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..die durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften, ..
Hebräer 11,33
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Auf meinen lieben Gott
trau ich in Angst und Not;
der kann mich allzeit retten
aus Trübsal, Angst und Nöten,
mein Unglück kann er wenden,
steht alls in seinen Händen.
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Frage:
Was kann der Glaube an den Auferstandenen bewirken?
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Zum Nachdenken: Im 11. Kapitel des Hebräerbriefes werden uns die Segnungen, die durch den Glauben geschehen, vor Augen geführt. Der Glaube kann Berge versetzen. Durch meinen Glauben bin ich erlöst und errettet zum ewigen Leben. Der Glaube gibt Sicherheit in guten und in schlechten Zeiten. Dabei muss ich aber erkennen: Der Glaube erfüllt nicht alle meine Wünsche. Der Glaube erhört nicht alle meine Gebete. Der Glaube lässt nicht Anfechtungen, Probleme und Verwerfungen in meinem Leben aus.
Aber durch den Glauben stehe ich an Gottes Hand und ich darf mich auf Ihn verlassen, dass ER es gut mit mir meint. ER hat einen guten Plan für mein Leben. ER wird es wohl machen. Auch wenn ich Seine Wege nicht immer verstehe, so will ich mich doch an Ihn halten. Vielleicht kann ich es mit dem Wort `dennoch` am besten verstehen. |
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| Der HuschwadelGedicht
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- Humorvolle Ballade -
Im Städtlein irgendwo im „Schwarzen Ochsen“
verzapfte ein Herr Doktor aus Berlin
den braven Bürgern seine Großstadtweisheit.
Nichts war ihm heilig. Fast zwei Stunden lang
verlästert er den Herrgott und sein Wort
und rief zum Schluss: „So meine Herren und Damen,
jetzt habe ich Ihnen den Beweis erbracht,
dass es nie einen Gott gegeben hat
noch geben wird. Denn, wäre er vorhanden,
müsst’ er die Majestätsbeleidigung,
die ich ihm zugefügt, doch rächen
und schleunigst einen Engel senden, der
mir eine Backpfeife verabfolgte.“
Er sprach’s und sah sich triumphierend um.
Da trat ein Handwerksbursche an das Pult,
ein wackrer Grobschmied aus dem Schwabenland.
Huschwadel hieß er. Seine Stimme dröhnte:
„Vom Herrgott bring ich einen schönen Gruß!
Für solchen Lausbub schickt er keinen Engel,
das kann der Huschwadel besorgen.“ – Klatsch!
Die Backpfeife des tapferen Schwaben saß.
Der Doktor fiel zu Boden. Jubelnd rief
das Publikum Huschwadel Beifall. Doch
der ging, bescheiden grüßend, aus dem Saal.
Tiefatmend stand er draußen auf den Stufen
und blickte zu den goldnen Sternen auf:
„Herrgott, was soll ich tun, wenn solch ein Lump
sein ungewaschnes, böses Maul nicht hält?
Wozu ist denn ein Grobschmied auf der Welt?“
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(Gedicht, Autor: Elisabeth von Maltzahn (24.01.1868 – 25.02.1945))
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