Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Geistlicher Kampf & Sieg
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 07.08.2020

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Jesus, Gottes Lamm, ist schmachvoll für uns am Kreuz gestorben, damit wir gerettet werden können.

Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Kriegsknechte stach mit einem Speer in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus.

Johannes 19,33-34

Der Speer in Deine Seite stach,
es floss Dein Blut für meine Schmach,
Dein Herz war es, das für mich brach,
drum folg` ich Dir, dem Lamme nach.

Frage: Warum musste Jesus denn so qualvoll sterben, wenn Er doch ohne Sünde war?

Vorschlag: Jesus hat bei Gott für eine verlorene, sündenbeladene Menschheit gebürgt. Er nahm die Sündenschuld aller Menschen auf sich und erduldete den Tod am Kreuz. Das ist die göttliche Liebe Jesu, die dieses Opfer brachte. Jetzt ruft Jesus jeden Menschen zur Umkehr, zur Buße und zu einer totalen Hingabe an ihn auf. Danken Sie Jesus für seinen stellvertretenden Opfertod, bitten Sie ihn um Vergebung Ihrer Sünden und lassen Sie Ihn fortan Ihr Leben bestimmen, leben Sie nach der Bibel, dem Wort Gottes. Solches Handeln ehrt Ihn.

Geistlicher Kampf & Sieg

Inhalt

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Nicht daß ich es ergriffen hätte

geistliches Kampfeslied, Melodie: Wie groß ist des Allmächt´gen Güte zu Phil. 3,12



Nicht, daß ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's auch ergreifen möchte, nachdem ich von Christo Jesu ergriffen bin.

Phil. 3,12 (Luther 1912)


1. Nicht daß ich es ergriffen hätte
und jetzt schon gar vollkommen sei,
noch bin ich fern der heilgen Stätte
wo ich von allen Sünden frei;
doch jag´ ich ihm mit allen Kräften
als meinem höchsten Gute nach,
wenn auch in meines Laufs Geschäften
mir oft die Kraft zusammenbrach.

2. Ich jag´ ihm nach, ob ich´s ergreife,
weil Jesus Christus mich ergriff,
und wenn ich ab vom Ziele schweife,
wie beugt es mich so schrecklich tief!
Ich will verschmerzen und vergessen
das alles, was dahinten ist,
und meinen Lauf nur darnachmessen,
ob ich mich nahe Jesu Christ.

3. Ich jage nach mit Lust und Bangen
dem einem vorgesteckten Ziel,
ob ich es möchte noch erlangen
all andres ist nur Tand und Spiel,
dem Kleinod, das wir vorgehalten
als himmlische Berufung ist,
und trotze aller Welt Gewalten
und selbst des Satans Trug und List.

4. Doch wie ich klüglich mich gehütet,
das Feuer, das im Innern wütet,
ist nicht erloschen, nur gedämpft;
ich kann der Schlange nicht zertreten
den Kopf, das kannst du, Herr, allein;
ich kann verwunden, doch nicht töten,
und meine Siege sind nur Schein.

5. Gib mir den starken Schild des Glaubens
und auf das Haupt den Helm des Heils,
sonst wird kein Ende des Beraubens
des mir von dir verliehnen Teils;
gib mir das Schwert in meine Rechte,
das Glaubensschwert, das niemals fehlt:
Dann halt´ ich Stand in dem Gefechte,
und meine Seele wird gestählt.

6. So nah am Ziel und unterliegen?
Die Kraft zum Kampfe geht mir aus.
Herr, führ auf´s neue mich zum Siegen!
Schon winket mir das Vaterhaus.
Nur wer getreu bis an das Ende
den Streit als wie ein Held besteht,
empfängt in seine Siegerhände
die Krone, die nicht mehr vergeht.

7. Doch wer auch mit dem kühnsten Wagen
vordringt, daß ihm nicht einer gleicht,
würd´ er von dir nicht hingetragen,
er hätte nie das Ziel erreicht.
Du gibst das Wollen und Vollbringen,
dein ist die Ehre, dein der Preis;
so laß es du uns, Herr, gelingen
und schmück uns mit dem Siegespreis!


(geistliches Kampfeslied, Autor: Ernst Albert Zeller (1804 - 1877)


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