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Wenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.
Kolosser 3,4
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Jesum laß ich nicht von mir,
geh Ihm ewig an der Seiten;
Christus wird mich für und für
zu der Lebensquelle leiten.
Selig, wer mit mir so spricht:
Meinen Jesum laß ich nicht!
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Frage:
Wie kann es sein, dass mein Leben mit Jesus anderen verborgen ist?
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Zum Nachdenken: Irgendwie ist doch die lebendige Beziehung, die ich zu Jesus haben darf, meiner Umwelt und meinen Mitmenschen verborgen. Bestenfalls spüren meine Mitmenschen, dass ich anders reagiere auf irdische Themen. Sie wundern sich vielleicht, dass ich nicht alles, was der Zeitgeist zu bieten hat, mitmache; dass ich mich absondere. Damit erfahre ich aber Ablehnung, Spott und stehe in mancherlei Anfechtung. Das ist sehr bitter.
Aber ich erlebe in dem Austausch mit Jesus und durch Sein Wort Ermutigung und einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Er für mich bereithält. Es schmerzt, wenn andere aus der eigenen Familie nicht den nötigen Ernst in ihrem Herzen haben und sich Jesus nicht anvertrauen wollen. Andererseits bin ich dankbar, dass ich immer zu Jesus fliehen und mich bei Ihm bergen kann.
Gott selbst wird sich dieser Welt sehr bald offenbaren und für viele Mitmenschen kommt Er zum Gericht. |
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| Bitterer AbschiedBestattungsgedicht
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Von den Menschen, den man hat geliebt,
ist es bitter und so schwer zu scheiden.
Immer wieder denkt man nur an ihn,
immer schwerer drückt das Herzensleiden.
Stumm der Mund und starr die Züge sind,
auch die lieben Augen sind geschlossen,
ja, der Tod kam unverhofft geschwind
und zu Ende sind: das Lieben, Hoffen.
O wie gerne will man nur ein Wort,
nur die liebe Stimme noch vernehmen.
Und es scheint, man gäbe alles hin,
wenn sie nur noch einmal wiederkäme.
Doch nie wieder gibt es ein Zurück,
eines nur, ja, eines ist geblieben:
die Erinnerung an all das Glück,
das vergangen ist, und ihre Liebe.
Ihren Glauben und ihre Gestalt
werden wir im Leben nie vergessen.
Nach dem Tode wird uns manches klar,
was wir hatten hier in ihr besessen.
Nie kehrt sie mehr vom Gottesdienst zurück,
nie wird sie freundlich euch entgegenkommen,
und jeder Abend ohne sie scheint leer, -
wollt ihr im Elternhaus zusammenkommen.
Nie wieder drückt sie euch an ihre Brust,
nie wird sie sich um eure Fehler mühen.
Wie viele Opfer hat sie doch gebracht,
um ihre lieben Kinder zu erziehen.
Ein Kloß im Hals und Tränen im Gesicht, -
die Trauer und die Sorge drücken nieder.
Sie ist gegangen, schaut, was sie geglaubt.
„Wann, liebe Mama, sehen wir uns wieder?“
Auf dieser Erde herrschen Finsternis,
die Macht des Bösen und das Abschiednehmen,
wer bis ans Ende treu dem Heiland ist, -
ererbt das Land, wo keine Not, noch Tränen.
Schwach ist der Trost, den ich euch geben kann,
denn groß sind heute euer Schmerz und Leiden.
Drum richtet eure Blicke himmelan, -
dort wird man nie mehr voneinander scheiden.
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(Bestattungsgedicht, Autor: Elisabeth Kasdorf, 2025)
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