Bekehrung / Umkehr

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.05.2024

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Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Jesus sprach: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, dass durch den Mund Gottes geht.

Matthäus 4,4

Jesus widerstand dem Versucher ganz klar,
denn mit dem Wort Gottes war er unangreifbar.
Jesus sagt: Ich bin das Brot des Lebens.
Wer mein Wort hält, lebt nicht vergebens!
Gottes Gabe hält Leib und Seele zusammen
und lässt unsere Herzen für IHN entflammen.

Frage: Hast Du die Wirksamkeit des Wortes Gottes schon erfahren, als Du z.B. als Christ angegriffen wurdest?

Zum Nachdenken: Jesus erfülle Dein ganzes Sein, denn auch Du lebst nicht vom Brot allein!
Brot für den Körper, Gotteswort für die Seele: Gott will nicht, dass Dir irgendetwas fehle.
Darum lebe jeden Tag bewusst mit Gottes Rat, es bewahrt Dich in Anfechtungen, in der Tat!

Sünde, Selbstprüfung, Buße/Umkehr/Bekehrung, Beichte

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Inhalt

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11 September 2001



11. September 2001

Foto: Brunhilde Rusch



Ihr Menschen, tut Buße und beugt euch vor Ihm,
wacht auf, alle Menschen der Welt!
Wie Sodom, Gomorra, sind die Zeiten so schlimm,
was nützt uns Lust, Reichtum und Geld?

Lang genug wurde Gott verachtet, verlacht,
in Frage gestellt, dass Er lebt.
Was hat die Gottlosigkeit gebracht,
Gewalt, Terror erschüttern die Erde, sie bebt.

Wacht doch auf, ihr Christen, der Tag, er ist nah,
Gnade verändert sich dann in Gericht.
Was am 11. September in Amerika geschah,
bleibt für uns ohne Folgen nicht.

Erhebt eure Stimme, es ist höchste Zeit,
der Welt Heiland kehrt bald zurück.
Von Herzen zu Ihm betet, fastet und schreit,
dass Er uns bewahrt vor Krieg und Unglück!

(Autor: Brunhilde Rusch)

  Copyright © by Brunhilde Rusch, www.christliche-gedichte.de



Ach Gott und Herr, wie groß und schwer

zu Psalm 40,13


1. Ach Gott und Herr,
wie groß und schwer
sind mein begangne Sünden!
Da ist niemand,
der helfen kann,
auf dieser Welt zu finden.

2. Lief ich gleich weit
zu dieser Zeit
bis an der Erde Enden,
wollt ledig sein
des Kreuzes mein,
würd ich doch nicht wenden.

3. Zu dir flieh ich;
verstoß mich nicht,
wie ich's wohl hab verdienet!
Ach Gott, zürn nicht,
geh nicht ins G'richt,
dein Sohn hat mich versühnet.

4. Gib, Herr, Geduld,
vergiss die Schuld,
schaff ein gehorsam Herze,
dass ich nur nicht,
wie's wohl geschicht,
murrend mein Heil verscherze.

5. Handle mit mir,
wie's dünket dir,
durch Gnade will ich leiden;
nur wollst du mich
nicht ewiglich
mein Gott, dort von dir scheiden.

(Autor: Martin Rutilius (1551 - 1618))



Ach Gott, es hat mich ganz verderbt


1. Ach Gott, es hat mich ganz verderbt
der Aussatz meiner Sünden,
die mir von Adam angeerbt;
wo soll ich Rettung finden?
Es ist mein Elend viel zu groß,
es liegt vor Deinen Augen bloß,
wie tief mein Herz verdorben.

2. Es ist verdorben mein Verstand,
mit Finsternis umhüllet;
der Will´ ist von Dir abgewandt,
mit Selbstsucht angefüllet,
und die Begierden sind geneigt,
die Lust, die aus dem Herzen steigt,
im Werke zu vollbringen.

3. Wer kann aussprechen solchen Gräul,
der Seel´ und Leib beflecket?
Wer macht uns von der Seuche heil,
die uns hat angestecket?
Der sichre Mensch bedenkt das nicht,
es mangelt ihm an Sinn und Licht,
er denkt nicht ans Genesen.

4. Ich aber komm´ in wahrer Reu´,
und bitte Dich von Herzen;
o Jesu, mache Du mich frei
von meinen Sündenschmerzen,
von dem, was mich bisher beschwert,
und meine Lebenskraft verzehrt!
Sonst muss ich untersinken.

5. Wen soll ich anders rufen an,
als Dich mein Heil und Leben?
Du bist allein der rechte Mann,
der mir kann Rettung geben.
Durch Deine Wunden werd´ ich rein,
durch Dich nur kann ich selig sein,
und froh vor Gott erscheinen.

6. Du weißt, o Jesu, meine Not;
Du kannst, nach Deinem Willen,
vertilgen meinen Seelentod,
und allen Jammer stillen.
Ja, Herr, Du willst ich traue fest,
dass Du mich nicht in Angst verlässt!
Du heiß´st und bist ja Jesus.

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Ach Herr, Dir ist bewusst

zu 1.Johannes 1,9



1. Ach Herr, Dir ist bewusst
die innre böse Lust,
die Quelle meiner Sünden,
die niemals zu ergründen,
der Same der stets bleibet,
und böse Früchte treibet.

2. Des Fleisches Werk bricht oft
aus Licht vor unverhofft;
der Zunder wird zu Flammen,
die ewig uns verdammen.
Ich seh´an mir und merke
des Falles Sinn und Werke.

3. Des bösen Herzens Grund
regiert den Leib, den Mund,
die Augen, Füße, Hände,
dass ich sein Werk vollende.
Das Dichten und das Trachten
der Seel´ ist: Gott verachten.

4. Mein Schöpfer, wider Dich,
den Nächsten, und auch mich,
hab ich oft misshandelt,
bin oft den Weg gewandelt,
der mich von Dir gewendet,
und in der Qual sich endet.

5. Doch wie will ich die Zahl
der Sünden allzumal,
in meinem Fleisch und Blute
und das versäumte Gute
nach jeder Art erzählen?
Wer weiß, wie oft wir fehlen!

6. Ein jegliches Gebot
verklaget, flucht und droht,
weil, ach, so oft dawider
mein Herz und meine Glieder
gedacht, getan, gesprochen,
und Deinen Bund gebrochen.

7. Ach, Herr, vergib es mir!
Ich wende mich zu Dir!
Ich kann die Schuld nicht zählen,
doch will ich nichts verhehlen;
denn Du kannst hell erkennen,
was wir verborgen nennen.

8. Doch Du mein Jesu, hast
die mir zu schwere Last
der Schuld auf Dich genommen,
Du bist für mich gekommen.
So komm´ ich denn beladen
zur Fülle Deiner Gnaden.

9. Ist auch der Sünde Joch
schon mächtig, so ist doch
die Gnade, die mich liebet,
und Christi Fülle giebet,
weit mächt´ger, mir das Leben
durch Christi Kraft zu geben.

10. Wie nun des Fleisches Macht
zuvor ihr Werk vollbracht,
so soll des Geistes Stärke,
in mir, die guten Werke
getreulich zu vollbringen,
des Fleisches Macht bezwingen.

11. Herr, gib mir Deinen Geist,
der fruchtbar sich beweist,
der niemals müßig bleibet,
der mich zum Guten treibet,
den Jesus mir gesendet,
der anfängt und vollendet!

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Ach, wie hab´ ich einst das Leben


1. Ach, wie hab' ich einst das Leben
für den Herrn mir schwer gedacht,
weil es galt, daranzugeben,
was der Welt Vergnügen macht.
Und nun hab' ich längst gefunden,
wie sich's leicht und selig geht:
wenn, vom Joche losgebunden,
man mit Gott im Bunde steht.

2. Seit ich völlig mit dem alten,
wirren Sündenleben brach,
kann mit Gottes Hilf ich halten,
was ich zagend Ihm versprach.
Nicht geführt nur, nein, getragen
hat Sein starker Arm mich oft.
Mit Ihm ward mir das Entsagen
leichter, als ich's je gehofft.

3. Wahrlich, die der Sünde starben,
finden seligen Genuss.
Denn der Herr lässt keinen darben;
bei dem Herrn ist Überfluss.
Der die Fesseln hieß zerspringen,
öffnet dann die Siegeshand.
Danken, jauchzen und lobsingen
muss, wer diesen Retter fand!

4. Herr, mein Sehnen, mein Verlangen
sich in eins zusammenfasst:
fester stets an Dir zu hangen,
der Du mich gerettet hast.
Meine Seele ist genesen,
denn ich habe Dich geseh'n.
Lass nun auch vom alten Wesen
jeden Rest an mir vergeh'n!

(Autor: Johanna Meyer (1851 - 1921))



Allein zu dir, Herr Jesu Christ


1. Allein zu dir, Herr Jesu Christ,
mein Hoffnung steht auf Erden.
Ich weiß, dass du mein Tröster bist,
kein Trost mag mir sonst werden.
Von Anbeginn ist nichts erkorn,
auf Erden ward kein Mensch geborn,
der mir aus Nöten helfen kann;
ich ruf dich an,
zu dem ich mein Vertrauen han.

2. Mein Sünd' sind schwer und übergroß
und reuen mich von Herzen;
derselben mach mich frei und los
durch deinen Tod und Schmerzen;
und zeige deinem Vater an,
dass du hast g'nug für mich getan,
so werd ich los der Sünden Last.
Erhalt mich fest,
in dem, was du versprochen hast.

3. Gib mir durch dein Barmherzigkeit
den wahren Christenglauben,
auf dass ich deine Gütigkeit
mög inniglich anschauen,
vor allen Dingen lieben dich
und meinen Nächsten gleich wie mich.
Am letzten End dein Hilf mir send,
damit behänd
des Teufels List sich von mir wend.

(Autor: Konrad Hubert (1507 - 1577))



Alles Leben hier auf Erden


Alles Leben hier auf Erden, gibt uns Zeugnis Deiner Macht.
Alles hast' in Lieb' erschaffen, vollkommen ist, was Du erdacht.

Hast mit Freiheit uns beschenket, bewahret Grenzen, setzt Dein Wort.
Doch wir wollen uns nicht beugen, drum gibt's Kriege, Hass und Mord.

Mit Gewalt kann man nicht ändern, dass zum Frieden kommt die Welt.
Erst wenn Menschen ehren den Schöpfer, Frieden wohnt im Erdenzelt.

Grenzenlos, der Mensch will leben, zu Gottes Ehre nichts gereicht.
Nächstenliebe wollen nicht geben, Herz aus Stein sich nicht erweicht.

Unsre Erde stirbt an Selbstsucht, ausgebeutet bis zum Tod
Tiere, Menschen, Pflanzen, Wasser ,Luft vergiftet, Hungersnot.

Unsere Sünde macht zunichte, was einst Gott, der Schöpfer, schuf.
Blind und taub sind Seinem Worte, hören nicht des Geistes Ruf.

Kehret um vom falschen Wege, nur in Christus sind wir frei.
Nur durch Ihn kann es gelingen , hört doch Gottes Rettungsschrei.

Gottes Liebe wird getreten, Barmherzigkeit mit Spott verlacht.
Losgelöst von Seinem Segen, gefangen in der Sünde Macht.

Satan kämpft auf dieser Erde, alles Gute ist sein Feind.
Gotteskind will er vernichten, bis die Sonne nicht mehr scheint.

(Autor: B. P. Lewicki)

  Copyright © by B. P. Lewicki, www.christliche-gedichte.de



Als ich noch Gottes Feindin war


Als ich noch Gottes Feindin war,
fern von Ihm, der Welt ganz nah,
suchte ich den Lebenssinn
und Glück im irdischen Gewinn.

Alles soll um mich sich drehen,
das was ich will nur geschehn,
doch Egoismus und viel Streit
kennt keine Geborgenheit.

So fing mein Herz an zu verzagen,
konnte diese Last nicht tragen,
sollte Gott doch wirklich sein?
Und lässt ER sich auf mich ein?

Nie kann ich vor IHM bestehen,
sondern werde untergehen,
doch dann machte Gott mir klar
was auf Golgatha geschah.

Als ER dort am Kreuz erblich,
starb der Heiland auch für mich.
Längst schon hat Gott mich gekannt,
vor IHM bin ich weggerannt.

ER hat mir die Schuld genommen,
ehe ich zur Welt gekommen.
Reingewaschen durch Sein Blut,
weiß ich nun wird alles gut.

Endlich bin ich wirklich frei,
Jesus DU machst mich ganz neu.

(Autor: Gabriele Brand)

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Angst


Angst ist etwas, was du kennst,
aber nicht beim Namen nennst.
Angst schnürt dir die Kehle zu
und lässt dir gar keine Ruh.

Angst vor Krieg, Not und Gefahr.
Angst, die lebt und die ist da.
Angst, die bindet eng dich ein.
Angst, die ist ja so gemein.

Angst, die lenkt und die da spricht:
Lass das sein, das kannst du nicht.
Machst ja eh alles verkehrt.
Du hast das ja nicht gelernt.

Darum ruf Ihn an, den Herrn.
Glaub daran, Er hilft dir gern.
Er befreit von deinem Schmerz
und bringt Ruhe in dein Herz.

Jesus möcht ein Freund dir sein.
Ja, Er lässt dich nicht allein.
Dann Er deinen Weg mitgeht.
Folge Ihm, eh es zu spät.

Sage Ihm, was dich bedrückt.
Er ist es, der dich beglückt.
Denn Er lebt für alle Zeit
Heute und in Ewigkeit.

(Autor: Ulrike Pestner)

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Atheismus und Glaube


(wahre Geschichte)

Zur sowjetischen Zeit hat geherrscht Atheismus,
Der Glaube an Gott war verboten total.
Man strebte erreichen das Ziel - Kommunismus,
Und Lenin für viele war das Ideal.

Doch Gott hat auch damals die Gnade erwiesen,
Hat Sonne und Regen auf alle geschickt,
Gesucht die Verwundeten und die Verirrten,
Gewartet, bis jemand zum Heiland aufblickt.

Es war eine schwierige Zeit nach dem Weltkrieg,
Nach Taschkent wurd‘ Polina aus Russland gesandt.
Sehr schwer für die zärtliche Frau war der Einstieg
In das Leben und Arbeit im anderen Land.

Nach Ehe und Kindern Polina sich sehnte,
Einen liebenden Mann traf Polina dort nicht,
Einen Sohn dann gebar sie für sich außer Ehe,
Dass es Sünde vor Gott ist - das wusste sie nicht.

Zusätzliche Lasten nahm sie auf die Schulter,
Allein für den Sohn musste sorgen sie jetzt,
Sie hoffte für 's Kind, es wird glücklich und munter,
Dass dem dürftigen Leben ein Ende sie setzt.

Der Sohn ist gewachsen und ging schon zur Schule,
Hat mit gutem Erfolg seine Mutter erfreut,
Mit dem Sohn war Polina zufrieden und glücklich,
Mit Liebe und Freude hat sie ihn betreut.

Es eilte die Zeit und Polina mit vierzig,
Hat vom sündigen Weg sich zu Jesus bekehrt,
Legte ab ihre Sünden zu des Heilandes Füßen,
Und alles im Leben wurde Jesus ihr wert.

Sie ging zur Versammlung, hat für Sascha gebetet,
Am Sonntag zum Gottesdienst nahm sie ihn mit.
Oft hat Sascha gelesen von Mose, von Jesus,
Wie David den Goliat mit dem Stein hat besiegt.

Der Mama hat Sascha gestellt viele Fragen,
Und sie hat mit Liebe geantwortet ihm,
Gebetet zu Gott, dass Er helfe ihr tragen
Die Sorgen um Sascha, sie hoffte auf Ihn.

Die Zeit verging schnell und der Sohn wurde älter,
Ganz andere Ziele ihn haben gelockt,
Atheismus in Schulen doch immer noch herrschte,
Man wurde verspottet wegen Glauben an Gott.

Erfolgreich hat Sascha die Schule beendet,
Fing an eine Lehre im Mehlkombinat,
Dafür seine Gaben und Kräfte verwendet,
Das sahen die Lehrer, beschlossen im Rat:

Für die Bildung nach Moskau ihn zu versetzen,
Damit er dort höhere Stufe bekommt.
Neue eröffneten sich für ihn Grenzen,
So hat sich für Sascha der Umzug gelohnt.

Heimisch zu werden geling ‘s ihm allmählig,
Die Arbeitskollegen hat er kennengelernt.
An Mama er dachte, an ihr schweres Leben,
Ein besseres Leben er für sich begehrt.

Im Praktikum lernte die Lena er kennen,
Abschreckend für ihn war die Stellung von ihr:
Kommunistische-Jugendverbands-Sekretärin!
Sie ist gegen Gott! Lenins Zeichen - ihr Zier!

Obwohl Sascha scheute sich vor der Beziehung,
Doch hatten die Augen sie ständig gesucht.
Genauso auch Lena (mit guter Erziehung),
Hat vorsichtig sprechen mit ihm oft versucht.

Verliebt haben sich in einander die Beiden,
In der Freizeit zusammen spaziert durch die Stadt.
Vom Glauben der Mutter, der Baptistengemeinde
Der Lena erzählen hat Sascha gewagt.

Bald feierten sie mit der Jugend die Hochzeit,
Nach Abschluss der Lehre kamen sie nach Taschkent.
Sie lebten zuerst in der Wohnung der Mutter,
Dann kam auch fürs eigene Haus der Moment.

Polina hat ständig gesprochen vom Glauben,
Von Gott und Vergebung der Lena erzählt.
Doch Lena erwiderte - sie würde erst glauben,
Wenn von Gott sie im Leben ein Wunder erlebt.

Ein Kind sollte Lena in Kürze bekommen.
Sie sprach mit Polina vom künftigen Kind:
Mit kürzerem Bein in die Welt soll es kommen,
Und Gott soll das Beinchen dann heilen geschwind!

Polina war traurig und nach einem Weilchen
Ihre Enkelin Katja erblickte die Welt,
Wie Lena geweissagt: mit kürzerem Beinchen,
Dysplasie – wurd‘ dem Kind Diagnose gestellt.

Der Arzt sagte Lena: „Das Mädchen wird hinken.“
Massage verschrieb er für längere Zeit,
Plötzlich hatte sich Lena an ihre Worte erinnert:
Sie hatte das Schlimme ja selbst "prophezeit"!

Lena wollte nicht trüben die Freude von Sascha,
Deshalb hat sie ihm von dem Leid nichts gesagt,
Sie brachte das Kind jeden Tag zu Massage,
Den Arzt, ob es besser wird, immer gefragt.

Ein Erfolg von Massage ist nicht eingetreten,
Es blutete, schmerzte bei Lena das Herz.
Sie hat sich entschieden mit Sascha zu reden,
Erzählen, wie frech sie mit Gott hat gescherzt.

Zu der Mutter am Abend sind sie alle gefahren,
Vom kürzeren Beinchen der Oma erzählt,
Sie weinten vor Gott und um Heilung Ihn baten,
Und haben auf Jesus ihren Kummer gelegt.

Am Sonntag sind alle zur Kirche gefahren,
Dort wurde gefeiert das Erntedankfest,
Der Geist hat gesprochen zu den Herzen des Paares:
Die Sünden bestraft Gott, denn Er ist gerecht!

Sie haben bekehrt sich, bereut ihre Sünden,
Alle Sünden und Sorgen zu Jesus gebracht,
Vergebung bekommen durch des Heilandes Wunden,
Für die Liebe und Gnade Jesus Christus gedankt.

Mit Gott und Gemeinde Gemeinschaft sie suchten,
Und wurden auf Jesus in Kürze getauft.
Mit Freude den Gottesdienst oft sie besuchten,
Bekamen im Leid jetzt von Gott Trost und Kraft.

Fürs Kind alle beteten, um die Genesung,
Die Hoffnung sie warfen alleine auf Gott.
Die Ärzte berichteten: 's gibt keine Lösung,
Von allem Bemühen ist gar kein Erfolg

Neun Monate alt fing das Kind an zu krabbeln,
Es freuten sich alle über diesen Erfolg.
Beim Zusehen wollten die Eltern gern glauben,
Geheilt sei das Beinchen, wie wären sie froh!

Zum Arzt eines Tages sie brachten Katjuscha,
Der Arzt hat sehr lange das Kind untersucht.
Er glaubte es nicht, es geschah wohl ein Wunder:
Das Bein ist gewachsen, es war nicht mehr kurz!

Es jubelten alle vor Glück und vor Freude,
Dass Gott so ein Wunder hat ihnen getan!
Sie beugten die Knie vor Gott und Ihn lobten,
Dass Er noch in Gnade die Sünder nimmt an!

Die Bedingung von Lena musste Gott nicht erfüllen,
Doch Er hat sie erfüllt und Genesung geschenkt,
Doch nicht nur des Leibes - Genesung der Seelen!
Lob, Ehre und Preis, dass Er Seelen erweckt!

(Autor: Rosa Teiwald)

  Copyright © by Rosa Teiwald, www.christliche-gedichte.de
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Auf Deinen Ruf, o Herr


1. Auf Deinen Ruf, o Herr!
tret' ich vor Dich allda
und suche Heil in Deinem Blut,
das floss auf Golgatha.

Chor:
Ich komme jetzt zu Dir,
o Herr, tritt Du mir nah',
und wasche mich in Deinem Blut,
das floss auf Golgatha!

2. Weil ich so elend bin,
willst Du mein alles sein,
Dein Blut macht mich aufs völligste
von jedem Flecken rein.

3. Dein Wort verheißt mir klar
der Liebe volles Heil,
dass Friede, Freud' und Zuversicht
sei'n stets mein Segensteil.

4. Vollführen willst Du ja
Dein Gnadenwerk in mir,
dass ich mit festem Herzen hang'
nur ganz allein an Dir!

5. Dein Geist bezeugt es auch,
dass, was wir gläubig flehn,
nach der Verheißung treu und wahr
an uns soll ganz geschehn.

6. Heil Dir, o Gottessohn!
Heil Dir, Du hast vollbracht!
Heil Dir für Dein Erlösungsblut,
das völlig selig macht!

(Autor: Lewis Hartsough, Übers. Ernst Heinrich Gebhardt)



Auf welchem Weg bist du?


Auf welchem Weg bist du, mein Freund?
Die Frage ist sehr wichtig heut.
Das Leben wird ganz schnell vergeh‘n,
Wo wirst du dann am Ende steh‘n?

Es gibt den leichten, breiten Weg
Und viele Menschen darauf geh'n,
Vom Seelenfeind verlockt, verführt,
Doch ins Verderben dieser führt!

Es gibt auch einen zweiten Weg,
Den Jesus Christus hat gelegt.
Ihn unser Elend hat gerührt,
Darum zu Gott uns Jesus führt.

Und einen dritten gibt es nicht!
Nur ein Weg führt zum Himmelslicht!
Der Weg ist dornig, schwer und steil,
Doch nur der einer führt zum Heil!

Den Weg geht mit uns unser Herr,
Der gnädig, liebevoll ist sehr!
Er hilft den Weg uns sicher geh‘n
Und in dem Kampf hilft Er besteh‘n!

Auf welchem Weg bist du, mein Freund?
Es gibt nichts Wichtigeres heut,
Als sich mit Gott, dem Herrn versöhnen!
O, tu es, Freund! Es wird sich lohnen!

(Autor: Rosa Teiwald)

  Copyright © by Rosa Teiwald, www.christliche-gedichte.de
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Auferstanden aus Ruinen


Auferstanden aus Ruinen
Gott zur Ehre neu geboren.
Diese Burg darf wieder Leben
errettet wird, was war verloren.

Lebenszentrum ist uns Christus
Seinem Vorbild eifert nach.
Helft den Menschen, die in Nöten
Gottes Segen liegt nicht brach.

Gottes Wille sei uns heilig
so wie Christus hat's gezeigt.
Hat sich selber hingegeben
ein Christ ist nicht, wer dies verschweigt,

Gesetze schützen nicht das Leben
getötet wird so mancher Spross.
Welche Schuld drückt dann die Seele
verrostet bald das Herzensschloss.

Frauen, wenn euch quält Gewissen
lasst nicht zu, was man euch rät.
Treibt nicht ab des Schöpfers Segen
wenn es vollbracht, dann ist's zu spät.

Ruft zu Jesus in den Nöten
Er allein weiß guten Rat.
Bekennet Gott all eure Sünden
Er vergibt euch jede Tat.

Gott stellt Helfer euch zur Seite
hilft auch gern aus Geldesnot.
Euer Kind es wird gedeihen
niemals fehlt ein Stückchen Brot.

Auch junge Menschen aus den Heimen
finden hier ein warmes Nest.
Wohl geborgen kann hier reifen
bis im Leben selbst man fest.

Möge unser Vater segnen
alle, die hier suchen Hilf.
Gern wird Er den Weg bereiten
aus Morast und Sündenschilf.

Gebe Gott uns Kraft zu Handeln
alles diene Ihm zur Ehr.
Durch Seine Liebe darfst du wandeln
wirst schwimmen gern im Lebensmeer.

(Autor: B. P. Lewicki)

  Copyright © by B. P. Lewicki, www.christliche-gedichte.de



Aus tiefer Not lasst uns zu Gott

zu Psalm 34,18


1. Aus tiefer Not lasst uns zu Gott
von ganzem Herzen schreien,
bitten, dass er aus seiner Gnad
uns woll vom Übel befreien
und alle Sünd und Missetat,
die unser Fleisch begangen hat,
als Vater uns verzeihen.

2. O Gott und Vater, sieh doch an
uns Arme und Elenden;
die wir sehr übel han getan
mit Herzen, Mund und Händen;
verleih uns, dass wir Buße tun
und sie in Christus, deinem Sohn,
zur Seligkeit vollenden.

3. Zwar unsre Schuld ist groß und schwer,
von uns nicht auszurechnen;
doch dein Barmherzigkeit ist mehr,
die kein Mensch kann aussprechen:
die suchen und begehren wir
und hoffen, du lässt es an dir
uns nimmermehr gebrechen.

4. Du willst nicht, dass der Sünder sterb
und zur Verdammnis fahre,
sondern dass er dein Gnad erwerb
und sich darin bewahre;
so hilf uns nun, o Herre Gott,
auf dass uns nicht der ewge Tod
in Sünden widerfahre.

5. Wir opfern uns dir arm und bloß,
durch Reue tief geschlagen;
o nimm uns auf in deinen Schoß
und lass uns nicht verzagen.
O hilf, dass wir getrost und frei
ohn arge List und Heuchelei
dein Joch zum Ende tragen.

6. Sprich uns durch deine Boten zu,
gib Zeugnis dem Gewissen,
stell unser Herz durch sie zur Ruh,
tu uns durch sie zu wissen,
wie Christus vor deim Angesicht
all unsre Sachen hab geschlicht’:
den Trost lass uns genießen.

7. Erhalt in unsers Herzens Grund
deinen göttlichen Samen
und hilf, dass wir den neuen Bund
in deines Sohnes Namen
vollenden in aller Wahrheit,
also der Krone der Klarheit
teilhaftig werden. Amen

(Autor: Michael Weiße (1488 - 1534))



Barmherziger, ewiger Gott


1. Barmherziger, ewiger Gott,
sieh an unser Elend, Angst und Not,
wie wir von uns selbst nichts können tun,
und sei uns gnädig durch Deinen Sohn.

2. Der Menschen Natur ist verderbt,
denn Adams Sünd ist ihr angeerbt;
der Mensch dienet und ist der Sündenknecht,
darum herrschet der Tod billig und recht.

3. Der Menschen Sinn, wie sich´s anzeigt,
ist von Kind auf zum Bösen geneigt;
ihr´ Gerechtigkeit nach Propheten Spruch,
ist vor Dir als ein unreines Tuch.

4. Das Fleisch will nur seinen Willen,
und mit Nichten Deinen erfüllen;
es will Dir nicht dienen nach seiner Pflicht,
sondern nur anhangen dem Bösewicht.

5. Wo Dein Geist das Herz nicht erleucht´t,
und zur Teilhaftigkeit Christi zeucht,
da ist alle Müh und Arbeit verlor´n,
nichts anders vorhanden, denn Sünd´ und Zorn.

6. Ei nun, Vater aus Deiner Gnad´
erkennen wir unsre Missetat,
bitten Dich demütiglich um Geduld,
sprechen: vergib uns heut unsre Schuld.

7. Du fürchtest Dich vor keiner G´walt,
siehst auch nicht an der Menschen Gestalt.
So Du mit uns vor Gericht wolltest gehen,
o wie würden wir da übel bestehn!

8. Wir erzittern vor Dein´m Gericht,
vor Schuld wird rot unser Angesicht;
wo uns nicht beschützte Dein lieber Sohn,
so müssten wir fallen mit unserm Tun.

9. Doch stehn wir auf Dein´m Zeugnis fest,
hoffend Du werdest uns tun das Best´,
und allhie bereiten zu Deinem Tag,
alsdann auch darstellen ohn´ alle Klag´.

10. Dieweil du uns nach Deiner Lust,
in Christo mit Dir vereinigt hast,
auch gezeuget Gnad´ und Gerechtigkeit,
hoffen wir im Glauben die Seligkeit.

11. Dein´ Erwählung reuet Dich nicht;
so gibt je Dein Zeugnis Zuversicht,
dass Du mit uns nicht anders werdest tun,
denn nur als ein Vater mit seinem Sohn.

12. O tu´ an uns Barmherzigkeit,
und erstatt´ uns Gebrechlichkeit,
hilf, dass wir in Christi Gerechtigkeit
unsern Lauf vollenden zur Seligkeit.

13. Stärk´ und tröst´ uns mit Deinem Geist,
welcher derhalben ein Tröster heißt,
dass wir mit Glauben, Lieb´ und Zuversicht,
redlich überwinden den Bösewicht.

14. Auf das sei Dir im höchsten Thron,
o Gott Vater, samt Dein´m lieben Sohn,
auch dem heiligen Geist Preis, Lob und Ehr´
im Himmel und Erden von Deinem Heer.

(Autor: Böhmische Brüder (1544))



Beinah´ bekehret, es fehlt nicht viel

zu Apg. 26,28


1. Beinah´ bekehret, es fehlt nicht viel;
Beinah´ bekehret, nahe am Ziel!
So heißt´s in manchem Fall:
Geh´ hin für dieses Mal,
später treff´ ich die Wahl,
heute noch nicht!

2. Beinah´ bekehret, jetzt ist es Zeit!
Beinah´ bekehret, komm doch noch heut!
Jesus wirbt um dein Herz,
Engel berührt dein Schmerz,
Seufzer geh´n himmelwärts:
Seele, o komm!

3. Beinah´ bekehret, schnell naht der Tod.
Beinah´ bekehret, jetzt welche Not!
Beinah´, o schlimmer Wahn!
„Beinah´“ reicht nicht hinan;
Nun geht der Jammer an:
Ewig zu spät!

(Autor: P.P.Bliss (1838 – 1876), Übers. E.H. Gebhardt (1832 – 1899))



Bist du bereit?

zu Lukas 12,40


Wenn Jesus bald wird wiederkommen,
und Seine Diener heimwärts rücken wird in Ewigkeit.
Bist du bereit in Jesu heil`ges Angesicht zu sehen,
wenn Er uns holt zu sich in alle Ewigkeit?
Bist du bereit - von diesem Ort weg - Ihm zu begegnen,
wird Er dir liebend winken und dich dann auch segnen?
Oh sage Mensch, bist du bereit?

Bist du bereit? Wird Er dich finden in der Sünde?
Wird Er sich dir nicht nahen können wie zu einem Kinde?
Wirst du dann traurig und erschüttert draußen stehen,
wenn Jesus mit den Seinen wird zur Hochzeit gehen?
Weil du dein eig`nes Leben führen wolltest,
anstatt dass du dich Jesus anvertrauen solltest.
Oh sage Mensch, bist du bereit?

Bist du bereit, dein arbeitsreiches Leben zu beenden,
auf dieser Erde, - um dich ganz für Jesus zu verwenden?
Hast du den Herrn im Leben angenommen,
oder ist`s versäumt, zum Hirt zurückzukommen?
Die Gnadenzeit, oh nütze treu sie aus!
Bald steh`n die Gläubigen drüben in dem Vaterhaus.
Oh sage Mensch, bist du bereit?

Bist du bereit, Dich grade jetzt für Jesus zu entscheiden?
Bist du bereit, für immer Sündenschuld und Unrecht meiden?
Sag einfach JA, hier bin ich Jesus, nimm du dir mein Leben,
mach du es neu, verändere mich, dir sei`s gegeben!
Oh heil`ge Stunde, - wenn du das machst zu Gottes Ehre,
drum eile, - deine Seele rette, - Sein Lob vermehre!
Dann bist du sicher und für allezeit bereit.

(Autor: Heinrich Ardüser)

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Buß- und Bettag


Was hat der Tag uns heut´ zu sagen?
Will uns der Herrgott an den Kragen,
will er uns die Leviten lesen,
weil wir nicht hören seine Thesen?

Die Oberen hier im Parlament
haben sich von diesem Fest getrennt,
weil es sie kostet zu viel Geld.
Drum raus damit aus unsrer Welt!

Sie wollen hier die Größten sein,
da passt kein Bußtag mehr hinein
und auch kein Herrgott, der erhört.
Er ist ein Faktum, dass sie stört.

Und trotzdem ist die Kirche auf!
Es kommen all im schnellen Lauf,
die auf diese Welt nichts geben
und ganz mit Jesus Christus leben.

Sie wissen wohl um ihre Schuld
und hoffen auf des HERRN Geduld
und Danken ihm für seine Gnad´,
und dass ER noch Erbarmen hat.

Mir hat der Tag auch heut´ zu sagen:
Zum Kreuz darf ich die Lasten tragen.
Darf beten und auch Buße tun,
und still an JESU Herzen ruh´n.

(Autor: Sabine Brauer)

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Das Elend weißt Du, Gott, allein


1. Das Elend weißt Du, Gott, allein,
das mir ist angeerbet,
und wie mir Seele, Fleisch, Gebein
durch Adams Fall verderbet.
Weh, dass mein Geist verfinstert ist!
Ich kann Dich nimmer, wie du bist,
noch Deinen Rat erkennen.

2. Mein Wille ist im Grund verkehrt
in meinem Tun und Lassen,
dass er am meisten das begehrt,
was Du befiehlst zu hassen.
Dagegen setz´ ich, was Du willst,
und drohend im Gesetz befiehlst,
gar oftmals aus den Augen.

3. Es geht des alten Menschen Trieb
nur immerdar auf Sünden,
dass Kindessinn und Kindestrieb
sich nicht in mir befinden,
dass ich den Nächsten liebe nur,
wenn ich seh´ Eigennutzes Spur,
und meiner Selbstsucht fröhne.

4. Ja, nehm´ ich alles recht in Acht,
so würde leicht auf Erden
ein Abgott aus mir selbst gemacht,
dem fort gedient müßt´ werden.
Ach eigne Ehr´ und Eigenlieb´
und Eigennutz und Eigentrieb,
Herr, das sind meine Götzen!

5. Dies ist die Wurzel und der Grund,
draus alles Unheil stammet,
dies ist´s, was meine Seel´ all Stund´
mit fremder Glut entflammet.
Verdorben ist mein Herz und Mut,
mich rührt nur Ehre, Wollust, Gut,
und sonst das alte Wesen.

6. Wenn mir was Böses kommt in Sinn,
dawider ich sollt kämpfen,
so tracht´ ich nicht sogleich dahin,
die fremde Glut zu dämpfen.
Dann wächst es bald in mir empor,
dass ich als Sünder und als Tor
in Schand´ und Elend falle.

7. Oft will mich auch die arge Welt,
die Du gebeutst zu fliehen,
in das was ihrem Fleisch gefällt,
mit List und Drohung ziehen.
Sie will, dass ich auch Übels tu´,
und Andre reizen soll dazu,
dass sie die Welt verderben.

8. O Herr, sieh mich in dieser Not,
sieh an mich mit Erbarmen!
Vertilge meinen Sündentod,
und reiß herauf mich Armen!
Erleuchte mein Gemüte ganz
durch Deiner Gnade sel´gen Glanz,
dass ich die Sünden hasse!

9. Und weil Dir niemand ohn´ Gebet
im Geiste kann anhangen,
so gib, dass ich oft vor Dich tret´,
Erbarmung zu erlangen,
damit ich ohne Heuchelschein
Dein treues Werkzeug möge sein,
Dein Reich im Geist zu fördern.

10. Gib mir des Geistes Freudigkeit!
Lass mich den Tod betrachten,
und Ruhm, Geld, Wollust dieser Zeit
für Schand´ und Schaden achten.
Ach, nimm mich mir, und gib mich Dir,
dass ich Dir leb´ und sterbe mir
und meinen bösen Lüsten!

11. Vor Stolz und Ehrsucht mich behüt´,
dass sie nicht Herrscher werden
in meinem Herzen und Gemüt´,
in Worten und Geberden!
Die Hoffart war des Teufels Fall;
ach, hilf, Herr, dass ich überall
fest an der Demut halte!

12. Herr, dämpfe durch die Gnad´ in mir
des Fleisches bösen Willen,
und hilf mir, dass des Fleisches Begier
ich niemals mög´ erfüllen,
wenn's gleich nur in Gedanken wär!
Hilf auch, dass ich mich nicht beschwer´
mit Essen oder Trinken.

13. Lass allezeit mich wachsam sein,
wenn ich mit Menschen wandle,
dass ich stets im Gewissen rein
mich halte, red´ und handle,
dass ich nicht suche Ehrendunst,
wenn mich die Welt durch ihre Kunst
von Dir zu sich will ziehen.

14. Verleih mir, Vater, gnädiglich,
die Welt zu überwinden,
und als Dein Kind zu lieben Dich,
trotz Teufel, Welt und Sünden!
Hilf mir, ich bin nicht helfenswert,
doch sei Dein Helfen mir beschert
in Jesu Christi Namen!

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Das Schiff voller Menschen eilt ins Verderben


Das Schiff voller Menschen durchs Meer dahin eilet,
Geleitet von Satan, er ist Kapitän.
Es eilt zu verlockenden weltlichen Weiten,
Das Steuer der Böse in Händen fest hält.

Von weltlichen Freuden begeistert sind Menschen,
Das Schiff auf Koralle lenkt sein Kapitän,
Mit Absicht die Menschheit führt er ins Verderben,
Die Menschen sind blind und vertrauen ihm sehr.

Sie ahnen es nicht, dass sie umkommen werden,
Das Schiff auf die Riffe gezielt wird gelenkt,
Bald erleiden sie Schiffbruch, es bleiben nur Scherben,
Dass alles bald endet noch keiner jetzt denkt.

Ohne Gott geht verloren hier alles auf Erden,
Wie böse das menschliche Herz, hart wie Stein!
Seit Sündenfall kämpft 's mit der Göttlichen Ordnung,
Und über die Schöpfung will’s herrschen allein.

Es ist ohne Gott, wie auf Sand, alles schwankend,
Auf die Werke der Menschen ist gar kein Verlass.
Wer Sünden bereut, nimmt die Rettung an dankend,
Bekommt vom Allmächtigen Sündenerlass!

In brausenden Wellen das Schiff weiter eilet,
Den Zuruf zur Rettung von Gott hört es nicht!
Auf den Weg in die Hölle sind die Menschen verleitet,
Am Ende erwartet sie Gottes Gericht!

Gott ruft und will retten vom Schiffbruch die Menschheit,
Er duldet und wartet, doch bald ist es aus!
Den breiten Weg geht von den Menschen die Mehrheit,
Nur wenige gehen zum Himmel hinauf…

O ihr, liebe Menschen! Nimmt an Gottes Rettung!
Steigt ab von dem Schiff, steigt ins Rettungsboot ein!
Das Schiff ist von Riffen durchschlagen, geht unter,
Die Rettung ist Jesus, zu Ihm steigt hinein!

(Autor: Rosa Teiwald)

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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

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