesu Namen schlaf ich ein,
er führt allein mich aus dem Tod ins Leben;
sein an dem Kreuz vergoßnes Blut
kommt mir zu gut, macht fröhlich mich daneben.
Der edle Saft bringt rechte Kraft,
stärkt mir mein Herz in Todesschmerz,
kann Freud und Wonne geben.

3. In Jesu Namen fahr ich hin,
denn mein Gewinn ist Christus, wenn ich sterbe.
Ich weiß, daß er mich nicht verläßt,
und glaube fest: Im Tod ich nicht verderbe,
mir ist bereit in Ewigkeit
von Gottes Sohn die Ehrenkron,
das rechte Himmelserbe.

(Autor: Georg Werner (1589 - 1643))



Nun laßt uns den Leib begraben

zu 1. Kor. 15,42-54


1. Nun lasst uns den Leib begraben
und daran kein Zweifel haben,
er werd am Jüngsten Tag aufstehn
und unverweslich hervorgehn.

2. Erd ist er und von der Erden,
wird auch zu Erd wieder werden
und von der Erd wieder aufstehn,
wenn Gotts Posaune wird angehn.

3. Sein Seel lebet ewig in Gott,
der sie allhier aus lauter Gnad
von aller Sünd und Missetat
durch seinen Sohn erlöset hat.

4. Sein Jammer, Trübsal und Elend
ist kommen zu eim selgen End.
Er hat getragen Christi Joch,
ist g´storben und lebet doch noch.

5. Die Seel lebet ohn alle Klag,
der Leib schläft bis an´ Jüngsten Tag,
an welchem Gott ihn verklären
und ewig Freud wird gewähren.

6. Hier ist er in Angst gewesen,
dort aber wird er genesen,
in ewiger Freud und Wonne
leuchten wie die helle Sonne.

7. Nun lassen wir ihn hier schlafen
und gehn all heim unsre Straßen,
schicken uns auch mit allem Fleiß,
denn der Tod kommt uns gleicherweis.

8. Das helf uns Christus, unser Trost,
der uns durch sein Blut hat erlöst
vons Teufels G´walt und ewger Pein.
Ihm sei Lob, Preis und Ehr allein!

(Autor: Michael Weiße (1488 - 1534))



Nun lieg ich armes Würmelein


1. Nun lieg ich armes Würmelein
und ruh in meinem Kämmerlein,
ich bin durch einen sanften Tod
entgangen aller Angst und Not.

2. Was schadet mir´s , daß mein Gebein
muß in das Grab verscharret sein?
Mein Seele schwebet ohne Leid
in Himmelsglanz und Herrlichkeit.

3. In solchem Schmuck, in solcher Zier
prang ich vor Gottes Thron allhier;
mein Jesus ist all meine Lust,
mein Labsal, meine beste Kost.

4. Was frag ich nun nach jener Welt?
Mein Jesus hier mich küßt und hält,
in ihm erfreu ich mich allein,
ohn ihn kann ich nicht fröhlich sein.

5. Mit Weinen war ich erst geborn,
zum Jauchzen bin ich auserkorn;
ich singe mit der Engelschar
das ewig neue Jubeljahr.

6. Nichts Liebers meine Zunge singt,
nichts reiner meinen Ohren klingt,
nichts Süßers meinem Herzen ist,
als mein herzliebster Jesus Christ.

7. Drum, liebe Eltern, höret auf
zu klagen meinen kurzen Lauf;
ich bin vollkommen worden bald,
wer selig stirbt, ist gnugsam alt.

8. Drum legt die Hand auf euren Mund
und seht auf Gott, der euch verwundt,
der euch zu heilen ist bereit,
wenns dienet eurer Seligkeit.

9. An jenem Tag wir werden gehn,
da vor Gott Groß und Kleine stehn,
zur himmelischen Christtagsfreud
mit höchster Ehr und Herrlichkeit.

(Autor: Johann Heermann (1585-1647))



So hab ich obgesieget


1. So hab ich obgesieget,
mein Lauf ist nun vollbracht,
ich bin gar wohl vergnüget,
zu tausend guter Nacht!
Ihr aber, meine Lieben,
tut nicht so ängstiglich!
Was wollt ihr euch betrüben?
Stehts hoch sehr gut um mich.

2. Denkt, Vater, wie viel Sorgen,
wie manche wache Nacht,
wie manchen düstern Morgen
ein liebes Kind oft macht.
Was ihm kann widerfahren,
das fürchtet wer es liebt.
Den Kummer könnt ihr sparen,
drum seid nicht so betrübt.

3. Ach Mutter, laßt die Tränen,
stellt euer Klagen ein,
des Höchsten sein Begehren
das muß erfüllet sein.
Warum ihr jetzo weinet
und gar zu kläglich tut,
das ist sehr wohl gemeinet:
Gott machet alles gut.

4. Die Freude, die sich reget
bei einem Wandersmann,
wenn er die Reis hinleget
und kommet glücklich an;
die Freude, die empfindet ein Schiffer,
wenn sich schier ein sichrer Hafen findet,
die spür ich jetzt bei mir.

5. Fahr hin, o Angst und Schmerzen,
fahr immer, immer hin!
Ich freue mich von Herzen,
daß ich erlöset bin.
Ich lebe in tausend Freuden
in meines Schöpfers Hand;
da trifft und rührt sein Leiden,
so dieser Welt bekannt.

6. Schmückt meinen Sarg mit Kränzen,
wie sonst ein Siegsmann prangt.
Aus jenem Himmelslenzen hat meine Seel
erlangt die ewig grüne Krone;
die werte Siegespracht rührt her
von Gottes Sohne, der hat mich so bedacht.

7. Doch netzet ihr die Wangen, ihr Eltern,
über mir, euch hat das Leid umfangen,
das Herze bricht euch schier;
des Vaters treue Liebe sieht sehnlich
in mein Grab, die Mutter stehet
trübe und kehrt die Augen ab.

8. Ich war euch nur geliehen
auf eine kurze Zeit,
will Gott mich zu sich ziehen,
so werfet hin das Leid und sprecht:
Gott hat´s gegeben, Gott, nimms,
du hast das Recht, bei dir steht Tod
und Leben der Mensch ist Gottes Knecht.

9. Daß ihr mein Grab müßt sehen,
zeigt unsern schwachen Stand;
daß es sobald geschehen,
tut Gottes Vaterhand.
Gott wird das Leid euch stillen;
ich sterbe nicht zu jung,
wer stirbt nach Gottes Willen,
der stirbt schon alt genug.

(Nachruf der Betrübten)

10. Fahr wohl, o liebe Seele,
genieß der süßen Lust!
Uns in der Trauerhöhle
ist nicht hievon bewußt.
Wann wird doch angefangen
desselben Tages Schein,
daß du uns wirst empfangen?
O möcht er heute sein!

(Autor: Gottfried Wilhelm Sacer (1635 - 1699)



Tritt an die letzte Reise



1. Tritt an die letzte Reise,
du todesmüder Staub!
Zu Deines Gottes Preise
wirst du des Grabes Raub.
Durch heil'ge Engelscharen
wird Er sein Hab' und Gut
sorgfältig aufbewahren!
Er hat's erkauft mit Blut!

2. Jetzt wollen wir dich säen,
du teures Saatkorn, du!
Die Zeiten all vergehen
in einem kurzen Nu –
dann wirst du herrlich blühen
durch Gottes Meisterschaft;
dann wird dein Herz erglühen
in ew'ger Liebeskraft!

(Autor: Julius Köbner (1806 - 1884))



Unsre Zeit liegt in Gottes Händen

zu Jesaja 38,17



Unsre Zeit liegt in Gottes Händen
und Er allein bestimmt das Leben und den Tod.
Er kann auch Krankheit, Leiden senden,
und wenn wir bitten, gibt Er uns auch Trost.

Es ist so gut, wenn wir Jesus uns anvertrauen,
dann schreckt uns auch nicht der Tod.
In Jesus Christus sind wir ganz geborgen,
in seiner Gnade sind wir dann getrost.

Es tut uns weh, wenn wir einst scheiden
müssen von den Lieben hier.
In manchem Herze wird’s dann bange,
und bittere Tränen weinen wir.

Man sucht den Trost, uns ist so bange,
zerbrechen will uns dann das Herz.
Zu Jesus soll man sich dann wenden,
Er kann lindern deiner Seele Schmerz.

Der Bruder (Die Schwester) hat nun alles überwunden,
und seine (ihre) Seele ruhet jetzt beim Herrn.
Das Leben voller Müh und Kummer,
ist alles hier geblieben auf der Erd’.

Ihr Lieben! Jetzt ist die ernste Frage:
Bist du bereit, wenn Jesus dich jetzt ruft?
Wirst diese Erd’ verlassen Sünd´beladen,
hast du dein Haus bestellt und Gut?

Wenn du das nicht hast, jetzt wirds Zeit,
zu Jesu Füßen legen deine Sünden ab.
Und vom Herzen, kindlich sagen,
dass du dein Leben möchtest wenden!

Er lädt dich HEUTE noch herzlich ein,
versäume bitte nicht die Gnade Gottes.
Er ruft und mahnt Groß und Klein,
Er kannt’ zuvor auch deinen Namen.

Leg nicht auf lange Bank deine Entscheidung,
wie schrecklich wird es einmal sein,
wenn Gottes Gnade wird für dich vollendet,
Du weißt nicht wann, zu spät wird es dann sein.

Die ew’ge Qual ist dir dann vorbereitet,
wenn du wirst steh’n vor Richters Stuhl.
Lass alles sein, und zögere nicht länger,
Er rettet gerne dich vom Feuerpfuhl!

(Autor: Wilhelm Konuchow)

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Unter Lilien jener Freuden


1. Unter Lilien jener Freuden
sollst du weiden,
Seele, schwinge dich empor!
Als ein Adler fleug behende!
Jesu Hände
öffnen schon das Perlentor.

2. Laßt mich gehen, laßt mich laufen
zu dem Haufen,
derer die des Lammes Thron
nebst dem Chor der Seraphinen
schon bedienen
mit dem reinsten Jubelton.

3. Löse, erstgeborner Bruder,
doch die Ruder
meines Schiffleins, laß mich ein
in den sichern Friedenshafen
zu den Schafen,
die der Furcht entrücket sein.

4. Nichts soll mir am Herzen kleben,
süßes Leben,
was die Erde in sich hält.
Sollt ich in der Wüste weilen
und nicht eilen?
Nein, ich eil ins Himmelszelt.

5. Herzensheiland, laß den Glauben
mir nichts rauben,
Glauben, der durch alles dringt.
Nach dir sehnt sich meine Seele
in der Höhle,
bis sie sich von hinnen schwingt.

6. O wie bald kannst du es machen,
daß mit Lachen
unser Mund erfüllet sei,
du kannst durch des Todes Türen
träumend führen
und machst uns auf einmal frei.

7. Du hast Sünd und Straf getragen,
Furcht und Zagen
muß nun ferne von mir gehn.
Tod, dein Stachel liegt danieder,
meine Glieder
werden fröhlich auferstehn.

8. Gotteslamm, dich will ich loben
hier und droben
mit der herzlichsten Begier.
Du hast dich zum ewgen Leben
mir gegeben,
hole mich, mein Gott, zu dir!

(Autor: Johann Ludwig Konrad Allendorf (1693 - 1773))



Wenn kleine Himmelserben


1. Wenn kleine Himmelserben
in ihrer Unschuld sterben,
so büßt man sie nicht ein,
sie werden nur dort oben
vom Vater aufgehoben,
damit sie unverloren sein.

2. O wohl auch diesem Kinde!
Es stirbt nicht zu geschwinde.
Zeuch hin, du liebes Kind!
du gehest ja nur schlafen,
und bleibest bei den Schafen,
die ewig unser Jesu sind.

(Autor: Johann Andreas Rothe (1688-1758))



Wie fleucht dahin der Menschen Zeit


1. Wie fliegt dahin der Menschen Zeit,
wie eilet man zur Ewigkeit!
Wie wenig denken an die Stund
von Herzensgrund, wie schweigt hievon
der träge Mund!

2. Das Leben ist gleich wie ein Traum,
ein nichtger, leerer Wasserschaum;
im Augenblick es bald vergeht
und nicht besteht, gleichwie
ihr dieses täglich seht.

3. Nur du, mein Gott, bleibest mir das,
was du bist, ich traue dir;
laß Berg und Hügel fallen hin,
mir ist Gewinn, wenn ich
allein bei Jesu bin.

4. So lang ich in der Hütte wohn,
so lehre mich, o Gottes Sohn,
gib, daß ich zähle meine Tag
und munter wach, daß, eh ich sterb,
ich sterben mag.

5. Was hilft die Welt in letzter Not?
Lust, Ehr und Reichtum in dem Tod?
O Mensch, du läufst dem Schatten zu,
bedenk es nu, du kommt sonst nicht
zur wahren Ruh.

6. Weg Eitelkeit, der Narren Lust,
mir ist das höchste Gut bewußt,
das such ich nur, das bleibet mir.
O mein Begier, Herr Jesu,
zieh mein Herz nach dir!

7. Was wird das sein, wenn ich dich seh
und bald vor deinem Throne steh!
Du unterdessen lehre mich,
daß stetig ich mit klugem Herzen
suche dich.

(Autor: Joachim Neander (1650 - 1680))



Wohlauf, wohlan zum letzten Gang!


1. Wohlauf, wohlan zum letzten Gang!
Kurz ist der Weg, die Ruh ist lang.
Gott führet ein, Gott führet aus;
wohlauf, hinaus!
Kein Bleiben ist im Erdenhaus.

2. Du Herberg in der Wanderzeit,
gehab dich wohl und lass dein Leid!
Schließ nur getrost die Pforte zu;
was trauerst du?
Dein Gast geht hin zur ewgen Ruh.

3. Ihr Glocken, tönet festlich drein
und läutet hell den Sabbat ein,
der nach des Werktags kurzer Frist
durch Jesum Christ
für Gottes Volk vorhanden ist.

4. O selig, wer das Heil erwirbt
und in dem Herrn, dem Mittler, stirbt!
O selig, wer, vom Laufe matt,
die Gottesstadt,
die droben ist, gefunden hat.

5. Was suchst du, Mensch, bis in den Tod?
Du suchst so viel, und Eins ist not!
Die Welt beut ihre Güter feil;
denk an dein Heil
und wähl Gott das beste Teil!

6. Mit Gott bestell dein Haus beizeit,
eh dich der Tod an Tote reiht.
Sie rufen: „Gestern war´s an mir,
heut ist´s an dir!“
Hier ist kein Stand, kein Wohnen hier.

7. Wohl dem, der, Herr, mit dir vertraut,
schon hier sich ewge Hütten baut!
Er sieht das Kleinod in der Fern
und kämpfet gern
und harrt der Zukunft seines Herrn.

8. Nun, Tor des Friedens, öffne dich!
Hinein! hier schließt die Wallfahrt sich.
Ihr Schlafenden im Friedensreich,
gönnt allzugleich
dem Staub ein Räumlein neben euch!

9. Viel Gräber hier im Ruheport,
viel Wohnungen im Himmel dort!
Bereitet ist die Stätte schon
am Gnadenthron,
bereitet uns durch Gottes Sohn.

10. Sein ist das Reich mit Allgewalt;
er zeugt und spricht; „Ich komme bald.“
Ja, komm, Herr Jesu, führ uns ein!
Wir harren dein.
Amen, dein lass uns ewig sein!

(Autor: Christian Friedrich Heinrich Sachse (1785 - 1860)



Zeuch hin, mein Kind


1. Zeuch hin, mein KInd,
denn Gott selbst fordert dich
aus dieser argen Welt.
Ich leide zwar, dein Tod betrübet mich,
doch weil es Gott gefällt,
so unterlaß ich alles Klagen
und will mit stillem Geiste sagen:
Zeuch hin, mein Kind.

2. Zeuch hin, mein Kind,
der Schöpfer hat dich
mir nur in der Welt geliehn.
Die Zeit ist aus, darum befiehlt
er dir jetzt wieder fortzuziehn.
Zeuch hin, Gott hat es so versehen,
was dieser will, das muß geschehen.
Zeuch hin, mein Kind!

3. Zeuch hin, mein Kind,
im Himmel findest du,
was dir die Welt versagt;
denn nur bei Gott ist wahrer Trost und Ruh,
da wird kein Schmerz erfragt.
Hier müssen wir in Ängsten schweben,
dort kannst du ewig fröhlich leben.
Zeuch hin, mein Kind!

4. Zeuch hin, mein Kind,
hinauf in Gottes Schul,
da Gott selbst Lehrer ist,
da lauter Lust, da du vor Gottes Stuhl
beim Gott der Engel bist.
Da kannst du deinem Jesu singen,
die Himmelslieder lassen klingen.
Zeuch hin, mein Kind.

5. Zeuch hin, mein KInd,
wir folgen alle nach,
so bald es Gott befiehlt.
Du eilest fort, eh sich das Ungemach
in deine Jahre spielt.
Wer lange lebt, steckt lang im Leide,
wer frühe stirbt, kommt bald zur Freude.
Zeuch hin mein Kind!

6. Zeuch hin, mein Kind,
die Engel warten schon
auf deinen frommen Geist.
Du siehest auch, wie Gottes lieber Sohn,
dir schon die Krone weist.
Nun wohl, dein Seele ist entbunden,
du hast im Herren überwunden.
Zeuch hin, mein Kind.

(Autor: Gottfr. Hoffmann (1658 - 1712))



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Wer kennt heute noch den Namen "George Whitefield" (1714-1770)? Dabei schenkte Gott die wohl größten Erweckungen in der englischsprachigen Welt unter seiner Verkündigung!
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