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Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?
Lukas 18,7
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Versorg uns auch, o Herre Gott,
auf diesen Tag, wie`s uns ist Not,
teil uns dein` milden Segen aus,
denn unser Sorg richtet nichts aus.
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Frage:
Bete ich tatsächlich in der rechten Weise zu Gott?
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Zum Nachdenken: Wie zaghaft bete ich doch zu meinem Herrn. Und welche Kleinigkeiten bringe ich vor Ihn. Für meinen großartigen Gott aber ist kein Anliegen zu groß oder zu unbedeutend. Alles steht in Seinen Händen. Ich muss lernen die Erfüllung meiner Gebete Ihm zu überlassen. So wie ich irdische Dinge und Mitmenschen loslassen muss, so muss ich auch die Antwort Gottes auf meine Bitten loslassen.
Wer bin ich denn, dass ich Gott einen Wunschzettel an Bitten präsentiere und die Erfüllung meiner Bitten am besten sofort erwarte. Er will gebeten werden in großen und kleinen Dingen. Er will mir Erbarmung und Gnade schenken - und ich darf darauf vertrauen, dass Er es wohl machen wird; aber alles zu Seiner Zeit und nach Seinem Wohlgefallen. Ich möchte mehr beten lernen und geduldig abwarten. Ich möchte mehr Vertrauen, dass Er es gut mit mir meint. Und ich möchte endlich zur Ruhe kommen. |
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| Herbst – Im Wald wird es stillHerbstgedicht
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Im Wald wird es langsam still und leise
Zugvögel gehen nun auf die Reise.
Die Drossel mindert auch schon ihren Klang:
vorbei ist's mit dem fröhlichen Gesang.
Regen fällt nun platschend auf die Erde,
nass werden Schafe, Kühe und Pferde
man kann sie jetzt draußen kaum mehr sehen,
statt dessen sie nun im Stalle stehen.
Bäume verlieren nun ihre Blätter,
beim Nachbarn hört man laut einen Schredder,
die ganze Natur scheint zu sterben gar,
dieses wird man nun überall gewahr.
* * *
Nun, lieber Mensch, bedenk: der Herbst kommt,
ob Du es ablehnst oder es Dir frommt,
auch in Deinem Leben einmal daher,
darum denke nach und sei Weise sehr!
Bist Du bereit, wenn Kräfte erschlaffen,
zu Ende geht Dein emsiges Schaffen,
wenn Gott Dich mal abruft von dieser Welt?
Denn dort zählt nicht irdischer Ruhm noch Geld!
Ging es Dir hier darum Gott zu Ehren,
seinen Ruhm durch Dein Leben zu mehren?
Oder ging es Dir ums eigene Wohl?
Schade, dann war's Leben wertlos und hohl!
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(Herbstgedicht, Autor: Rainer Jetzschmann, 2010)
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