Treue

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.06.2024

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Vorfreude auf die Herrlichkeit im Himmel!

Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, das hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.

1. Kor. 2,9

Was kein menschliches Auge je gesehen hat,
ist die ewig himmlische Gottesheimat!
Was kein noch so waches Ohr je gehört hat,
sind die wunderbarsten Melodien der Himmelsstadt.
Was kein noch so kluger Verstand je erdacht hat,
macht alle Erlösten unfassbar glücklich und satt!

Frage: Bist Du (unabhängig von Deinem Alter) auf die Superlative Himmel schon zukunftsfroh eingestimmt?

Zum Nachdenken: Egal was uns an Wunderbarem einst erwarten wird: Jesus Christus, unseren Erlöser vor uns zu sehen und bei IHM allezeit zu sein, macht den Himmel erst zum Himmel. Nur ER kann uns jetzt und auch hinfort sättigen*, was selbst eine neue Schöpfung allein nicht erfüllen könnte! Alles, was ER für die Seinen vorbereitet hat, wird unfassbar schön, hell und vollkommen sein, zu unserem, zu Ihrem Glück!
(*In Jesus haben wir alles, was wir wirklich brauchen - für Zeit und Ewigkeit)

Treue

1-12

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

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11

12

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- Blockanzeige 1 bis 12 -


Das ist die rechte Liebestreue


1. Das ist die rechte Liebestreue,
die fest an ihrem Herren hängt,
und ohne Unterlass aufs Neue
in allem Ihm zu dienen denkt;
die im Geringen und im Kleinen
es recht genau und ernstlich nimmt
und wissentlich auch nicht in einen,
wenn noch so kleinen Fehler stimmt.

2. Denn wisse, Seele, dass den kleinsten
Gehorsam nicht der Herr vergisst,
weil bei dem kleinsten Dienst am reinsten
das Herz von eitler Selbstsucht ist.
Fang an, im Kleinen dich zu üben,
die kleinste Sünde hass und scheu,
denn im Gehorsam wächst das Lieben,
aus kleiner Treu wird große Treu.

3. Wenn du die groben Sünden meidest
aus Furcht vor Schmach, und ohne Scheu
die kleinen Mängel an dir leidest,
das ist noch keine Liebestreu.
Das heißt noch nicht, den Herren lieben,
sich ihm aus allen Kräften weihn;
das heißt noch folgen seinen Trieben,
teils Herr, teils Christi Jünger sein.

4. Denn wer sich ganz des Herren nennet,
der folgt ihm immer, und er flieht
das Kleinste, was vom Herrn ihn trennet
und einer Sünde ähnlich sieht.
Er sucht in allem Christi Ehre,
und wie in allem allezeit
er sich in dessen Bild verkläre,
dem er als Jünger sich geweiht.

5. O Herz, nach solcher Liebestreue
verlange, trachte, ringe ernst,
damit du täglich und aufs neue
Ihn durch Gehorsam ehren lernst.
Nicht nur im Großen, im Geringen
sei Ihm zu dienen auch bedacht,
so wird dem ernsten Fleiß gelingen,
was Trägheit dir unmöglich macht.

(Autor: Karl Johann Philipp Spitta (1801 - 1859))



Die Hagebutte


Wenn leise kommt der Juni in die Gärten,
und übernimmt die Herrschaft von dem Mai,
die Hagebutte öffnet ihre Kelche:
der böse Winter endlich ist vorbei.

Als Frost ergriff mit seinen starken Armen
die Erde so, dass sie um Hilfe schrie;
Der tiefe Schnee den ganzen Wald verwahrte
und oft der Schneesturm wütend um sich spie.

Die Rosen lagen tief bedeckt im Winter,
die Todesangst vorm Schnee hielt sie gebannt.
Groß war der Schrecken dieser Sonnenkinder,
sie denken jetzt noch schaudernd nur daran.

Die Rosen duften wunderschön im Sommer,
und sehen herrlich aus in ihrem Beet...
Doch kommt der Herbst und mahnt, dass wiederkommen
der Winter wird, mit bösem Frost und Schnee -

verlieren sie den Glanz und Blütenblätter,
verwelken, sterben, tragen keine Frucht...

* * *
Der Winter ist für Den ein schlimmes Wetter,
wer nur Vergnügen in dem Sommer sucht.

Deshalb ist mir die Hagebutte lieber,
auch wenn die Blüten oft unmerklich sind.
Der Winter kann nicht töten ihre Trieben,
wo man die wunderschöne Früchte find't.

(Autor: Übers. Katja Sawadski )

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Du stehst am Platz, den Gott dir gab


1. Du stehst am Platz, den Gott dir gab,
dem Platz, den Er dir zugedacht;
nur dort bleibt Er dein Schild und Stab,
dort gibt Er Frucht, dort wirkt er Macht.

2. Will Er dich segnen, sucht Er dich
nicht in der ganzen weiten Welt;
Er sucht dich nur an deinem Platz
dem Platz, wo Er dich hingestellt.

3. Bleib auf dem Platz, den Gott dir gab,
und halte da in Treue aus:
ist es ein Kreuz, steig nicht herab;
ist's Schmelzersglut, weich ihr nicht aus!

4. Blick auch nicht seufzend rechts und links,
scheint er verborgen, irdisch, klein;
auf diesem Platz, den Gott dir gab,
will Er durch dich gepriesen sein.

5. Bedenk's, den Platz, den Gott dir gab,
kann niemand füllen als nur du;
es ist nicht gleich, ob du dort stehst,
denn grade dich braucht Er dazu.

6. Nimm täglich ihn aus Gottes Hand,
den Platz, den seine Liebe gab;
was sich an eignen Plänen fand
bei dir noch, senks in Christi Grab!

7. Brich dir nicht selbst die Krone ab,
sag niemals deinem König: Nein!
Nur auf dem Platz, den Er dir gab,
wird seine ganze Fülle dein.

8. Ja, auf dem Platz, den Er dir gab,
da jauchze du Ihm fröhlich zu,
daß jeder sieht: Sein Wille ist
dir Leben, Herrlichkeit und Ruh.

9. Sieh, wenn Er kommt, sucht Er auch dich
nicht in der ganzen weiten Welt;
Er sucht dich dort nur sicherlich,
wohin Er selber dich gestellt.

10. Und dann - o selger Freudentag!
Wenn Er an deinem Platz dich fand,
versetzt Er dich, gibt dir den Platz
auf einem Thron im Heimatland

(Autor: Hedwig von Redern (1866 - 1935))



Groß ist der Weinberg


1. Groß ist der Weinberg unsers Herrn.
Komm, mach dich auf und tue gern
die Arbeit dort zu aller Freud‘
und mache deine Arbeit heut‘!

2. Und sage nicht, sie ist zu schwer,
der Herr gibt Kraft und immer mehr
wird dann die Frucht zu sehen sein,
die Rebe gibt den guten Wein.

3. Der Herr will an dir sehn die Frucht,
die er bei seinem Kinde sucht,
dass du sein köstlich‘ Kleinod bist,
weil er dich liebt, dich nie vergisst.

4. Wenn dann der Tag des Herrn bricht an
und alle Arbeit ist getan,
die reife Frucht wird eingebracht,
erfreut sich Gott an ihrer Pracht.

(Autor: Gerhard A. Spingath)

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Herr, der du einst gekommen bist

zu Philipper 2,8-9


1. Herr, der du einst gekommen bist,
in Knechtsgestalt zu gehn,
des Weise nie gewesen ist,
sich selber zu erhöhn:

2. Komm, führe unsre stolz Art
in deine Demut ein;
nur wo sich Demut offenbart,
kann Gottes Gnade sein.

3. Der du noch in der letzten Nacht,
eh du für uns erblaßt,
den Deinen von der Liebe Macht
so treu gezeuget hast;

4. erinnre deine kleine Schar,
die sich sonst leicht entzweit,
daß deine letzte Sorge war
der Glieder Einigkeit.

5. Du opfertest die Jünger
noch dem Vater im Gebet;
o würden unsre Herzen doch
oft im Gebet erhöht!

6. Der du um unsre Seligkeit
mit blutgem Schweiße rangst
und tränenvoll im bangen Streit
des Todes Macht bezwangst;

7. bezwing doch unsern stolzen Sinn,
der nichts von Demut weiß
und führ ihn in die Liebe hin
zu deiner Liebe Preis.

8. Gekreuzigter, den seine Lieb
in Not und Tod geführt,
ach würd auch unsrer Liebe Trieb
treu bis zum Tod verspürt!

9. Drum leit auf deiner Leidensbahn
uns selber an der Hand,
weil dort nur mit regieren kann,
wer hier mit überwand.

(Autor: Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700 - 1760))



Ich will dich immer treuer lieben


1. Ich will dich immer treuer lieben,
mein Heiland, gib mir Kraft dazu.
Die Welt hat mich lang umgetrieben,
nun schenkst du mir die wahre Ruh,
die Ruh, mit der nichts zu vergleichen,
der alle Königskronen weichen,
die uns den Himmel offen zeigt.
Ach daß ich ganz in Lieb zerflösse
vor deiner Liebe Wundergröße,
die alles Wissen übersteigt.

2. Wie freundlich hast du mich gezogen,
wie ging mir dein Erbarmen nach!
Ich floh dich, der du mich bewogen,
und rang nach Tod und Ungemach;
du aber nahmst ohn mein Verlangen
in deiner Liebe mich gefangen
und offenbarest dich mir.
Nimm, Seelenfreund, für diese Treue
mein ganzes Herz, das ich dir weihe,
entreiß mir´s doch und nimm es dir.

3. O lehre mich, mich ganz vergessen,
damit ich nur an dich gedenk;
lehr mich nach dir nur alles messen,
damit ich mich ganz in dich senk.
Ich wünsch in mir ganz zu verschwinden,
um dich vollkommener zu finden,
du süße Lieb und höchstes Gut.
Werd ich mich selber recht verlieren,
so wirst du Kräfte in mich führen,
daß ich dich lieb mit reiner Glut.

4. Ich hange nicht an deinen Gaben,
dich, Jesu, such ich ganz allein.
Soll ich nichts zu genießen haben,
ich will auch so zufrieden sein.
Vertausch den Trieb nach eiteln Freuden
mit der Bereitschaft, still zu leiden,
und mach in allem mich getreu.
Nimm hin mein Wollen, Denken, Richten,
mein eigen Laufen, Wirken, Dichten,
daß nichts denn du mehr übrig sei.

5. Mir ist am seligsten geraten,
wenn ich aus eigner Wahl nichts tu.
Ein andrer sinn auf große Taten,
mein Geist erblicket eine Ruh,
worin er leidend das vollführet,
was von des Geistes Trieben rühret;
und das heißt recht in Gott getan.
O mische sich doch in mein Lieben
nicht mehr von meinen eignen Trieben,
so fing ich recht zu lieben an.

6. Getreuer Jesu, soll ich hoffen,
daß meine Liebe treuer werd?
Ach ja, dein Herze steht noch offen dem,
welcher ernstlich Hilf begehrt.
Ich flieh zum Reichtum deiner Güte;
daß ich, was du nicht selber bist,
erkenn und haß und dämpf und töte;
so schau ich nach der Morgenröte,
wie hell die Sonne selber ist.

(Autor: Johann Adam Flessa (1694 - 1776)



Jesus kommt wieder

zu Matthäus 24,27


So wie der Blitz die Nacht erhellt,
wird unser Herr einst wiederkommen.
Errettet wird die alte Welt,
erlöset alle Frommen.

Ja, er kommt im gleißend Licht.
Ihr Gläubigen seid wohl bereit,
hält über alle Welt Gericht
und zeigt seine Barmherzigkeit.

Wer ihm geglaubt selbst unter Schmerzen,
der findet sich getröstet nun.
Wer ihm gefolgt mit frohem Herzen,
darf jetzt in seinem Schoße ruh’n!

So werden sich die Häupter neigen
und Jubel steigt hinauf zum Herrn,
die Zeugen Christi nimmer schweigen,
das Paradies ist nicht mehr fern!

(Autor: Johannes Kandel)

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Sei getreu bis an das Ende

zu Off. 2,10b


1. Sei getreu bis an das Ende,
damit keine Qual und Not
dich von deinem Jesu wende,
sei ihm treu bis in den Tod!
Ach das Leiden dieser Zeit
ist nicht wert der Herrlichkeit,
die dein Jesus dir will geben
dort in seinem Freudenleben.

2. Sei getreu in deinem Glauben,
laß dir dessen festen Grund
ja nicht aus dem Herzen rauben,
halte treulich deinen Bund,
den dein Herz durchs Wasserbad
fest mit Gott geschlossen hat.
Ewig ist der Mensch verloren,
der ihm treulos hat geschworen.

3. Sei getreu in deiner Liebe
gegen Gott, der dich geliebt;
auch die Lieb am Nächsten übe
wenn er dich gleich oft betrübt.
Denke, wie dein Heiland tat,
als er für die Feinde bat;
du mußt, soll dir Gott vergeben,
auch verzeihn und liebreich leben.

4. Sei getreu in deinem Leiden
und laß dich kein Ungemach,
keine Not von Jesu scheiden,
murre nicht in Weh und Ach!
Denn du machest deine Schuld
größer durch die Ungeduld;
selig ist, wer willig träget,
was sein Gott ihm auferleget.

5. Hat dich Kreuz und Not betroffen,
und Gott hilft nicht alsofort,
bleibe treu in deinem Hoffen,
traue fest auf Gottes Wort!
Hoff auf Jesum festiglich,
sein Herz bricht ihm gegen dich,
seine Hilf ist schon vorhanden;
Hoffnung machet nie zu Schanden.

6. Sei getreu in allen Sachen,
in dem Anfang, Mittel, Schluß,
fürchte Gott und laß ihn machen,
hüte dich vor Joabs Kuß,
such in allem Gottes Ruhm,
führ ein wahres Christentum,
sei zwar klug in deinem Glauben
und doch ohne Falsch wie Tauben!

7. Sei getreu in Todesstunden,
halt dich glaubensvoll an Gott,
flieh getrost in Christi Wunden,
sei getreu bis in den Tod!
Wer mit Jesu gläubig ringt,
ihn wie Jakob hält und zwingt,
dem will er in jenem Leben seine
Freudenkrone geben.

8. Nun wohlan, ich bleib im Leiden,
Glauben, Lieb und Hoffnung fest,
ich bin treu bis an das Scheiden;
Jesus, der mich nicht verläßt,
ist, den meine Seele liebt,
dem sie sich im Kreuz ergibt;
ihm befehl ich meine Sachen,
denn ich weiß, er wird’s
wohl machen.

(Autor: Benjamin Prätorius (1636 - 1674))



Sei Gott getreu

zu Off. 2,10b


1. Sei Gott getreu, halt seinen Bund,
o Mensch, in deinem Leben;
leg diesen Stein zum ersten Grund,
bleib ihm allein ergeben.
Denk an den Kauf
in deiner Tauf,
da er sich dir verschrieben
bei seinem Eid,
in Ewigkeit
als Vater dich zu lieben.

2. Sei Gott getreu von Jugend auf,
laß dich kein Lust noch Leiden
in deinem ganzen Lebenslauf
von seiner Liebe scheiden.
Sein alte Treu
wird täglich neu,
sein Wort steht nicht auf Schrauben;
was er verspricht,
das bricht er nicht,
das sollst du kühnlich glauben.

3. Sei Gott getreu in deinem Stand
darein er dich gesetzet.
Wenn er dich hält mit seiner Hand
wer ist, der dich verletzet?
Wer seine Gnad
zum Schilde hat,
dem kann kein Teufel schaden;
wo diese Wehr
steht um dich her,
da ist dir wohl geraten.

4. Sei Gott getreu, sein liebes Wort
standhaftig zu bekennen;
steh fest darauf an allem Ort,
laß dich davon nicht trennen.
Was diese Welt
in Armen hält,
muß alles noch vergehen ;
sein liebes Wort
bleibt ewig fort
ohn alles Wanken stehen.

5. Sei Gott getreu, der immer sich
läßt treu und gnädig finden;
streit unter ihm nur ritterlich,
laß über dich den Sünden
ja wider Pflicht
den Zügel nicht;
wär je ein Fall geschehen,
so sei bereit,
durch Buß bei Zeit
nur wieder aufzustehen.

6. Sei Gott getreu bis in den Tod
und laß dich nichts abwenden.
Er wird und kann in aller Not
dir treuen Beistand senden.
Und käm auch gleich
das höllisch Reich
mit aller Macht gedrungen,
wollt auf dich zu,
so glaube du,
du bleibest unbezwungen.

7. Wirst du Gott also bleiben treu,
wird er sich dir erweisen,
daß er dein lieber Vater sei,
wie er dir hat verheißen,
und eine Kron
zum Gnadenlohn
im Himmel dir aufsetzen;
da wirst du dich
fort ewiglich
an seiner Treu ergötzen.

(Autor: Michael Frank (1609 - 1667))



Sollt´ ich jetzt noch,


1. Sollt´ ich jetzt noch, da mir schon
deine Güt erschienen,
dich verlassen, Gottes Sohn,
und der Sünde dienen,
mit den Lüsten dieser Zeit
wieder mich beflecken
und nicht mehr die Süßigkeit
deiner Liebe schmecken?

2. Hab´ ich doch allein bei dir
meine Ruh gefunden;
Mittler, heiltest du doch mir
alle meine Wunden!
Und ich sollte dein Gebot
wie die Frevler hassen
und mein Recht an deinen Tod
wieder fahren lassen?

3. Nein, ich bin und bleib´ ein Christ,
halt´ auf deine Lehren,
lasse keine Macht noch List
mir den Glauben wehren.
Fielen tausend ab, nicht ich;
Mag´s die Welt verdrießen,
sie wird mein Vertrauen auf dich
mir doch lassen müssen.

4. Zeigt die Welt ein Heil wie du?
Bringt sie Kraft den Müden,
den Bedrängten Trost und Ruh,
Sündern Gottes Frieden?
Gibt sie mir die Zuversicht,
daß ich, trotz dem Grabe,
deiner Ewigkeiten Licht
zu erwarten habe?

5. Rettet sie mich, wenn vor Gott
einst die Völker stehen
und das Leben und den Tod
Ihm zur Seite sehen,
wenn der Sichre nun zu spät
aus dem Schlaf erwachet,
und der Spötter, der hier schmäht,
glaubt und nicht mehr lachet?

6. O wie töricht, wenn ich mich
noch verführen ließe,
Jesu, da ich schon durch dich
Gottes Huld genieße,
da ich weiß, auf wessen Wort
ich die Hoffnung gründe,
daß auch ich unfehlbar dort
Gnad und Leben finde!

7. Nicht das Leben, nicht der Tod,
Trübsal nicht noch Freuden
sollen mich, mein Herr und Gott,
jemals von dir scheiden.
Sünde, Welt und Eitelkeit
und des Fleisches Triebe,
alles überwind´ ich weit,
Herr, durch deine Liebe!

(Autor: Balthasar Münter (1735 - 1793))



Treue


Treue ist auch in der heutigen Zeit,
Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit,
Verbundenheit und Glaubwürdigkeit,
Wahrheit und Vertrauenswürdigkeit.

Der Mensch ist manchmal gar nicht treu,
die andren sind ihm einerlei.
Auf ihn ist einfach kein Verlass
und oft wird dann aus Liebe Hass.

Derjenige, der oft untreu ist,
der geht durch’s Leben mit viel List.
Treu ist nur der, der in der Liebe lebt,
der ist‘s, der was von Treu versteht.

Ohne Treue, das wird man seh’n,
kann eine Gesellschaft nicht besteh’n.
Gott möge es uns schenken,
dass wir mehr an die Treue denken.

(Autor: Hermann Wohlgenannt)

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Wie könnt´ ich sein vergessen


1. Wie könnt´ ich sein vergessen,
der mein noch nie vergaß?
Kann ich die Lieb ermessen,
dadurch mein Herz genas?
Ich lag in bittern Schmerzen,
er schafft mein Leben neu,
und stets quillt aus dem Herzen
ihm neue Lieb und Treu.

2. Wie sollt´ ich ihn nicht lieben,
der mir so hold sich zeigt?
Wie jemals ihn betrüben,
der sich so zu mir neigt?
Er, der ans Kreuz erhoben
getragen meine Schmach,
ruft er mir nicht von oben:
Komm, folge du mir nach?

3. Ihn will ich ewig lieben,
der mir aus Todesnacht,
von meinem Schmerz getrieben,
Unsterblichkeit gebracht;
der noch zur letzten Stunde
mir reicht die treue Hand,
daß mich kein Feind verwunde
im Lauf zum Heimatland.

4. Er gibt zum heilgen Pfande
mir seinen Leib, sein Blut,
hebt mich aus Nacht und Schande,
füllt mich mit Himmelsmut;
will selber in mir thronen
mit heilgem Gnadenschein:
Sollt´ ich bei ihm nicht wohnen,
in ihm nicht selig sein?

5. Bei Freuden und bei Schmerzen
durchleucht mich dein Bild,
wie du, o Herz der Herzen,
geblutet hast so mild!
Mein Lieben und mein Hoffen,
mein Dulden weih´ ich dir;
laß mir die Heimat offen
und dein Herz für und für!

(Autor: Gottlob Christ. Kern (1792 - 1835)



Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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