Gedichte zu Bibelversen

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.05.2024

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Der ganze Erde soll das Evangelium gebracht werden!

aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.

Apg. 1,8

Gottes Heilsplan ist so wunderbar
und wie dann alles auch geschah!
Lasst uns unseren Gott dort droben
von ganzem Herzen dafür loben!

Frage: Wie wir wissen war Israel als Priestervolk Gottes auserwählt worden (2. Mose 19,6), wegen der Ablehnung Jesu ging der Heilsplan und Auftrag aber (für rund 2000 Jahre) zu den `Heiden` über. In welcher Reihenfolge verlief nun die Missionsgeschichte und was hat die `Schlüsselgewalt` des Petrus in Matth. 16,19 damit zu tun?

Zur Beachtung: Wie es Jesus wollte verlief es auch: Es begann Pfingsten unter den Juden in Jerusalem (Apg. 2,5+14). Mit aufkommender Gemeindeverfolgung zerstreute sich diese über Judäa und Samaria (Apg. 8,1). In Samaria `stockte` es aber (Apg. 8), denn Römer 8,9 sagt `Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein` und dieser war bisher nur den Juden gegeben. Hier kommt nach Gottes Ordnung der `Himmelreichs-Schlüssel` des Petrus ins Spiel: Er und Johannes reisten zu ihnen, beteten für sie und nun empfingen auch Samariter den Heiligen Geist d.h. auch sie wurden Teil des Heilsplans Gottes (Apg. 8,14-17). Nun fehlten noch die Heiden `bis ans Ende der Erde` und so geschah es: Zwei Kapitel weiter (Apg. 10) lesen wir vom gottesfürchtigen Römer Kornelius und seinen Verwandten und Freunden, dass unter der Predigt des Petrus (ohne Handauflegung) der Heilige Geist auf sie alle fiel (Apg. 10,44). Lasst uns Gott danken, dass auch wir Teil des Heilsplans sein dürfen!

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Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte)

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Inhalt

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Gott ist größer als die Riesen

zu 4. Mose 13-14



Das Land ist gut, das Gott verheißen.
Zwölf Männer können es beweisen:
Sie unterstreichen die Berichte
durch mitgebrachte schöne Früchte.

Es ist ein Land, wo's wächst und blüht.
Sie bringen eine Traube mit,
die tragen zwei auf einem Stecken.
Ja, sollte das nicht Sehnsucht wecken

nach ihrem Lande Kanaan?
Doch hören wir ihr Urteil an.
Kaum können sie den Unmut zähmen:
„Das Land, es wäre einzunehmen,

wenn es nicht solche Riesen hätte
und große, fest gebaute Städte.
Die Einwohner sind stark und groß,
doch wir ein kleines Häuflein bloß.“

Sie sehen nur ihr Unvermögen
und rechnen nicht mit Gottes Siegen.
So sagen sie ganz frei heraus:
„Wir schaffen's nicht, der Traum ist aus!“

Sie murren, grübeln, und sie zanken
und bringen alles Volk ins Wanken.
Die Unzufriedenheit schwillt an:
„Wir können nicht nach Kanaan!“

Drum kehren sie dem Land den Rücken.
Man sieht sie bang und finster blicken ...
Doch zwei von den zwölf Ausgesandten,
die haben Gottes Wort verstanden.

Kaleb hat einen Freund gefunden;
mit Josua ist er verbunden.
Sie sehen wohl die Wirklichkeit
und wissen um die Schwierigkeit,

doch rechnen sie mit Gottes Macht
und glauben fest: „Er hat gesagt,
das Land soll Israel gehören.
Er hat auch Kraft, uns hinzuführen.

Das Land, das er uns gibt, ist gut.
Wir stehen unter Gottes Hut.
Die Feinde unter dem Gericht
sind ohne Schutz. Fürchtet euch nicht!

Schreckt nicht zurück vor Hindernissen!
Gott ist noch größer als die Riesen.“
Die beiden ernten Widerspruch.
Und damit ist es nicht genug.

Als sie dem Volk noch Mut zureden,
will sie der ganze Haufe töten.
Die vielen Wunder sind vergessen.
Jetzt zeigt das Volk sein gottlos Wesen.

Denn all sein Glaube liegt in Scherben.
Deshalb zürnt Gott und will's verderben.
„Wie lange lästern sie mich schon?“
Der Tod ist nun der Sünde Lohn.

Doch weil ein Mittler für sie spricht,
sieht Gott dann ab von dem Gericht.
Weil Mose fleht, will Gott vergeben.
Das böse Volk darf weiterleben.

Jedoch kein einziger von denen,
die Gottes Kraft und Wunder kennen,
soll in das Land hinübergehen
und keiner seine Schönheit sehen.

Doch Kaleb darf das Land genießen.
Er sieht nicht nur Gefahr und Riesen,
er glaubt und rechnet mit dem Herrn.
Ihm zu misstrauen liegt ihm fern.

Gott nennt ihn liebend seinen Knecht,
der ihm gefolgt ist treu und recht.
Im Land der Fülle soll er leben
und weiter Gott die Ehre geben.

Auch Josua vertraut auf Gott
und richtet aus, was er gebot.
Zum Führer hat ihn Gott erwählt,
der tut, was seinem Herrn gefällt.

Trotz Schwierigkeit, die ihm bekannt,
bringt er das Volk ins gute Land.
Weil er's mit Gottes Stärke wagt,
bleibt er getrost und unverzagt.

(nach 4. Mose 13-14)

(Autor: Toni Jung (1918 – 2014))

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Gott ist treu

zu 1. Korinther 1, 9


Der alles in den Händen hält
schenkt Dir das höchste Gut.
Halt fest das beste Teil der Welt,
erkauft durch Jesu Blut.

Das gibt Dir Halt im Leben,
auch wenn Du kraftlos bist.
Denn der will tragen, heben,
der Herr der Lage ist.

Darauf kannst stets Du bauen,
auf IHN darfst täglich sehn
und weiter IHM vertrauen,
denn fest wird Gottes Treue stehn.

(Autor: Elfriede Menkel)

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Gott lohnt mit bleibendem Gewinn

zu 2.Mose 1+2


Der Pharao, ein harter Herr,
belastet Israel gar sehr.
Es droht ein großes Volk zu werden,
wird schließlich noch sein Reich gefährden.

Jetzt kann er's grade noch gebrauchen:
man sieht im Lande Öfen rauchen;
das Volk muss den Ägyptern frönen,
mit großer Mühe Ziegel brennen.

Man zwingt sie auch – es ist ein Hohn –
zu andrer Arbeit - ohne Lohn.
Bleibt dieser Zustand wohl für immer?
Wird's besser? Nein, es wird noch schlimmer.

Die Männer müssen zu viel schaffen,
sie können manchmal kaum noch schlafen.
Für alle wird das Leben bitter.
Am meisten leiden wohl die Mütter.

Man soll – der König hat's geboten –
die neugebor'nen Knaben töten.
Er will des Volkes Kraft verderben.
Drum muss im Nil manch Knäblein sterben.

Doch Jochebed versteckt ihr Kind.
Der Ehemann, ihr gleichgesinnt,
steht ihr im Glauben fest zur Seite.
Mit Gottes Hilfe rechnen beide.

So ist's ein Hoffen und ein Bangen.
Drei Monate sind schnell vergangen.
Der kleine Mose ist so fein.
Warum muss nur die Trennung sein?

Der Mutter Fragen will nichts nützen,
sie kann ihr Büblein nicht mehr schützen.
Im Mutterherzen ist ein Ringen.
Sie muss ihr Kind ans Wasser bringen.

Ein Kästlein macht sie ihm aus Rohr,
verklebt es gut und weiß dann nur:
Gott kann den kleinen Mose retten.
Sie kann nichts weiter tun als beten.

Ihr Töchterchen will sie begleiten.
Sie hat schon teil an all dem Leiden.
Wie schön war's sonst, das Kind zu tragen,
heut ist ihr weh bei seinem Lachen.

Die Mutter geht; sie ist ganz still,
stellt‘s Körbchen ab im Schilf am Nil.
Mirjam bleibt wartend etwas ferne.
Wie hätte sie so gern, so gerne

das Brüderchen mit heimgenommen!
Da sieht sie die Prinzessin kommen.
Wie wird's dem Baby nun ergehen?
Die Angst ist Mirjam anzusehen.

Die Königstochter kommt zum Nil,
wo sie auch heute baden will,
sie stutzt – ruft eine ihrer Mägde,
dass sie das Kästlein holen möchte.

Sie öffnet es; sie sieht das Kind.
Es weint. Und Mirjam kommt geschwind:
„Soll ich dir eine Mutter nennen?
Sie wird das Kind gleich stillen können.“

Und Mirjam eilt, wie ihr befohlen.
Kein Zweifel - sie wird Mutter holen.
Bald liegt das Kind im Mutterarm.
Die Tochter Pharaos sagt warm:

„Nimm du das Kind, stille es mir,
und wenn es groß ist, lohn ich's dir.“
Die Mutter darf ihr Kind behalten,
und dankbar preist sie Gottes Walten.

Sie will es gern für Gott erziehen
und weiß, die Zeit wird schnell vergehen,
dann soll der Sohn am Hofe leben.
Sie will ihm Gottes Wort mitgeben.

Gern hört jetzt Mose die Geschichte
von seinen Vätern; die Berichte
von Abrams Glaube, Josefs Treue –
das Kind will hören stets aufs neue,

dass man als Sklaven ihn verschleppte
und wie er im Gefängnis lebte,
wie er von Pharao ernannt
zum Herrscher in Ägyptenland.

Auch wird dem Mose-Kind erzählt:
„Wir sind ein Volk, von Gott erwählt,
wir haben einen Gott, der redet,
der jeden hört, der zu ihm betet.

Israels Heimat ist nicht hier,
nach Kanaan gehören wir.
Das hat Gott Abraham geschworen.
Der Herr der Welt wird dort geboren.

Du wirst ein Prinz in einer Welt,
die nichts von Gottes Worten hält.
Doch bleibt dein Herz ihm zugewandt,
wird Gott am Königshof bekannt.“

Der kleine Junge weiß es schon:
Bald bin ich der Prinzessin Sohn. –
Am Königshof im schönen Schloss
lebt Mose dann und wird hier groß,

lernt unter anderm schreiben, lesen
und kann doch nie sein Heim vergessen,
wo man Gott Lieder singt und betet
und von den Taten Gottes redet.

Er sieht, wie hier die Freuden trügen.
Studieren kann ihm nicht genügen.
Auch der Genuss der hohen Ehren
kann Mose nicht von Gott wegführen.

Er fühlt des Gottesvolkes Schmach
und glaubt an den Befreiungstag.
Ägyptens Schätze – schwindet hin!
Gott lohnt mit bleibendem Gewinn!

(nach 2.Mose 1;2,1-20; Hebräer 11,23-26)

(Autor: Toni Jung (1918 – 2014))

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Gott möcht´ Dir Licht und Stärke sein

zu Psalm 43, 2+3


"Denn du bist der Gott meiner Stärke, -
Sende dein Licht und deine Wahrheit,
dass sie mich leiten."
Psalm 43, 2+3

Gott möcht' Dir Licht und Stärke sein,
wenn zagend Du am Wege stehst.
ER hat den Durchblick ganz allein
und führt Dich, wenn Du vorwärts gehst.
Drum halt Dich fest an IHN gebunden,
vertrau' mit ganzer Zuversicht,
denn ER ist auch in dunklen Stunden
und Schritt für Schritt Dein wahres Licht.

(Autor: Elfriede Menkel)

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Gott schweigt nicht immer

zu Apostelgeschichte 12,18-24



Das Volk erhofft sich Sensation;
mit Spannung warten viele schon.
Manch einer kennt ja Petrus nicht,
doch was man von ihm hört, genügt.

Er lehrt, was ihnen gar nicht passt,
spricht oft von Sünde, die Gott hasst,
die sie durchaus nicht Sünde heißen.
Sonst können sie ihm nichts nachweisen.

Teils weiß man ja nicht einmal das.
Sie fragen nicht nach wie und was,
sie schreien nur, weil andre schreien,
um diese billig zu erfreuen.

Doch muss ihr König sie enttäuschen.
Es wird wohl nichts mit dem Berauschen
und der Gerichtsverhandlung heute.
Aus ist es mit der Schadenfreude. –

Der Platz inmitten der Soldaten,
die Petrus zu bewachen hatten, ist leer.
Aufruhr herrscht im Gefängnis.
Für alle ist es ein Geheimnis

wie Petrus aus dem Kerker kam.
Die Hüter sind vor Schreck ganz lahm.
Denn wenn Herodes davon hört,
ist klar, was ihnen dann passiert.

Gar bald schon will er Petrus sehen.
Der ist nicht da – wer kann's verstehen?
Die Wache wird sofort verhört
und kaltblütig dann abgeführt.

Die Sache ist für ihn erledigt.
Schon ist er anderswo beschäftigt.
Herodes denkt nicht so viel nach. –
Dann kommt ein ganz bestimmter Tag:

Auf seinem Thron, behäbig breit,
prangt er im königlichen Kleid,
hält eine öffentliche Rede
ans Volk in der Versammlungsstätte.

Begeistert hören sie ihm zu,
und alle rufen immerzu:
„Das ist doch eines Gottes Stimme,
es ist nicht eines Menschen Stimme.“

Der König hört es mit Vergnügen.
Anstatt das Volk dafür zu rügen,
schweigt er. Doch Gott schweigt diesmal nicht
und schickt ein schlimmes Strafgericht. –

Herodes wollte unterbinden,
dass Menschen Gottes Wort verkünden.
Herodes stirbt. Doch Gottes Wort
mehrt sich und läuft von Ort zu Ort.

(nach Apostelgeschichte 12,18-24)

(Autor: Toni Jung (1918 – 2014))

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Gott sorgt für dich

zu Matth. 6. 26


1. Gott sorgt für dich; was willst du dich viel plagen
mit deiner Sorg, o Mensch, und gar verzagen?
Du bist sein Kind, er wird dich nicht verlassen;
trau nur auf ihn, so wirst du Sorgen hassen.

2. Kein Vöglein sorgt für seines Lebens Speise;
es steht früh auf und singt nach seiner Weise
ein Morgenlied; dann fliegt es in die Wälder,
bald anderwärts durchsucht es alle Felder.

3. Es weiß noch nicht, daß ihm hab hingeleget
ein Körnlein Speis´der Gott, der alles träget
durch seine Macht. Doch findt es alle Morgen
sein Speis´und Trank, läßt Gott noch ferner sorgen.

4. So, Menschenkind, mach es in deinen Sachen,
laß Gott für dich nur immer sorgen, wachen;
arbeit und bet, er wird dir alles geben,
was nötig ist zu deinem ganzen Leben.

5. Vertraue Gott und ehre seinen Willen,
so wird er dich mit Gnad und Gut erfüllen.
Er sorget schon, wie der dich mög erhalten:
laß du nur Gott noch ferner für dich walten.

(Autor: Simon Bornmeister (1632 - 1688)



Gott, der Herr, ist Sonne und Schild

zu Psalm 84, 12+13


„Gott, der Herr, ist Sonne und Schild,
er gibt Gnade und Ehre.
Er verweigert denen, die aufrichtig ihren
Weg gehen, nichts Gutes.
Wohl darum dem Menschen, der dir vertraut."
Psalm 84, 12+13

Auch wenn Wolken die Sonne verdecken
ist sie dennoch Tag für Tag da.
Genau so, wenn wir im Dunkel stecken
ist Gott uns doch jederzeit nah.

Nur ER kann die Dunkelheit erhellen
und geben was Dir selber gebricht.
ER will unter SEINEN Schutz Dich stellen,
Dir auch schenken Wärme und Licht.

Auf IHN setze darum all Dein Hoffen,
stelle Dich ganz unter SEINEN Schein.
Und halte stets Dein Herze weit offen,
damit diese Strahlen auch fallen hinein.

(Autor: Elfriede Menkel)

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Gott, sei uns gnädig und segne uns!

zu Psalm 67


1. Gott, sei uns gnädig und segne uns!
Lasse sein Angesicht leuchten über uns!
Mach´ aller Welt deinen Weg bekannt!
Schenk´ allen Völkern dein Heil!

Refrain:
Es danken dir, Gott, die Völker,
es danken dir, Gott, die Völker,
es danken dir alle Völker,
denn du bist der Herr allein.

2. Die auf dich warten, lobsingen dir,
wenn du als Herrscher kommst über alle Welt.
Die auf dich warten, lobsingen dir,
denn dein Gericht ist gut.
Refrain:

3. Gott, sei uns gnädig und segne uns!
Gib, dass das Ackerland reiche Ernte bringt!
Gott, sei uns gnädig und segne uns!
Ehre sei dir allein!
Refrain:

(Autor: Lothar Gassmann)

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Gottes Verheißungen

zu 2. Korinther 1, 20 – 22



Denn auf alle Gottes Verheißungen
ist in ihm das Ja;
Darum sprechen wir auch durch ihn das Amen,
Gott zum Lobe.
Gott ist’s aber, der uns fest macht
samt euch in Christus
und uns gesalbt und versiegelt hat
und in unsre Herzen das Unterpfand,
den Geist gegeben hat.
Alle Gottesverheißungen
sind Ja in ihm und Amen.

(Autor: Gerhard A. Spingath)

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Großer Gott, du liebst Erbarmen

zu Psalm 38


1. Großer Gott, du liebst Erbarmen,
straf mich Armen
doch in deinem Zorne nicht.
Züchtigst du, ach deine Stimme
ruf im Grimme
mich nicht vor dein Zorngericht.

2. Ich bin voller Angst und Schrecken,
und es stecken
deine Pfeile tief in mir.
Schwer ist deine Hand; gebücket,
schier erdrücket
lieg ich in dem Staub vor dir.

3. Meine Missetaten steigen
hoch und beugen
mein mit Scham bedecktes Haupt;
ihre Last drückt mich darnieder,
meine Glieder
werden aller Kraft beraubt.

4. All mein Wünschen, all mein Hoffen
leg ich offen
und bedecke nichts vor dir;
sind doch Seufzer nicht, noch Sorgen
dir verborgen:
ach Erbarmer, hilf du mir!

5. Offen will ich dir bekennen
und dir nennen
alle meine Missetat.
O wie quält mich jede Sünde,
da ich finde,
wie sie mich zerrüttet hat!

6. Wirst du nicht von allem Bösen
mich erlösen?
Bist du nicht mein Gott, mein Teil?
Eile dann, mir beizustehen,
hör mein Flehen!
Herr, ich warte auf dein Heil.

(Autor: Matthias Jorissen (1739 - 1823))



Guter Gott

zu 1.Timotheus 4,4


1. Guter Gott, wie wunderbar
hast Du uns gesegnet!
Manche Träume wurden wahr,
mancher Weg geebnet.
Doch das Wunderbarste ist, dass Du uns befreitest,
manches früher enge Herz durch die Liebe weitest.
Himmelslohn hältst Du bereit,
willst uns Alles geben.
Dich begrenzt nicht mal die Zeit,
denn Du bist das Leben.

2. Guter Gott, wie segensreich
ist bis heut Dein Reden,
und Dein Wort will uns sogleich
stärken und beleben.
Dort, wo wir am schwächsten sind, bist Du, Gott, am größten.
Du, der Vater, willst Dein Kind heilen lieben trösten.
Himmelslohn hältst Du bereit,
willst uns Alles geben.
Dich begrenzt nicht mal die Zeit,
denn Du bist das Leben.

3. Guter Gott, wie freudenvoll
kann das Leben werden,
wenn wir frei von Angst und Groll,
dieses Reich dann erben.
Nur erahnen können wir, was Du uns bereitet,
und Dein Geist führt uns zu Dir, Liebe uns begleitet.
Himmelslohn hältst Du bereit,
willst uns Alles geben.
Dich begrenzt nicht mal die Zeit,
denn Du bist das Leben.

(Autor: Monika Mühlhaus)

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Hanna

zu 1. Samuel 1


Er kennt ihre Sehnsucht, er kennt ihren Schmerz
Er kann ihr nicht helfen, es bricht ihm das Herz
Sie ist sein Liebstes. Er hat`s ihr gesagt
Die Frucht seiner Liebe, die blieb ihr versagt

Ihr Hoffen und Sehnen, ihr Trachten und Denken
das kennt nur das Ziel sich selbst zu verschenken
Sich selbst zu verschenken in Töchter und Söhnen
Ein Ende bereiten dem Spotten und Höhnen

Die Zeit verweht. Ihr Leben zerinnt
Es bleibt das Verlangen nach einem Kind
Sie zieht mit hinauf zu dem Tempel des Herrn
Sie tut es aus Pflicht, doch ihr Herz, es bleibt fern

Es ist so voll und doch so leer
dem Herrn zu glauben, es fällt ihr sehr schwer
Sie geht in den Tempel. Sie geht ganz allein
Sie möcht mit dem Herrn im Reinen sein

Es fällt ihr nicht leicht dem Herrn zu bekennen
ihm alle ihre Schuld, ihre Sehnsucht zu nennen
In stummen Worten lässt sie es heraus
mit bebenden Lippen schüttet sie es aus

Den Neid und den Hass, den Kummer, die Not
das Wünschen für sich, für die Andern den Tod
Es ist alles raus. Sie wähnt sich am Ende
sie hat es gegeben in Gottes Hände

Dies wird ihr Tag, dies ist ihre Stunde
Gott spricht zu ihr aus Eli`s Munde
Der Gott Israels wird dein Bitten erfüllen
er kennt deinen Hunger, er wird ihn stillen

Und wie er`s gesagt, so hat er`s gemacht
Elkana und Hanna, die haben`s bedacht
Samuel ihr Kind, Gott hat es geschenkt
Der Herr soll es sein, der sein Leben lenkt

Und wieder ziehn sie zum Tempel hinauf
Samuel zu weihen, seines Lebens Lauf
Dem Gott Israels sei die Ehre, der Dank
Das Leben, des Sohnes ihr Lobgesang

(Autor: Manfred Reich)

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Heil ist uns geworden

zu Psalm 27,1


1. Heil ist uns geworden,
das uns neu belebt,
denn Du bist gestorben,
in das Grab gelegt.
Doch Du hast den Tod besiegt,
der uns heute noch bekriegt!
Du, Der wahrhaft auferstand,
und dem Tode Sich entwand,
Du, der HERR, gingst uns voraus,
machst bereit des Vaters Haus.

2. Du hast das gegründet,
was uns wird zum Licht,
und was uns verbindet,
gibt uns Zuversicht.
Denn Du hast den Geist gesandt,
Der nun stärkt das Liebesband.
Du, Der unsichtbar uns lenkt,
und uns diesen Glauben schenkt,
der Dein Reich in Liebe baut,
macht uns hier zu Deiner Braut.

3. Du machst uns zu Erben,
für Dein ewges Reich,
hilfst uns zu erwerben,
was erlöst sogleich.
Denn Dein Geist macht uns ganz frei,
und das Herz von Grund auf neu.
Du, Der wandelt uns zum Licht,
das die Bosheit ganz zerbricht,
wirst zum Ende aller Zeit,
lieben uns in Ewigkeit.

(Autor: Monika Mühlhaus)

  Copyright © by Monika Mühlhaus, www.christliche-gedichte.de
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Heil und Heilung

zu Johannes 5,2-9


Als Jesus einst zum Teich Bethesda kam,
von dem man Wunderdinge überall erzählte,
sah er das Elend: Menschen blind und lahm
nach Heilung suchend von dem, was sie schon lange quälte.

Ein Engel kam, das Wunderwasser zu berühren,
wer dann ins Wasser tauchte, ward gesund!
Doch mancher blieb zurück und konnte langsam sich nur rühren,
versäumte stets die rechte Stund!

So ging‘s auch einem, der schon achtunddreißig Jahre
schwer krank in seinem Elend lag,
nie schaffte er’s in Wasser aus der Kranken Schare
und keiner hörte seine Klag.

Da trat der Herr zu ihm, von seinem Schicksale bewegt.
„Willst Du gesund werden?“, so fragt er ihn.
„Ach Herr, ich habe keinen der mich trägt,
und nie komm ich zum Wunderwasser hin!“

Da sprach der Herr vollmächtig und mit heiligem Erbarmen.
„So nimm hin Dein Bett und gehe fort!“
Der Kranke ward gesund, erhob sich aus der Schar der Armen,
zog glücklich und voll Dank in seinen Heimatort.

So mancher mag hier nur ein schönes Märchen lesen.
Lasst es doch in der alten Bibel ruhn!
Das war bestimmt nicht so gewesen!
Kann Jesus auch noch heute Wunder tun?

Ja, Gottes Allmacht bleibt erhalten,
in Jesus Christus, unserem Herrn!
Wer glaubend um sich schaut, der sieht sein wundertätig Walten
und folget Christi heilend Worten gern!

(Autor: Johannes Kandel)

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Herr Jesu Christ, mein höchstes Gut

zu Psalm 73, 23 - 28


1. Herr Jesu Christ, mein höchstes Gut,
mein Seelenschatz, mein Herzensmut
und aller Sinne Freude,
ich bleibe dennoch stets an dir;
so ist auch nichts, das dich von mir
und unsre Liebe scheide.
Du machst mir deinen Wege bekannt,
hälst mich bei meiner rechten Hand,
regierst und führst den Lebenslauf
und hilfest meiner Schwachheit auf.
Herr Jesu Christ, du bist mein Licht,
du bist mein Licht; ich folge dir,
so irr ich nicht.

2. Du leitest mich nach deinem Rat,
der andres nicht beschlossen hat,
als was mir Segen bringet.
geht’s gleich zu Zeiten wunderlich,
s weiß ich dennoch, daß durch dich
der Ausgang wohl gelinget.
Nach hartem Tritt auf rauher Bahn
nimmst du mich dort mit Ehren an,
wo mich vor deinem Thron
erfreut die Krone der Gerechtigkeit.
Herr Jesu Christ, ach mit Begier,
ach mit Begier wünsch ich zu sein,
mein Gott bei dir.

3. Mein Alles ist auf dich gericht;
hab ich nur dich, so frag ich nicht
nach Himmel und nach Erden.
denn wär der Himmel ohne dich,
so könnte keine Lust für mich
in tausend Himmeln werden.
Wärst du nicht schon auf Erden mein,
möcht ich auch nicht auf Erden sein,
denn auch die ganze weite Welt
hat nichts, das mir wie du gefällt.
Herr Jesu Christ, wo du nicht bist,
wo du nicht bist, ist nichts,
das mir erfreulich ist.

3. Und sollte mir durch Kreuz und Not,
durch Marter, durch Gewalt und Tod
auch Seel und Leib verschmachten,
bis alles wird, wenns auch noch mehr,
ja gar wie eine Hölle wär,
mein Glaube doch nichts achten.
Du bist und bleibest doch mein Heil
und meines Herzens Trost und Teil;
so wird und muß durch dich allein
auch Leib und Seele selig sein.
Herr Jesu Christ, ich hoffe fest,
ich hoffe fest, daß deine Kraft
mich nicht verläßt.

4. Drum halt ich mich getrost zu dir,
du aber hältst dich auch zu mir,
und das ist meine Freude.
Ich setze meine Zuversicht auf dich,
mein Fels, der nicht zerbricht,
in Freud und auch im Leide.
Dein Tun soll alles und allein
in meinem Herz und Munde sein,
bis ich dich kann mit Augen sehn.
Ach möchte solches bad geschehn!
Herr Jesu Christ, ich warte drauf,
ich warte drauf, komm, komm,
mein Schatz, und nimm mich auf.

(Autor: Erdmann Neumeister (1671 - 1756))



Herr Jesu, Licht der Heiden

zu Lukas 2,22-40


1. Herr Jesu, Licht der Heiden,
der Frommen Schatz und Lieb,
wir kommen jetzt mit Freuden
durch deines Geistes Trieb
in diesen deinen Tempel
und suchen mit Begier
nach Simeons Exempel
dich großen Gott allhier.

2. Du wirst von uns gefunden,
o Herr, an jedem Ort,
dahin du dich verbunden
durch dein Verheißungswort,
vergönnst noch heutzutage,
dass man dich gleicherweis
auf Glaubensarmen trage
wie hier der fromme Greis.

3. Sei unser Glanz und Wonne,
ein helles Licht in Pein,
in Schrecken unsre Sonne,
im Kreuz ein Gnadenschein,
in Zagheit Glut und Feuer,
in Not ein Freudenstrahl;
in Krankheit ein Befreier,
ein Stern in Todesqual!

4. Herr, lass auch uns gelingen,
dass einst wie Simeon
ein jeder Christ kann singen
den schönen Schwanenton:
„Mir werden nun mit Frieden
mein Augen zugedrückt,
nachdem ich schon hienieden
dein Heiland hab erblickt“

5. Ja, ja, ich hab im Glauben,
mein Jesu, dich geschaut;
kein Feind kann dich mir rauben,
wie heftig er auch dräut.
Ich wohn in deinem Herzen
und in dem meinen du;
uns scheiden keine Schmerzen,
kein Angst, kein Tod dazu.

6. Hier blickst du zwar die Deinen
oft streng und strafend an,
dass ich vor Angst und Weinen
dich nicht erkennen kann;
dort aber wird’s geschehen,
dass ich von Angesicht
zu Angesicht soll sehen
dein immer klares Licht.

(Autor: Johann Franck (1618 - 1677))



Herr, allwissend und allsehend!

zu Psalm 139


1. Herr, allwissend und allsehend!
Deiner Welt unendlich nah!
Vor dir bin ich stehend, gehend;
sitz´ ich wo, so bist du da.
all´ mein Denken, all´ mein Sorgen,
so geheim, so schwach es sei,
steht vor dir entdeckt und frei;
nichts ist deinem Blick verborgen.
du bist ringsher stets um mich,
waltend, nah und väterlich.

2. Jeden Weg, den ich nur mache,
jedes Wort, das aus mir fließt,
wo ich fürchte, hoffe, lache,
wo mein Auge Tränen gießt, –
wo ich voll erhitzen Blutes Will,
was ich nicht wollen soll,
wo ich, guter Triebe voll,
dankbar, eifrig, frohen Mutes
deinem Tempel walle zu:
Alles das durchschauest du.

3. Ja, du schaffst, was ich beginne,
und du gibst mir´s an die Hand.
wo ich etwas Gut´s ersinne,
ist´s gewiss nicht mein Verstand.
Was ich heut´ und morgen richte,
es sei wichtig oder klein,
leitest du, Herr, weislich ein;
meinen Rat machst du zunichte;
daß ich weiche nicht von dir,
hältst du deine Hand ob mir.

4. Deine Weisheit zu ergründen,
reicht mein blöder Witz nicht hin;
deines Walten Spur zu finden,
ist zu hoch für meinen Sinn.
Deine Nähe, deine Ferne,
Deine Größe, die die Welt,
denkt, schafft, trägt, bewegt, erhält,
ist, je mehr ich forsch´ und lerne,
einem armen Erdenkloß,
viel zu mächtig, viel zu groß.

5. Führ´ ich durch des Himmels Breiten,
auf der Sterne fernster Bahn;
zög´ ich durch der Länder Weiten,
wie ein Mensch nur laufen kann:
Flög´ ich mir des Adlers Flügeln
dorthin, wo der Morgen glüht,
zu den goldbeglänzten Hügeln:
Stieg´ ich gar der Hölle zu
und dem Grab: auch da bist du!

6. Ging´ ich zu den öden Haiden,
in die Wüsten, übers´s Meer:
Du, Herr, würdest mich begleiten,
zögest neben mir daher.
Spräch´ ich: Dunkel soll mich decken!
Ist die Nacht vor dir nicht Tag?
Wer vor deinem Auge mag
sich in Finsternis verstecken?
Meines Herzens tiefster Grund,
meine Nieren sind dir kund. –

7. Als mein Geist noch nicht gewesen,
als ich gab noch keinen Ton,
hat dein Herz mich schon erlesen,
mich dein Aug´ gesehen schon.
Mein Gebein, dir unverborgen,
da ich tief im Finstern lag,
wo kein Aug´ hinschauen mag,
wolltest heimlich zu besorgen.
Künstlich hast du mich gemacht,
treulich hast du mich bedacht.

8. Als ich lag im Mutterleib,
zogest du mich in die Welt;
hast, daß ich auf Erden bleibe,
Herberg´ liebend mir bestellt.
Alle meine Lebenstage,
bis zur letzten, finstern Nacht,
hast du, Herr, schon längst durchdacht,
alle Lust und alle Plage,
jeder Schickung Ort und Zeit
bis zum Ziel der Ewigkeit.

9. Deine Werke, Herr, sind wichtig,
jedes, dem dein Machtwort rief!
Deiner Weisheit Gang ist richtig,
reich und scharf, genau und tief.
O wie zärtliche Gedanken,
liebend, schonend, väterlich,
wendest du, mein Gott auf mich,
ohne Maß und ohne Schranken!
Dies erwäg´ ich in der Nacht,
denk´ es, wenn der Tag erwacht.

10. Deine Feinde, Gott der Götter,
die dich und dein Werk nicht sehn, –
lasse die verstockten Spötter bald,
o Herr, zu Grunde geh´n!
Wenn sie deine Huld nicht spüren,
wenn, von Treu und Demut los,
nur an Stolz und Bosheit groß
sie dein armes Volk verführen:
Herr, dann treibe sie dahin,
wie ich ihnen feindlich bin!

11. Gott, du kennest mich von innen,
ach erforsche mächtig mich!
Prüfe all mein Tun und Sinnen,
ob ich fürcht´ und liebe dich?
Findest du so manche Blöße,
und mich nicht getreu genug.
Noch nicht frei von Selbstbetrug,
noch in Selbstsucht blind und böse:
O dann wende mich noch heut´
auf den Weg der Seligkeit.

(Autor: Johann Adam Lehmus (1707 - 1788))



Herr, dein Name steht über alle Namen

zu Jesaja 9, 5-6


Herr, dein Name steht über alle Namen.
Dein Name ist Wunderbar,
dein Name ist Wunderbar,
dein Name ist Rat, Kraft und Held,
Friedefürst, Ewigvater, Friedefürst.
Auf das deine Herrlichkeit groß werde,
groß werde in deinem Reich
und du es zurichtest und stärkst
mit Gericht und Gerechtigkeit,
mit Gerechtigkeit.

(Autor: Gerhard A. Spingath)

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Herr, der du vormals hast dein Land

zu Psalm 85


1. Herr, der du vormals hast dein Land
mit Gnaden angeblicket
und des gefangnen Volkes Band
gelöst und es erquicket,
der du die Sünd und Missetat,
die es zuvor begangen hat,
hast väterlich verziehen:

2. Willst du, o Vater, uns denn nicht
nun einmal wieder laben?
Und sollen wir an deinem Licht
nicht wieder Freude haben?
Ach gieß aus deines Himmels Haus,
Herr, deine Güt und Segen aus
auf uns und unsre Häuser.

3. Ach daß ich hören sollt das Wort
erschallen bald auf Erden,
dass Friede sollt an allem Ort,
wo Christen wohnen, werden!
Ach dass uns doch Gott sagte zu
des Krieges Schluss, der Waffen Ruh
und alles Unglücks Ende!

4. Ach dass doch diese böse Zeit
bald wiche guten Tagen,
damit wir in dem großen Leid
nicht möchten ganz verzagen!
Doch ist ja Gottes Hilfe nah,
und seine Gnade stehet da
all denen, die ihn fürchten.

5. Wenn wir nur fromm sind, wird sich Gott
schon wieder zu uns wenden,
den Krieg und alle andre Not
nach Wunsch und also enden,
dass seine Ehr in unserm Land
und allenthalben werd erkannt,
ja stetig bei uns wohne.

6. Die Güt und Treue werden schön
einander grüßen müssen;
Gerechtigkeit wird einhergehn,
und Friede wird sie küssen;
die Treue wird mit Lust und Freud
auf Erden blühn, Gerechtigkeit
wird von dem Himmel schauen.

7. Der Herr wird uns viel Gutes tun,
das Land wird Früchte geben,
und die in seinem Schoße ruhn,
die werden davon leben;
Gerechtigkeit wird dennoch stehn
und stets in vollem Schwange gehn
zur Ehre seines Namens.

(Autor: Paul Gerhardt (1607 - 1676))



HERR, Dich loben alle Engel

zu Psalm 148


HERR, Dich loben alle Engel.
HERR, Dich lobt des Himmels Heer.
HERR, Dich loben Mond und Sterne
und das weiße Wolkenmeer.

HERR, Dich loben Feuer, Hagel,
Schnee und Nebel, Wind und Sturm.
HERR, Dich loben Berg und Hügel,
Bäume, Sträucher, Vieh und Wurm.

Alle Menschen sollen loben
Dich, der Du das Leben gibst,
Arme, Reiche, Alte, Junge,
alle Menschen, die Du liebst.

(Autor: Lothar Gassmann)

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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

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Wer kennt heute noch den Namen "George Whitefield" (1714-1770)? Dabei schenkte Gott die wohl größten Erweckungen in der englischsprachigen Welt unter seiner Verkündigung!
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George Whitefield - Ein Mann der Demut und ein Erwecker Englands und Amerikas

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