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Ich will den HERRN loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.
Psalm 146,2
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Lasst uns Gott im Himmel preisen
und Ihm täglich Dank erweisen!
Lasst uns Seine Güte besingen
denn Sein Ruhm soll stets erklingen!
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Frage:
Ist Dein ganzes Leben und Sein vom Lob Gottes durchdrungen?
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Aufruf: Bei einem Erntedankfest wurden große Körbe aufgestellt wo jeder Dorfbewohner etwas einlegen konnte. Ein kleiner Junge hatte nichts und war sehr traurig. Doch dann ging er plötzlich nach vorne: ein Fuß rein und dann der andere Fuß - und dann stand er freudestrahlend im Korb.
Hast Du Dich auch GANZ Jesus Christus hingegeben? Psalm 103,2 spricht vom Lob Gottes: weil er Gutes getan hat! Psalm 9,2 spricht von Lob Gottes von ganzem Herzen wegen seiner Wunder. Psalm 50,14-15 verspricht Gebetserhörung, fordert aber gleichzeitig zu Dank und Preis Gottes sowie Gelübde-Erfüllung auf.
Egal ob wir reich, arm, gesund, krank, begabt oder weniger begabt sind - eines gilt es zu tun: Lasst uns GANZ für Jesus leben, Ihn lieben und daher auch täglich die Stille mit ausreichender Zeit vor Gott suchen - nicht nur mit Bitten, sondern vor allem mit von Herzen kommendem Lob, Dank und Anbetung! |
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| Der HuschwadelGedicht
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- Humorvolle Ballade -
Im Städtlein irgendwo im „Schwarzen Ochsen“
verzapfte ein Herr Doktor aus Berlin
den braven Bürgern seine Großstadtweisheit.
Nichts war ihm heilig. Fast zwei Stunden lang
verlästert er den Herrgott und sein Wort
und rief zum Schluss: „So meine Herren und Damen,
jetzt habe ich Ihnen den Beweis erbracht,
dass es nie einen Gott gegeben hat
noch geben wird. Denn, wäre er vorhanden,
müsst’ er die Majestätsbeleidigung,
die ich ihm zugefügt, doch rächen
und schleunigst einen Engel senden, der
mir eine Backpfeife verabfolgte.“
Er sprach’s und sah sich triumphierend um.
Da trat ein Handwerksbursche an das Pult,
ein wackrer Grobschmied aus dem Schwabenland.
Huschwadel hieß er. Seine Stimme dröhnte:
„Vom Herrgott bring ich einen schönen Gruß!
Für solchen Lausbub schickt er keinen Engel,
das kann der Huschwadel besorgen.“ – Klatsch!
Die Backpfeife des tapferen Schwaben saß.
Der Doktor fiel zu Boden. Jubelnd rief
das Publikum Huschwadel Beifall. Doch
der ging, bescheiden grüßend, aus dem Saal.
Tiefatmend stand er draußen auf den Stufen
und blickte zu den goldnen Sternen auf:
„Herrgott, was soll ich tun, wenn solch ein Lump
sein ungewaschnes, böses Maul nicht hält?
Wozu ist denn ein Grobschmied auf der Welt?“
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(Gedicht, Autor: Elisabeth von Maltzahn (24.01.1868 – 25.02.1945))
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