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Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
Psalm 139,2
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Allgegenwärtig ist der Geist des Herrn,
Er kennt die Gedanken schon von fern.
Vollkommen ist für uns Sein Plan
und Alles hat ER wohlgetan.
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Frage:
Kennt und versteht Gott unsere Situation, wenn wir z.B. von Anfechtungen und Ängsten geplagt werden?
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Wie wunderbar: Was kein Mensch kann, kann Gott: Er kennt nicht nur unseren jeweiligen Aufenthaltsort, sondern auch unsere Gedanken und überdies `versteht` er sie sogar! Oft verstehen wir unsere Gedanken, Sehnsüchte etc. selbst nicht - Gott tut es aber! Es erinnert auch an Jesu Aussage zu unseren Haaren, deren aktuelle Anzahl wir selbst nicht kennen: `Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt` (Matth. 10,30).
Weil uns Gott durch und durch kennt, liebt und die besten Gedanken für uns hat (Jer. 29,11), `lasst uns mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade`! (Hebr. 4,16) |
| Gedichte und Lieder zu Pfingsten | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Pfingstlieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Das PfingstwunderPfingstgedicht
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Die Jünger schauten traurig auf nach oben,
vor ihren Augen war der Herr entschwunden.
Die Wolke hatte Jesus weggenommen,
sie sahen zu und waren ganz benommen.
„Ihr sollt zusammen sein an einem Orte
und nicht zu Zeit Jerusalem verlassen,
ihr sollt auf die Verheißung Gottes warten,
wie Ich gesagt.“ Dies waren Seine Worte.
„Ihr werdet eine Kraft von Mir empfangen
und Meine Zeugen sein auf dieser Erde“.
Sie dachten so bei sich: „Wie wird das werden?“
Und blieben alle einträchtig zusammen.
Doch plötzlich kam vom Himmel lautes Brausen,
das ganze Haus damit erfüllet wurde,
wo sie voll Traurigkeit zusammen saßen.
Wie ein gewalt‘ger Wind war dieses Tosen.
Verteilte Feuerzungen dann erschienen
und alle wurden voll des Heil‘gen Geistes.
Sie predigten in vielen andern Sprachen,
so wie der Geist gab auszusprechen ihnen.
In großer Menge kam das Volk zusammen,
ein jeder war bestürzt über dies Wunder.
Sie waren ganz entsetzt über die Predigt,
als sie in ihrer Sprache sie vernahmen.
Sie waren ratlos: was will das nun werden,
und andere – die spotteten und lachten.
Erfüllt war nun die heilige Verheißung.
So kam der Geist des Friedens auf die Erde.
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(Pfingstgedicht, Autor: Elisabeth Kasdorf, 2025)
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