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Ihr, die ihr den HERRN fürchtet, vertraut auf den HERRN! Ihre Hilfe und ihr Schild ist er.
Psalm 115,11
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Herr, erbarm, erbarme dich
Lass uns deine Güte schauen;
deine Treue zeige sich
wie wir fest auf dich vertrauen.
Auf dich hoffen wir allein:
Laß uns nicht verloren sein.
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Frage:
Kann ich von mir behaupten, dass ich Gott alleine fürchte und vertraue?
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Zum Nachdenken: Oh, wie verlasse ich mich doch allzu oft auf meinen Verstand; auf meine Fähigkeiten und Erfahrungen. Wie selbstgemacht bin ich doch und urteile über Mitmenschen und Umstände, so wie ich es für richtig halte. Das heißt aber, dass ich Gott zu wenig vertraue und zutraue. Ich muss mir bewusst werden, dass Gott der Schöpfer aller Dinge ist.
Er kennt meinen Eingang und Ausgang. Er hat alle meine Haare gezählt. Und Er kennt mich besser als ich mich selbst. Er kennt meinen weiteren Lebensweg. Er weiß um alle Begebenheiten die mich noch erwarten. Oh, das will ich recht fassen. Ihm alleine will ich vertrauen; mich Ihm ganz ergeben und Ihn alleine fürchten. Wie viel Gottesfurcht ist in der Welt verloren gegangen; aber mit Seiner Kraft und Hilfe beuge ich mich vor Ihm. Danke Großer Gott. |
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| Ach lieber Herre Jesu ChristKindersegnungslied zu Matth. 19,14
Aber Jesus sprach: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. Matth. 19,14 (Luther 1912) |
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1. Ach lieber Herre Jesu Christ,
der du ein Kindlein worden bist,
von einer Jungfrau rein geborn,
dass wir nicht möchten sein verlorn,
2. du hast die Kinder nicht veracht',
da sie sind worden zu dir bracht,
du hast dein Händ auf sie gelegt,
sie schön umfangen und gesagt:
3. »Die Kinder lasset kommen her
zu mir, ihn' niemand solches wehr,
denn solcher ist das Himmelreich,
die man mir bringt, beid, arm und reich.«
4. Ich bitt, lass dir befohlen sein,
ach lieber Herr, dies Kindelein,
behüte es vor allem Leid
und alle in der Christenheit.
5. Durch deine Engel es bewahr
vor Unfall, Schaden und Gefahr;
erbarm dich seiner gnädiglich,
gib deinen Segen mildiglich.
6. Gib Gnad, dass es gerate wohl
zu deinen Ehrn und Wohlgefalln,
auf dass es hier gottseliglich,
hernach auch lebe ewiglich.
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(Kindersegnungslied, Autor: Johannes Freder (1510 - 1562)
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