Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 16.12.2019

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Gib willig Deine Gabe, nicht berechnend!

Und sie empfingen von Mose alle freiwilligen Gaben, welche die Kinder Israels zu dem Werk des Dienstes am Heiligtum gebracht hatten, damit es ausgeführt werde; und sie brachten immer noch jeden Morgen ihre freiwilligen Gaben.

2. Mose 36,3

Gern will ich Dir alles geben:
Meine Zeit, mein Herz, mein Leben!
Es gehört Dir ja ohnehin,
Du schenkst ja auch den Lebenssinn!

Frage: Geben wir dem HERRN ungern und nur aus Berechnung was Ihm gebührt - oder freiwillig und gern?

Tipp: Damals brachten die Gläubigen ihre Habe willig zum Bau des Heiligtums hin; heute ist man dagegen berechnender: Man fragt sich, was es einen selbst bringt. Wenn man schon keinen Profit macht, möchte man wenigstens an Ansehen gewinnen. Doch was wir für Gott tun, dass sollen wir willig und wirklich nur für Ihn tun - und das ohne Berechnung! Denn durch Berechnung ist die Tat als solche vor Gott nicht mehr genehm!

Gebetsgedichte und Gedichte über das Gebet

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gebetgedichte-Menüs geblättert werden)


Wenn Gott schweigt

Gebetgedicht


Warum hör ich nichts von Dir?
Warum schweigst Du, jetzt und hier?
Es ist wie Dürre auf dem Feld
Schau ich ins leere Himmelszelt?

Ermattet bin ich von dem Schweigen
Was möchtest Du mir dadurch zeigen?
Hab ich Dich nicht mehr angehört?
Etwas getan, was Dich sehr stört?

Amos musste einst verkünden,
dass Gott wegen des Volkes Sünden
ihm zürnte und sich abgewendet,
seine Geduld auch manchmal endet.

Es hat ja auch in meinem Leben
so manche böse Tat gegeben.
Du hattest mit mir viel Geduld
so blieb ich lang in Deiner Huld!

Doch wollt ich nicht von Sünden lassen
Dein göttlich Wort nicht mehr erfassen
Du ließest mich alleine gehen
Einsam im Strom des Lebens stehen.

Doch konnt ich dies nicht mehr ertragen
Ich kam zu Dir mit meinen Klagen
Wollte zurück auf ebne Pfade:
„Herr, lass mich spüren Deine Gnade!“

Mein Flehen erreichte Deine Ohren
Du gabst Dein Kind noch nicht verloren
Mit Deiner Gnade und Deiner Macht
hast Du mich bald zurecht gebracht.

Ich hoff, Du wirst nicht wieder schweigen
Dich barmherzig zu mir neigen
Dann geh ich treu an Deiner Hand
Bis in das ewig Vaterland!


(Gebetgedicht, Autor: Johannes Kandel, 2018)


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