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Wer gern wohltut, wird reichlich gesättigt, und wer andere tränkt, wird auch selbst getränkt.
Sprüche 11,25
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Ach bleib mit deinem Segen
bei uns, du reicher Herr;
dein Gnad und alls Vermögen
in uns reichlich vermehr.
Ach bleib mit deiner Treue
bei uns, mein Herr und Gott;
Beständigkeit verleihe,
hilf uns aus aller Not.
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Frage:
Bist Du reich gesegnet?
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Zum Nachdenken: Ich weiß, dass Jesus Christus mich segnet aus der Fülle seiner Gnade und Barmherzigkeit. ER führt, leitet und bewahrt mich. Seine Liebe zu mir ist unermesslich groß. Unverdient stehe ich in seiner Gnade. Aber was tue ich mit all dem Segen, den ER mir schenkt? Auch hier führt und leitet ER mich in seiner Nachfolge.
Durch leise Impulse zeigt ER mir was ich tun kann. Es ist sein Wille, dass ich seinen Segen weitergebe. Er führt mich beispielsweise diese Tagesleitzettel zu schreiben. Es sind seine Impulse, die ich im Gehorsam niederschreibe. Und ich erlebe, dass genau dieses Schreiben und die von Ihm geführten Tagesleitzettel auch mir zum Segen werden. Ich erkenne, dass alles an Gottes Segen gelegen ist und dass ER der Herr aller Dinge ist. Ich möchte mit seiner Hilfe nicht kleinlich sein, seinen Segen weiterzugeben. |
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| Der Tag ist wieder hingegangen Gottesdienstlied, Melodie: O drückten Jesu Todesmienen
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1. Der Tag ist wieder hingegangen,
der dir, o Gott, geheiligt war;
wir haben dein Gebot empfangen,
du legtest uns dein Zeugnis dar.
Nun hilf, daß wir dein Wort behalten,
auf welchem die Verheißung ruht,
und laß die Liebe nicht erkalten,
die fröhlich deinen Willen tut.
2. Still ist´s in deinem Haus geworden,
es schweigen Predigt und Gesang;
doch geht die Kraft von deinen Worten
im stillen noch die Welt entlang.
Wir heiligen zu deiner Ehre
jetzt unser Haus und Kämmerlein;
Herr, laß es durch Gebet und Lehre
dir einen lieben Tempel sein!
3. Wo findet man den Gottesfrieden?
Wo ist die auserwählte Statt,
die mitten in der Welt hienieden
die Seligkeit des Himmels hat?
Dort, wo man sich dem Kreuze beuget,
wo man den Sohn und Vater ehrt,
dort, wo des Geistes Stimme zeuget,
dort ist der Friede eingekehrt.
4. O Gott, verkläre deinen Namen,
daß alle Welt dein Antliz scheut!
Herr, gib Gedeihn, gib Frucht dem Samen,
den unsre Hand hat ausgestreut,
daß jeder als des Herzens Freude
dein Wort im stillen treu bewegt,
daß keiner mit dem Sonntagsleide
die Sonntagsgnade von sich legt.
5. Herr Jesu Christ, du wirst zerstören
jedwedes Werk der Finsternis.
Laß uns dir völlig angehören,
mach uns der Seligkeit gewiß!
Treib alle sündlichen Gedanken
an diesem Abend von uns fern;
dann wollen rühmen wir und danken:
Gesegnet sei der Tag des Herrn!
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(Gottesdienstlied, Autor: Heinrich Puchta (1808 - 1858))
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