Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gottesdienst
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 19.10.2017

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Das göttliche Auge selbst will uns den rechten Weg weisen.

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.

Psalm 32,8

Auf deinen Wegen lass mich gehen,
mit deinen Augen lass mich sehen.
Senk deine Liebe mir ins Herz,
sei mir der Trost in Leid und Schmerz.

Frage: Befolgen wir Gottes Unterweisungen? Können wir ihm mit gutem Gewissen in sein göttliches Auge sehen?

Vorschlag: Jeder, der sich vielleicht einmal für Gott entschieden hat und dann lau im Glauben geworden ist, muss dringend vor dem Allmächtigen Busse tun und sein Leben ganz neu auf den Herrn ausrichten. Dann darf er wissen: Das Blut Jesus Christi, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde. 1. Johannes 1, 7 Jetzt ist man auch wider ermutigt zu völliger Hingabe.

Gottesdienstlieder, Gottesdienstgedichte

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesdienstlieder-Menüs geblättert werden)


Kommt her, ihr Christen, voller Freud

Gottesdienstlied, Melodie: Wie schön leuchtet der Morgenstern zu 5. Mose 32,3



Denn ich will den Namen des HERRN preisen. Gebt unserm Gott allein die Ehre!

5. Mose 32,3 (Luther 1912)


1. Kommt her, ihr Christen, voller Freud,
erzählet Gottes Freundlichkeit,
kommt her und laßt erklingen
die Stimm des Dankens unserm Gott;
laßt uns dem Herren Zebaoth
mit frohem Munde singen.
Singet, bringet
schöne Weisen,
laßt uns preisen
Gottes Gaben,
die wir hier genossen haben.

2. Wir gehen in diesem Gotteshaus
ein Jahr nun wieder ein und aus
und hören da verkünden
den edlen Schatz, das Gnadenwort,
das uns entdeckt des Lebens Pfort,
Vergebung unsrer Sünden.
Singet, bringet
schöne Weisen,
laßt uns preisen
Gottes Gaben
die wir hier genossen haben.

3. Da sehen wir mit Freuden an
die Dienste, die man leisten kann
dem Herrn in seinem Tempel;
da hört man mit Verwundern zu,
was Gott für große Taten tu,
die Wunder ohn Exempel.
Singet, bringet
schöne Weisen,
laßt uns preisen
Gottes Gaben,
die wir hier genossen haben.

4. Da wird Gerechtigkeit gelehrt,
da wird Gottseligkeit gemehrt,
da wird der Glaub entzündet;
Geduld, Lieb, Hoffnung, keusche Zucht
und was noch mehr des Geistes Frucht,
wird alles da gegründet.
Singet, bringet
schöne Weisen,
laßt uns preisen
Gottes Gaben,
die wir hier genossen haben.

5. O große Wohltat, die Gott tut,
o heilges, gnadenreiches Gut!
Kommt her, kommt, liebe Christen!
Da wohnt der Herr der Herrlichkeit;
wohl denen, die sich allezeit
zu seinem Dienste rüsten!
Singet, bringet
schöne Weisen,
laßt uns preisen
Gottes Gaben,
die wir hier genossen haben.

6. Und zwar, wie sollte, doch jetzund
nicht sein voll Jauchzen unser Mund?
Was andre müssen meiden,
die gerne mit der Kirchgemein
im Hause Gottes wollten sein,
genießen wir mit Freuden.
singet, bringet
schöne Weisen,
laßt uns preisen
Gottes Gaben,
die wir hier genossen haben.

7. Wie mancher Ort ist nun zerstört,
da sonst ward Gottes Wort gelehrt,
die Kirchen sind zerfallen,
Hier stehn noch Tür und Pfeiler fest,
wir hören Gottes Wort aufs best
in seinem Tempel schallen.
Singet, bringet
schöne Weisen,
laßt uns preisen
Gottes Gaben,
die wir hier genossen haben.

8. Da andre mit betrübtem Klang
anstimmen müssen den Gesang,
ja gar wohl gänzlich schweigen,
da singen wir noch voller Freud,
man hört der Orgel Lieblichkeit,
der Lauten und der Geigen.
Singet, bringet
schöne Weisen,
laßt uns preisen
Gottes Gaben,
die wir hier genossen haben.

9. Ja, der du hier hast Feur und Herd*,
o Gott, dein Nam werd hoch geehrt,
der Nam von großen Taten**.
Gelobt sei Gott an diesem Ort,
allwo sein heilig Wort
bisher so wohl geraten!
Singet, bringet
schöne Weisen,
laßt uns preisen
Gottes Gaben,
die wir hier genossen haben.
*Jes. 31, 9 ** Jer. 10, 6

10. O Herr, noch eines bitten wir:
Laß uns auch künftig für und für
allhier zusammenkommen,
bewahr die Kirch und die Gmein
und die darinnen Lehrer sein;
so werden dir die Frommen
singen, bringen
schöne Weisen
und dich preisen
für die Gaben,
die sie zu genießen haben.


(Gottesdienstlied, Autor: Johann Christoph Arnschwanger (1625 - 1696))


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