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Er kommt, um die Erde zu richten! Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist.
Psalm 98,9
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Lass uns eins sein, Jesu Christ,
wie du mit dem Vater bist,
in dir bleiben allezeit,
heute wie in Ewigkeit.
Erbarm Dich, Herr!
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Frage:
Wie kann ich im Gericht Gottes bestehen?
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Zum Nachdenken: Gottes Schöpfung ist wunderbar. Es ist ein besonderes Vorrecht, in Gottes Schöpfung zu leben. Alles, was ich in ihr erlebe, kommt von Gott. Das führt mich zu einer demütigen Dankbarkeit und ich darf Gott loben und preisen. Und doch muss ich erkennen, dass alles der Vergänglichkeit unterworfen ist. Die Vergänglichkeit hat ein Ziel, das Gericht Gottes. Gott wird den Erdkreis richten.
Niemand kann sich dem Gericht Gottes entziehen. Dann kommt es für jeden Menschen darauf an, welche Gerechtigkeit auf ihn angewendet wird. Die eigene Gerechtigkeit oder Gottes Gerechtigkeit, die in Jesus Christus zu finden ist. Ich klammere mich an Jesu Gerechtigkeit, denn wenn ich in das Gericht komme, schaut Gott auf Jesus, der vollkommen gerecht ist. Ich bin ein Lump und mir bleibt nichts anderes, als mich an Jesus Christus zu klammern, damit ER mich durchbringt. |
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| Gesegnete EheFamiliengedicht
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Gottes Fügung hat unsre Schritte stets gelenkt
und hat ein segensreiches Leben uns geschenkt
und uns versorgt mit allem nöt’gen Gut,
dazu mit so mancher liebwerter Eigenschaft
und immer mit zielgerichteter Geisteskraft
und kraftspendend in Not mit festem Mut.
Wir gingen vereint durch Täler und über Höhn,
fern von unnützer Hektik, von Partygedröhn,
bestaunten Gottes Wunder der Natur.
Mit zunehmendem Alter kam mancher Verzicht ‒
unser stetes Füreinander trübte das nicht;
wir blieben auf sinngrader Lebensspur.
Da ist zwar ein altersbedingter Kräfteschwund ‒
doch in unserem tiefinnersten Herzensgrund
wirkt eine stützende, stärkere Macht:
Langlebige Liebe besiegt zehrende Last,
so sind wir widerständig und schützend umfasst ‒
Gott ist‘s, der unsere Liebe bewacht.
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(Familiengedicht, Autor: Dieter Faulseit, 2013)
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