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Er hebt den Geringen aus dem Staub empor, aus dem Schmutz erhöht er den Armen, um ihn sitzen zu lassen bei Edlen; und den Thron der Ehre lässt er sie erben. Denn dem HERRN gehören die Säulen der Erde, und auf sie hat er den Erdkreis gestellt.
1. Samuel 2,8
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Könnt ich`s irgend besser haben
als bei dir, der allezeit
soviel tausend Gnadengaben
für mich Armen hat bereit?
Könnt ich je getroster werden
als bei dir, Herr Jesu Christ,
dem im Himmel und auf Erden
alle Macht gegeben ist?
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Frage:
Aus dem Staub emporgehoben?
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Zum Nachdenken: Gott ist ein allmächtiger Gott. Und keiner gleicht Ihm. Gott selbst regiert alles auf Erden und nichts geschieht gegen Seinen Willen. Das erkenne ich wohl. Denn ER hat mich auserwählt und aus dem Staub hervorgehoben. Ich selbst bin es nicht wert; aber zaghaft öffne ich Ihm immer wieder mein Herz und vertraue Ihm. Ich bin bedürftig Sein Wort zu erfassen und ich bin bedürftig Seine Vergebung zu erlangen. Ich bin bedürftig Seinen Willen für mein Leben zu erkennen.
Gott selbst beschenkt mich nach Seinem weisen Ratschluss und Er überschüttet mich mit Seiner unergründlichen Liebe. Ich darf mich Ihm immer mehr anvertrauen und alles für mich von Ihm erwarten. Dazu gehört auch der Thron der Ehre, der mir als mein Erbteil zugedacht ist. Ich wache und bete, dass ich würdig empfunden werde alsbald entrückt zu werden. |
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| Zum 80sten Geburtstag der MutterGeburtstagsgedicht zu 2. Mose 7,7
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Wie fein, dass wir Deinen Geburtstag heut,
schön feiern dürfen im Kreis dieser Leut’,
Nun schaust Du auf achtzig Jahre zurück,
welche Gnade Gottes, welch langes Stück!
Achtzig Jahre hat’ Gott mit großer Macht,
tagtäglich über Dir treulich gewacht!
Achtzig ist eine bedeutsame Zahl
und die gibt es schließlich nicht noch einmal!
Lass uns nun schaun was da zu finden ist,
in dem heiligen Wort von Jesus Christ!
Es lohnt sich schließlich zum Auferbauen
stets fleißig in die Bibel zu schauen!
Denn wer seine Bibel viel liest und kennt,
weiß auch, dass sie auch die Zahl „achtzig“ nennt.
Eine Stelle sei heut herausgestellt:
Es geht um einen wahren Gottesheld!
Vielleicht meinst Du, Du könntest nun mal ruh’n
und brauchst nicht mehr viele Dinge zu tun?
So wisse: mit 80 war der Gottesheld,
erst vor seine Lebensaufgabe gestellt!
Sicher schon manch einer erraten kann:
Es war Mose: Bei ihm fing der Job erst an!
40 Jahre hat er in Ägypten gelebt,
und dabei zum Wohle der Hebräer gestrebt.
Schließlich musste er fliehen und sodann,
die zweite Episode des Lebens begann:
In der Wüste, wo er Schafe gehütet hat.
Der „Job“ war sicher recht öde und fad!
Doch auch dort hat Gott über ihn gewacht
und sicher hat Mose viel an Gott gedacht.
Vermutlich kam auch der Gedanke hervor,
dass er das bequeme Palastleben verlor.
Vielleicht erschien ihm das Leben gar sinnlos nun
und er wusste auch nicht was dagegen zu tun.
Doch wir alle wissen es ja sicher schon:
Gottesfurcht hat bei Gott stets seinen Lohn!
Mit 80 für den gottesfürchtigen Mann
ganz plötzlich der 3te Lebensabschnitt begann:
Vorbei war die Zeit des Schafhütens nun,
stattdessen galt es Gottes Willen zu tun!
Wir kennen ja die weitere Geschichte gut:
Schwand auch bei Mose so manches Mal der Mut,
so öffnete Gott stets neu wunderbar Türen;
Mose konnte das Volk in die Freiheit führen.
Wir sehen hier nicht nur deutlich, klipp und klar,
was die Frucht des Gehorsams bei Mose war,
sondern auch dass Gottes Segen darauf ruht,
wenn man im Gehorsam Seinen Willen tut!
So wünsche ich Dir, liebes Geburtstagskind, nun:
Möge nicht nur Gottes Segen auf Dir ruhn,
sondern er Dich auch gebrauchen zum Segen
und seinen Segen auf Deine Arbeit legen!
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(Geburtstagsgedicht, Autor: Rainer Jetzschmann, 2020)
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