Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

christliche-gedichte.de - 28.09.2020
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Im falschen Zug

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Der Mensch, durch Sünde arg geplagt
hat sich von Gott losgesagt
um sich gottlos zu entfalten
und selbst sein Leben zu gestalten.

Dem, der den Menschen einstens machte
und mit Liebe stets bedachte,
gibt man deshalb gnadenlos
noch einmal den Todesstoß.

Schon einmal musste jener sterben,
der retten wollte statt verderben,
der kam, zu heilen all die Wunden,
die durch Satans Macht geschunden.

Nun hat der Mensch sich nicht zuletzt
schon selbst als gottgleich eingesetzt
und erntet deshalb früh und spät,
stets nur das, was er gesät.

Von Frieden spricht er seit Gedenken,
lässt sich dann von Argumenten lenken,
die ihm erlauben sich zu streiten
und Krisenherde auszuweiten.

Er fabuliert gern vom Vergeben
doch es ist einziges Bestreben,
zu verdienen, den Gewinn zu mehren.
So kann man nicht den Nächsten ehren.

Der Mensch führt Krieg, oft insgeheim
sogar im trauten Eigenheim,
gebärdet sich stets rabiat:
Dem bösen Wort folgt schlimme Tat.

So sehen wir weltweit noch immer
Bomben, Terror, Schutt und Trümmer.
Die Menschheit ist fataler Weise
im falschen Zug wohl auf der Reise.

Da gilt es ganz schnell umzusteigen.
Jesus will uns die Richtung zeigen.
Er allein, Satans Bezwinger,
ist Gottes rechter Friedensbringer.

Von Gott zu lassen heißt stets sterben,
mit Ihm zu leben aber erben.
Liebe, Friede, Freude, Heil,
wird uns dann heute schon zuteil.


(Gedicht, Autor: Martin Volpert, 2008)


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