Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gottes Güte & Gnade
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.04.2019

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Sehnsucht nach Gemeinschaft mit Jesus!

Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen. Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister! Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater.

Joh. 20,15

Ja, es ist eine Tatsache und wirklich wahr:
Jesus Christus lebt - wie herrlich und wunderbar!
Unsere Liebe sollte zu ihm hell brennen!
Lasst uns diese Liebe vor allen bekennen!

Frage: Wie groß ist Ihre Sehnsucht nach Jesus Christus?

Tipp: Wie sehr Maria Jesus liebte sehen wir an Grabgang und Tränen. Welche Liebe lag aber auch in Jesu Worten: „Maria!“ Es war nur ein einziges Wort – aber ein extrem gehaltvolles! Dies erinnert an Jesaja 43,1: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein“ und dies wiederum, um was es in der Bibel letztlich geht: Um Jesus als den Bräutigam und wir als Jesu Brautgemeinde! Wie wunderbar, wenn Jesus Sie und mich mit Namen ruft und wir zu ihm gehören dürfen! Dies ist nicht selbstverständlich, weil Jesus auch dies zu „Frommen“(!) einst sagen wird: „Ich kenne euch nicht!“ (Matth. 25,12). Jesu sagte aber auch, dass Maria ihn (noch) nicht anrühren soll, da er noch nicht zum Vater aufgefahren war. Erst galt es für Jesus der Brautgemeinde Wohnungen zu bereiten bevor der leibliche enge Kontakt stattfinden wird. Sehnen Sie sich auch danach, endlich bei Jesus zu sein und, wie es Maria wohl wollte, ihn zu umarmen?

Gottes unverdiente Güte und Gnade

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Unwürdig

Begnadigungsgedicht


Unwürdig stehe ich Herr, vor dir,
Schöpfer des Weltalls, ich neige mich hier.
Allmächtiger, wo soll ich sonst nur hingeh’ n?
Ich will im Glauben auf dich, Retter, sehn.

Unwürdig, - doch wertgeachtet von dir,
fließet dein Gnadenstrom mächtig zu mir.
Unfassbar, heiliges Wasser hier strömt,
ich bin durch Jesus mit dir, Herr, versöhnt.

Unwürdig, einst so befleckt und entstellt,
nahmst auf die Arme mich, Heiland der Welt.
Wuschst mich mit deinem Blut so weiß wie der Schnee,
in deiner Liebe nur Gnade ich seh’!

Unwürdig, und doch ein Priester zu sein,
solch ein Geschenk, das ist Gnade allein.
Dazu berufen, ein Licht, das dir schein,
sollt’ ich nicht, Jesus, mein Leben dir weih’ n?

Unwürdig steh’ ich dereinst vor dem Thron,
vor dem Herrn, vor dem Heiligen Geist und dem Sohn.
Ich kann nicht anders, als dort hinzuseh’ n,
wo mir Unwürdigem einst Gnade gescheh’ n.

Dort an das Kreuzholz, wo Jesus das Heil mir errang,
mit seinem Blut er den Verführer, Satan bezwang.
Dort fließt die Gnadenflut ewig für mich,
mir, dem Unwürdigen, schenkt Jesus sich.

„Unwürdiger, komm!“ ruft Gott, Vater mir zu,
„Geh’ ein zum Himmel, zur ewigen Ruh’!
Weil du geglaubt hast dem Heiland, dem Sohn,
wartet auf dich jetzt ein himmlischer Lohn.“

Ein weißes Kleid von dem Herrn steht bereit,
lieber Gottsucher, ich bitte dich heut’:
Beug’ dich vor Gott und bekehr’ dich sogleich,
dann erbst aus Gnaden du das Himmelreich.


(Begnadigungsgedicht, Autor: Heinrich Ardüser, 2016)


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