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Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
Römer 14,8
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Hierbei ist eine innige Beziehung zu Jesus gemeint.
Im Leben wie im Sterben sind Christen mit IHM vereint.
Reich gesegnet, weil sie Christus ihren Herrn nennen
und IHN im Alltag ihren Mitmenschen froh bekennen.
Wissend, dass sie Leben und Tod in Gottes Hand geben.
ER wird Seine Kinder zu himmlischen Ehren erheben.
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Frage:
Fühlst Du Dich insgesamt gestärkt in dem Wissen, dass Jesus Dich im Leben (er)hält und Dich auch im Sterben hindurchtragen wird?
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Zum Nachdenken: Alte Lieder und Choräle tragen sehr tiefsinnige Gedanken und Mut machende Themen in sich, die uns im Glauben ermutigen: `Wer mein Wort hält (Leben mit Jesus), lebt ewiglich und sieht nicht den Tod` (Sterben mit Jesus). Aus dem Lied: `Fürchte dich nicht, denn du bist mein` (von Elisabeth Aebi) |
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| TräumeParabelgedicht
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Auf einem Hügel wuchsen einst
drei wunderschöne junge Bäume.
Das Leben stand ihnen bevor
und alle hatten ihre Träume.
Der erste Baum träumte davon,
zu einer Schatztruhe zu werden.
Verbergen wollte er darin
den allergrößten Schatz auf Erden.
Des Zweiten Traum war, dass als Schiff
er weite Strecken überquere
und bringe Könige damit
von Ort zu Ort über die Meere.
Der dritte wollte aber gern
für immer auf dem Hügel bleiben,
um allen Menschen nah und fern,
was einst geschehen ist, zu zeigen.
Doch eines Tages kamen nun
die Holzfäller auf diesen Hügel.
Sie hieben alle Bäume um,
ob‘s denen recht war oder übel.
Zu einer Futterkrippe dann
wurde verarbeitet der Eine,
nach Bethlehem in einen Stall
kam er, der armselig und kleine.
Es fraßen Esel und auch Rind
das Stroh aus dieser Krippe gerne,
sie rieben sich am Holz ihr Fell,
wenn man sie heimtrieb aus der Ferne.
In einer wundersamen Nacht
wurde ein kleines Kind geboren,
Es hat den Menschen Heil gebracht,
als alle Welt ginge verloren.
In diese Krippe wurde Es
auf Heu und Stroh liebend gebettet.
Es kam in diese sünd’ge Welt
und hat damit die Welt gerettet.
So war erfüllt der eine Traum,
doch so viel tiefer, uns zugute,
als es dem Baum einst hat geträumt,
als er noch stand in voller Blüte.
Dann wurde aus dem zweiten Baum
ein Boot gemacht, um auszufahren.
Am See Genezareth hinaus
fuhren die Fischer viele Jahre.
Der Alltag, mühevoll und schwer,
die Arbeit stets bei Wind und Wetter.
Doch eines Tages kam der Herr
und stieg ins Boot. Es war der Retter!
So wurde es zu dem Gefährt,
das einen König aller Ehren
mit Seinem wunderbaren Wort
suchte die Sünder zu bekehren.
Zum Fluch Holz und zum Todesbaum
war nun der dritte Baum geworden.
An seinen früh‘ren Lebenstraum
dacht‘ er mit Wehmut und mit Sorgen.
Daran ward‘ unser Herr und Gott
am Kreuz auf Golgatha genagelt
und hat durch Seinen bitt’ren Tod
erlöst die Menschheit und begnadigt.
So sollte auch der dritte Baum,
als wichtigste, auf dieser Erde
durch Jesu Blut am Kreuzesstamm
zu einem Baum des Lebens werden!
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(Parabelgedicht, Autor: Elisabeth Kasdorf, 2025)
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