Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

christliche-gedichte.de - 30.10.2020
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trotzdem

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Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Joh. 3,16 (Luther 1912)


Nie werd ich sie begreifen könn´,
nie auch nur stückweise verstehn,
die Liebe, die dich so weit trieb,
den Weg des Leids für uns zu gehen.

Du wusstest, dass ich sündig bin,
voll Hass, voll Wut und Neid,
voll Zweifel, Selbstsucht, Eitelkeit
voll Lug und Bitterkeit.

Du wusstest, dass ich schwächlich bin,
und immer neu versag,
versprechen niemals halten kann
oft nicht nach dir gefragt.

Du kanntest meine Ignoranz,
die dein Wort nicht bedacht,
die deine Hand, die helfen wollt
oft einfach nur veracht.

Du wusstest, dass du weinen wirst,
Tränen nur durch mich,
dass deine Seele oft verzagt,
und traurig dein Gesicht.

Doch trotzdem gingst du diesen Weg,
durch Leid und Schmerz und Hass,
aus Liebe für das Sünder-Kind,
damit es leben darf.


(Gedicht, Autor: Jana Freerksema, 2007)


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