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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 06.11.2026

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Nicht nach irdischen Schätzen, sondern himmlischen Schätzen trachten!

Ich sammelte mir auch Silber und Gold, Schätze der Könige und Länder … Und ich wurde größer und reicher als alle, die vor mir in Jerusalem gewesen waren … ich versagte meinen Augen nichts von allem, was sie begehrten; ich hielt mein Herz von keiner Freude zurück … Als ich mich aber umsah nach all meinen Werken, die meine Hände gemacht hatten, und nach der Mühe, die ich mir gegeben hatte, um sie zu vollbringen, siehe, da war alles nichtig und ein Haschen nach Wind, und nichts Bleibendes unter der Sonne! 

Prediger 2,8-11

Ruhm und Reichtum sie sind nichtig
und dem Menschen oft viel zu wichtig.
Was im Leben wirklich zählt,
das wird selten nur gewählt!

Frage: Lohnt es sich nach Ruhm, Reichtum und weltlichen Freuden zu trachten und sich dafür abzumühen?

Zum Nachdenken: Unter Salomo hatte Israel seine größte Ausdehnung und Glanzzeit vor aller Welt. Was will ein König mehr! Offen gab Salomo aber sein letztlich sinnloses Trachten nach Reichtum und weltlichen Freuden zu - weil es nicht bleibt und `haschen nach Wind ist`. Ähnlich prophezeit Daniel 2,35 über all die großen Weltreiche, dass sie vom Winde verweht werden und keine Spur mehr bleibt! Mehr noch: diese Erde wird vergehen (Off. 21,1) und damit selbst Weltreiche überdauernde Bauwerke wie die Pyramiden verschwinden!
Daher kann nur dringend geraten werden nach himmlischen Güter zu trachten und `Schätze im Himmel zu sammeln` (Matth. 6,20)!

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Unser Land

Gedicht


Was ist mit unserem Land geschehen?
Manch Bürger kann es nicht verstehen.
Einstmals ein Hort von Sicherheit
von Wohlstand, Kraft, Fortschrittlichkeit.

Doch jetzt – und das seit drei, vier Jahren
haben leidvoll wir erfahren,
dass das, was Deutschland hell gemacht
verdüstert sich zu dunkler Nacht.

Die Gründe hierfür sind Legion,
wir hören täglich viel davon.
Nur wenige will ich klar sagen
weshalb manch Bürger lauthals klagen.

Millionen suchten bei uns Halt,
sie floh’n vor Krieg, Armut, Gewalt.
Das Schicksal vieler bewegt uns sehr,
mit manchen taten wir uns schwer.

Andere Kultur und Religion
belasteten den Bürger schon.
Manch „Gast“ benahm sich schwer daneben,
trachtete gar Bürgern nach dem Leben.

Wer als Muslim kam ins Land,
im „christlich“ Deutschland Hilfe fand,
sollte als Gast hier friedlich leben,
nicht den Islam „siegreich“ erheben!

Wer hier leben will muss wissen:
Sozialstaat ist kein Ruhekissen.
Wie überall auf dieser Welt
gibt’s ohne Arbeit auch kein Geld.

Wir helfen gerne – ohne Frage,
doch wer bei uns seine Tage
verfaulenzt und uns noch verflucht,
hat uns zum letzten Mal besucht.

So sehr auch unser schönes Land
sich längst von Gott kalt abgewandt.
So bleibt es doch, trotz säkular
Christlich geprägt, auch das ist wahr!

Wenn wir als Christen dies alles sehen,
so müssen wir uns eingestehen,
wir sollten viel mehr eifrig beten,
kraftvoll für unser Land eintreten.

Trotz aller Angst und lauten Klagen
müssen wir es stets neu wagen
mit Gott durch unsere Tage gehen,
Er wird’s am besten schon versehen.

Der Herr ist da, zeigt uns die Wege,
gibt Rat auch für des Staates Pflege.
Wir wollen kindlich ihm vertrauen,
zu seiner Ehre Deutschland bauen.


(Gedicht, Autor: Johannes Kandel, 2018)


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