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Wenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.
Kolosser 3,4
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Jesum laß ich nicht von mir,
geh Ihm ewig an der Seiten;
Christus wird mich für und für
zu der Lebensquelle leiten.
Selig, wer mit mir so spricht:
Meinen Jesum laß ich nicht!
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Frage:
Wie kann es sein, dass mein Leben mit Jesus anderen verborgen ist?
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Zum Nachdenken: Irgendwie ist doch die lebendige Beziehung, die ich zu Jesus haben darf, meiner Umwelt und meinen Mitmenschen verborgen. Bestenfalls spüren meine Mitmenschen, dass ich anders reagiere auf irdische Themen. Sie wundern sich vielleicht, dass ich nicht alles, was der Zeitgeist zu bieten hat, mitmache; dass ich mich absondere. Damit erfahre ich aber Ablehnung, Spott und stehe in mancherlei Anfechtung. Das ist sehr bitter.
Aber ich erlebe in dem Austausch mit Jesus und durch Sein Wort Ermutigung und einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Er für mich bereithält. Es schmerzt, wenn andere aus der eigenen Familie nicht den nötigen Ernst in ihrem Herzen haben und sich Jesus nicht anvertrauen wollen. Andererseits bin ich dankbar, dass ich immer zu Jesus fliehen und mich bei Ihm bergen kann.
Gott selbst wird sich dieser Welt sehr bald offenbaren und für viele Mitmenschen kommt Er zum Gericht. |
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| Der Schächer am KreuzErlösungsgedicht zu Lukas 23,32-34
Es wurden aber auch hingeführt zwei andere, Übeltäter, daß sie mit ihm abgetan würden. Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn daselbst und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen sie wissen nicht, was sie tun! Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum. Lukas 23,32-34 (Luther 1912) |
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Drei Kreuze standen auf Golgatha,
drei Kreuze stehen auch heute noch da.
Am mittleren hang unser Herr und Gott,
an beiden Seiten – zwei Räuber dort.
Wie bitter müsst für die Beiden sein:
in der letzten Stunde so ganz allein,
von allen verlassen, plötzlich erkennen:
nun ist alles aus, wir müssen uns trennen.
Der eine Verbrecher verhöhnte den Herrn,
er hat alles verloren, was er einst hatte gern.
An das Gute im Menschen glaubte er nicht mehr,
auch den Glauben an Gott hat verloren er.
Selbst die drastischste Strafe bringt zum Ausdruck nur
die Verhärtung der Seele. Dieser Mann blieb stur.
Am Kreuz befand sich dann noch der Zweite,
der Schächer, an Jesu anderer Seite.
Die Lebensgeschichten der Beiden waren
sich ziemlich ähnlich geworden seit Jahren.
Eins hatte der Zweite vom Ersten verschieden:
ihm war das Gespür für das Gute verblieben.
Diese Stunde, da alles verloren schien,
gab dem Schächer am Kreuz einen neuen Sinn.
Als sein Versagen offen zu Tage trat,
das entscheidende Wort er zu sprechen wagt.
Wer hätte mit ihm denn noch Geduld?
Wie ein dunkler Abgrund scheint ihm seine Schuld,
ein Nichts, das sein Leben verschlungen hat.
In den Sinn kommt ihm jegliche böse Tat.
Diese Erkenntnis ist schmerzhaft und schwer,
was fürchtet man denn am Ende noch mehr?
Und dennoch bleibt Hoffnung, in Jesus erkennt
er den Wegbegleiter in die kommende Welt.
Er vernimmt die Bitte des Heilandes nun:
„Vergib ihnen, Vater, sie wissen nicht, was sie tun!“
Für Seine Peiniger bat um Gnade der Herr,
die Ihn schlugen, verspotteten, quälten sehr.
Da fleht der Verbrecher: „Jesus, denke an mich,
wenn Du in Dein Reich kommst, ich bitte Dich!“
„Amen, Ich sage dir: heute noch wirst
Du mit Mir im Paradies sein!“ – der Herr zu ihm spricht.
Allen, die den Zorn des Richters erwarten
und sich fürchten vor Gott, den Jungen und Alten
gilt im Besonderen dieser Satz.
Im Paradies ist der Gläubigen Platz!
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(Erlösungsgedicht, Autor: Elisabeth Kasdorf, 2024)
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