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Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes.
Epheser 5,18
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Gib dem Glauben Kraft und Halt,
Heilger Geist, und komme bald
mit den Gaben siebenfalt.
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Frage:
Wie kann ich denn voll Geistes werden?
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Zum Nachdenken: Die biblischen Bilder vom Weinstock und den Reben und von der brennenden Lampe, die durch Öl am Leuchten gehalten wird, verdeutlichen sehr eindringlich, dass hier ein immerwährender Prozess gemeint ist. Nur wenn ich im ständigen Strom des Heiligen Geistes stehe, kann Gottes Kraft in und durch mich wirken - in jedem Menschen nach seinen Gaben und Aufgaben.
Erfahre ich nicht mehr die Kraft durch Sein Wort, durch eine lebendige Beziehung zu Ihm, dann werde ich auf ein Minimum gesetzt. Es besteht die Gefahr lau zu werden. Dadurch entfaltet das Fleisch wieder sein Eigenleben. Doch Gott bewahre mich davor. Ich bete zu Gott, dass Sein Heiliger Geist mich erhalte im Strom des Heiligen Geistes, dass meine Lampe reichlich leuchte und ich einst würdig empfunden werde, alsbald entrückt zu werden, in die leibhaftige Gegenwart Jesu. |
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| Wer ausharrt bis ans Endegeistliches Kampfeslied, Melodie: Ist Gott für mich, so trete zu Matth.24,13
Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig. Matth.24,13 (Luther 1912) |
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1. Wer ausharrt bis ans Ende,
wird endlich selig sein;
doch treffen harte Stände
noch bis zum Ende ein.
Viel Feinde sind zu dämpfen,
viel Proben durchzugehn;
der Glaube muß im Kämpfen
bis an sein Ende stehn.
2. Nur etlich Gänge wagen
und dann im härtsten Streit
erst noch am Sieg verzagen
ist nicht die rechte Zeit;
da wird man zuschanden.
Hingegen wer getreu,
dem steht, der beigestanden,
auch bis zum Ende bei.
3. Das frischt uns an, ihr Brüder;
verliert nur nicht den Mut,
legt nicht die Waffen nieder
und fechtet bis aufs Blut!
Wenn wir nur nicht erliegen
in seiner Gegenwart,
so werden wir doch siegen,
wenn uns die Hand erstarrt.
4. Herr, du kennst meine Schwäche;
nur deiner harre ich.
Nicht das, was ich verspreche,
was du sprichst, tröstet mich.
Richt auf die laschen Hände
und stärk die müden Knie,
und sage mir am Ende:
Die Seligkeit ist hie!
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(geistliches Kampfeslied, Autor: Philipp Friedrich Hiller (1699 - 1769))
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