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Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.
1. Johannes 1, 7
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Licht, das in die Welt gekommen,
Sonne voller Glanz und Pracht,
Morgenstern, aus Gott entglommen,
treib hinweg die alte Nacht;
zieh in deinen Wunderschein
bald die ganze Welt hinein!
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Frage:
Warum bin ich in der Nachfolge zuweilen unruhig?
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Zum Nachdenken: Ich muss mir immer wieder bewusst machen, dass ich aus dem Lichte Gottes heraustrete wenn ich meinen eigenen Wegen folge. Und das führt zunehmend zu einer Unruhe die nicht gut für mich ist. Wenn ich also die sichere und vom Lichte durchflutete Gegenwart Gottes verlasse, befinde ich mich in einer weltlichen Umgebung voller Verlockungen und Sünde.
In Seiner Gegenwart aber wird alle Sünde offenbart und ich erkenne, dass ich die Reinigung durch Jesu Blut und Gerechtigkeit brauche. Nur wenn ich im Lichte Gottes bleibe setzt sich meine Heiligung fort. Damit vollzieht sich auch die nötige Loslösung von Sünde, Selbstgerechtigkeit und Heuchelei. Gott möge durch den heiligen Geist bewirken, dass ich im Lichte seiner Gegenwart und in Gemeinschaft mit IHM fortwährend bleibe und zur Ruhe komme. |
| Gedichte und Lieder zu Pfingsten | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Pfingstlieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Komm, Gottes Geist, kommPfingstlied, Melodie: Wie schön leuchtet der Morgenstern zu Matth. 3,11
Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Matth. 3,11 (Luther 1912) |
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1. Komm, Gottes Geist, komm,
höchster Gast, Herr,
den der Himmel nicht umfaßt,
noch tiefer Kreis der Erde!
Komm, offenbare dich auch mir,
Gott heilger Geist, daß ich in dir
ein Geist mit Christo werde.
Leite heute Geist und Sinnen,
mein Leben,
deiner Liebe nachzustreben.
2. Komm, teures Gut, komm,
höchster Schatz,
komm in mein Herz und mache Platz,
dich gläubig einzunehem.
Ich glaube fest, mein Heil und Licht,
du teurer Tröster wirst dich
nicht der armen Hütte schämen.
eile, heile Herz und Seele
mit dem Öle deiner Gnaden,
mache gut den Sündenschaden.
3. Entzünd in mir die Liebesglut
und mache brünstig Geist und Mut,
du Flamme reiner Liebe!
Laß mich mit dir versiegelt sein,
damit in Not und Todespein
ich steten Glauben übe.
Rühre, führe mein Gemüte,
Gottes Güte zu erkennen,
Christum meine Herrn zu nennen.
4. Erquicke mich, du sanfter Wind,
du Brunn, wo Lebenswasser rinnt,
du süße Freudenquelle,
die allen Durst der Seele stillt
und aus der Gottheit Tiefe quillt
ganz rein und ewig helle.
Fließe, gieße deine Gaben,
mich zu laben,
wenn ich sitze in der Angst
und Seelenhitze.
5. Sei meiner Ohnmacht Kraft und Macht,
mein helles Licht in dunkler Nacht,
mein Weg, wenn ich verführet,
mein Lehrer in Unwissenheit,
mein starker Beistand in dem Streit,
bis mich die Krone zieret.
Schütze, stütze, Herr,
mich Schwachen,
stark zu machen meinen Glauben,
laß mir nichts die Krone rauben!
6. Hilf mir in meiner letzten Not,
versüße mir den bittern Tod!
Wenn Herz und Augen brechen,
so sei du meines Lebens Licht,
laß, wenn die Zunge nichts mehr spricht,
dein Seufzen für mich sprechen!
Laß mich endlich selig scheiden
zu den Freuden aller Frommen!
Ach wann werd ich dahin kommen!
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(Pfingstlied, Autor: Joh. Ernst Wenigk (1701 - 1745)
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