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Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes.
Epheser 5,18
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Gib dem Glauben Kraft und Halt,
Heilger Geist, und komme bald
mit den Gaben siebenfalt.
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Frage:
Wie kann ich denn voll Geistes werden?
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Zum Nachdenken: Die biblischen Bilder vom Weinstock und den Reben und von der brennenden Lampe, die durch Öl am Leuchten gehalten wird, verdeutlichen sehr eindringlich, dass hier ein immerwährender Prozess gemeint ist. Nur wenn ich im ständigen Strom des Heiligen Geistes stehe, kann Gottes Kraft in und durch mich wirken - in jedem Menschen nach seinen Gaben und Aufgaben.
Erfahre ich nicht mehr die Kraft durch Sein Wort, durch eine lebendige Beziehung zu Ihm, dann werde ich auf ein Minimum gesetzt. Es besteht die Gefahr lau zu werden. Dadurch entfaltet das Fleisch wieder sein Eigenleben. Doch Gott bewahre mich davor. Ich bete zu Gott, dass Sein Heiliger Geist mich erhalte im Strom des Heiligen Geistes, dass meine Lampe reichlich leuchte und ich einst würdig empfunden werde, alsbald entrückt zu werden, in die leibhaftige Gegenwart Jesu. |
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| Ich schäme mich des Heilands nichtMissionslied, Melodie: O Ewigkeit, du Donnerwort zu Römer 1,16
Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig macht alle, die daran glauben, die Juden vornehmlich und auch die Griechen. Römer 1,16 (Luther 1912) |
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1. Ich schäme mich des Heilands nicht,
vor dem voll froher Zuversicht
mein Knie sich dankbar beuget.
Gott, welch ein teures wertes Wort:
Ich hier dein Kind, dein Erbe dort,
wie mir dein Geist bezeuget,
ich soll durch Jesum Christum rein,
durch ihn gerecht und selig sein!
2. Froh fühlt mein Herz die Gotteskraft,
die in der selgen Wissenschaft
von dem Erlöser lieget,
die alle Kenntnis dieser Welt,
und was sie Reizendes enthält,
unendlich überwieget.
Mein größtes Glück, mein höchster Ruhm
ist Jesu Evangelium.
3. Auf ewig ist´s mein bestes Teil,
zu keinem andern ist mir Heil
und Kraft zum ewgen Leben,
Vergebung meiner Sündenschuld,
der Beifall Gottes, seine Huld
und Seelenruh gegeben.
Ich steh´ im Glauben, bin ein Christ,
an dem nun nichts verdammlich ist.
4. Mir widerfuhr Barmherzigkeit;
mit himmlischer Zufriedenheit
lohnt Gott mir schon hienieden;
ich bete voller Zuversicht,
mich schreckt kein Tod und kein Gericht,
mein Geist fühlt Gottes Frieden.
Gott, ewig ist mein Herz nun dein,
und ewig deine Gnade mein.
5. Ich weiß, worauf mein Glaube ruht;
nichts raubt mir meinen Trost und Mut,
nicht Leiden, nicht Gefahren.
Durch den ich alles hier vermag,
mein Gott wird bis auf jenen Tag
mein Erbteil mir bewahren.
Ja Du, der mich berief, bist treu:
Hilf, daß ich´s auch im Glauben sei!
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(Missionslied, Autor: Friedr. Wilh. Loder (1757 - 1823)
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