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In China lebte, noch jung an Jahren,
ein Mann, dem etwas Furchtbares widerfahren.
Im Streit erstach er mit fester Hand
einen Mann, den man später tot auffand.
Entsetzt über sein schlimmes Handeln,
sah man ihn eilends nach Hause wandeln,
das Messer warf er weit weg in den See,
auch tat ihm das Gewissen gleich weh.
Doch nun war der Mord bereits begangen,
da half auch nicht sein reuiges Verlangen,
die Zeit noch mal zurück zu drehen,
denn was geschah war nun mal geschehen!
Zudem bezeugte sein Hemd, das er benutzt,
von der Tat, da es mit Blut beschmutzt.
Das Hemd, das seine Schuld bezeugte,
sahen nun so viele Leute.
Darum, kaum zu Hause angekommen,
er schnell ein saubres Hemd genommen.
Und damit lief er dann hinaus,
verließ äußerlich nun ‚rein' das Haus.
Doch war dies Hemd auch unbefleckt,
und er als Schuldiger jetzt nicht entdeckt,
nicht nur die Leut, die den Toten entdeckten,
nach Sühnung und Strafe sich ausstreckten.
"Diese Tat ist einfach ungeheuer,
der Mörder gehört gehängt oder ins Feuer,
solch Frevel muss bestrafet sein",
so fing die Menge an zu schrein.
Kaum war die Polizei zur Stelle,
zogen alle wie ´ne Welle
zum Haus des Mörders voller Zorn,
die eifrigsten liefen schon ganz vorn,
und kamen bald am Hause an,
und schrien: "Komm heraus, du böser Mann!"
Doch nur wenige Augenblicke zuvor
kam des Mörders Bruder durch das Tor
und ging nichts ahnend in das Haus,
der Mörder war schon längst heraus.
Dort fand er dann das blutige Hemd,
das er als das des Bruders gleich erkennt.
Er hört die Menschen draußen lauthals schreien
doch wie kann er den Bruder von der Schuld befreien?
Er denkt, was ist zu tun nun?
Er kann nun nicht länger ruhn.
Wie kann er den Bruder nun schützen,
und wie kann er seinem Bruder nützen?
Kurz entschlossen greift jetzt seine Hand
zu des Bruders blutigem Gewand
und zieht das Hemd nun selber an,
als hätte ER den Mord getan.
Die Meute schreit "Schaut, dort steht er,
bringt den Mörder gleich hier her,
damit er seiner Strafe nicht entgeht
so wie es im Gesetze steht!
Bald war man zum Urteil schon gekommen,
schnell die Hinrichtung dann vorgenommen.
Die Schuld war nun gesühnet worden,
denn die Todesstrafe stand schließlich auf morden!
Es herrschte wieder Ruhe, keiner schreit,
denn schließlich gab es ja Gerechtigkeit:
Der Mörder ward gerichtet nun,
was gab es also noch zu tun?
Doch im Nachbarort nun unterdessen,
hat der wahre Mörder sein Vergehen nicht vergessen.
Kurz darauf, von Gewissensbissen geplagt,
stellte er sich und hat ausgesagt.
Die ganze Schuld wurde ausgesprochen,
wie er den Mann hat niedergestochen.
Doch wie verblüfft war er zu hören,
er sollte die Polizisten nicht weiter stören!
Die Schuld war bereits gesühnet worden,
jemand trug die Schuld fürs besagte Morden.
Lieber Leser, weisst du schon,
welch Parallele es gibt zum Gottessohn?
Jesus starb einst auch auf Golgatha,
weil er das Opferlamm für unsre Sünden war.
Aus Liebe zu uns ist ER gestorben,
und hat uns damit Heil und Vergebung erworben.
Wir alle sind schuldig vor Gott, dem Herrn,
hören wir es auch vielleicht nicht gern!
Doch eigne "gute" Taten sind nicht genug,
wer meint, sie helfen schon, begeht Selbstbetrug!
Nur Jesu Geschenk an uns kann uns noch retten
Von Sünde, Hölle und teuflischen Ketten.
Drum sei klug und denk daran,
was Jesus Christ für Dich getan!
Dank ihm für Vergebung und Lebensglück,
und lerne ihn kennen Stück für Stück.
Nimm die Bibel und schau hinein,
es kann der Anfang eines neuen Lebens sein!
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