Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Adventsgedichte
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.04.2014

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Da leidet Jesus am Kreuz von Golgatha. Alle haben sich von ihm abgewandt. Scheinbar verlässt  ihn selbst Gott.. Doch Jesus gab sich hin für uns  verlorene Sünder.

Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.

Jesaja 53,3

Aus Liebe ist dein Herz gebrochen
für uns am Kreuz von Golgatha.
Du liebst uns sehr,
die dich geschlagen und geschunden.
Obwohl wir uns oft weit entfernen,
bist du uns immer doch ganz nah.
Jagt uns des Feindes Übermacht,
so birgst du uns in deinen Wunden.

Frage: Dort auf jener Schädelstätte leidet der Sohn Gottes, er, der nie eine Sünde getan hat. Warum geschah dieser furchtbare Gerichtsakt?

Vorschlag : Alle Menschen haben sich von ihm abgewandt. Sogar Gott hat ihn scheinbar verlassen. Darum schreit Jesus voller Schmerzen und in Todesangst: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Markus 15, 34) Sie und ich - wir können jetzt unsere eigenen Namen hier einfügen.Wegen mir - Heinrich Ardüser - musste Jesus dort so schmählich leiden und sterben. Wegen unserem Ungehorsam und unserer Auflehnung, unserer Sünde gegen Gott hauchte Jesus dort sein Leben aus. Wenn wir jetzt im Glauben an Jesus Christus ihm unsere schwere Schuld bekennen und bereuen und ihn bitten, in unser Leben zu kommen und in Zukunft unser Herr und Meister zu sein, dann wird unsere ganze sündige Vergangenheit ausgelöscht und wir sind damit ein neuer Mensch geworden. "Danke, Herr Jesus, für dein Leiden und Sterben an meiner statt!"

Adventsgedichte

Inhalt

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Es adventet die Zeit

Adventsgedicht


Es bläst kalt der Wind, es friert und es schneit,
man merkt es schnell: Es adventet die Zeit.
Über Wald und Flur legen sich weiße Decken,
die Autos fahren nun alle wie Schnecken.

Von irgendwo hört man: "Oh, friedvolle Zeit!"
Weihnachtsbaum kaufen Man weiß halt: Weihnachten ist nicht mehr weit.
Auf Bäumen, Sträuchern und Tannenspitzen
sieht man jetzt immer mehr Schneeflocken sitzen.

Im Mondenschein funkelt so manches Eis,
es weihnachtet sehr, wie nun jeder weiß!
Ein Mann schleppt 'nen Baum, man sieht ihn schwitzen,
doch da rutscht er aus - jetzt ist er am Sitzen.

Im Gestrüpp hört man es knacksen und knistern,
es ist ein Häschen, es sucht nach den Geschwistern.
Schneeflocke für Schneeflocke fällt so dahin.
Mancher freut sich: "Zum Glück bin ich drin."

Drinnen im Haus nun beginnt emsiges Treiben:
Die Tochter schneidet den Stollen in Scheiben.
In der Küche formt Mama Lebkuchenherzen,
im Wohnzimmer kämpft derweil Papa mit Kerzen.

Das Baby ist begeistert und ganz auf Touren,
es fand Mamas Schminke - man sieht's an den Spuren.
Im Kamin knistert und brennt hell das Feuer,
Opa liest stöhnend Zeitung: "Das Öl wird teuer."

Oma sucht überall nach dem Krippenkind,
damit alle Figuren beieinander sind.
Und Klein-Erna will es gar nicht gelingen,
zu erkunden, was das Christkind wohl wird bringen.

Es ist eine Zeit der Geschäftigkeit und Eile,
nur Miez sitzt auf dem Sofa und hat Langeweile.
Aus der Ecke kommt Wuffti jetzt angekrochen,
man sieht ihm an: Er hat den Braten gerochen.

Von Ferne schallt rüber der Glockenklang,
im Radio hört man 'nen Weihnachtsgesang,
es ist das bekannte Lied der "Stillen Nacht" -
doch da hat was im Wohnzimmer furchtbar gekracht.

Der Weihnachtsbaum fiel, man hört Papa schimpfen
und obendrein noch den Baum verwünschen.
Miez schlummerte ein, jetzt ist sie erwacht,
erkennt die Gefahr und verschwindet nun sacht.

Es ist ja die "Vorzeit", der friedvolle Advent,
man kann es auch sehn: Eine Kerze brennt.
Doch halt einmal ein: Ist uns denn noch klar,
was eigentlich der Sinn dieser Feier war?

Es geht um die größte Geschichte der Zeiten.
Dafür will man das Fest vorbereiten.
Gott schickte Jesus, den Retter, seinen Sohn,
der kam herab, verließ des Vaters Thron.

Er kam auf die Erd', um Frieden zu geben
allen, die nach seinem Wort wollen leben.
Jesus Christus und Friedefürst wird er genannt,
hast du den Erlöser denn auch schon erkannt?

Ist bei dir schon dieser Friede eingekehrt,
von dem uns die Bibel ausführlich lehrt?
Wir wünschen nun allen besinnliche Stunden
hier und dort in Familienrunden!


(Adventsgedicht, Autor: Rainer Jetzschmann, 2010)


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